Adán Chávez ruft zur Verteidigung der Revolution auf

Geschrieben von Modaira Rubio, Barinas. Veröffentlicht in Venezuela

Adán Chávez. Foto: gobarinas.gob.veIn Barinas stellte sich der Gouverneur des Bundesstaates, Adán Chávez, als Reaktion auf den vereitelten Putschversuch vom 12. Februar uneingeschränkt hinter den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. „Zum Glück wurde der Staatsstreich rechtzeitig aufgedeckt. So können wir in Frieden den Aufbau unseres Bolivarischen Sozialismus fortsetzen, der ein Erbe des Comandante Chávez ist“, sagte der ältere Bruder des 2013 verstorbenen venezolanischen Staatschefs Hugo Chávez. „Die Opposition spricht von Demokratie, aber glaubt nicht an sie, sondern setzt auf Putschabenteuer“, erklärte Adán bei einer über regionale Rundfunksender verbreitete Ansprache.

„Sie haben versucht, mit psychologischer Kriegführung Misstrauen zu sähen. Doch die große Mehrheit des Volkes – die Chavistas und auch andere, die nicht für Chávez, aber gegen den Faschismus sind – stehen bereit und verurteilen diesen Putschversuch“, unterstrich er. „Wenn es tatsächlich zu einer solchen Tat kommen sollte, zu Morden an unseren Führungspersönlichkeiten – mich eingeschlossen – wird das organisierte Volk wissen, was es zu tun hat. Dann würden wir einen permanenten 13. April haben und die Revolution würde einen anderen Weg einschlagen. Das ist nicht das, was wir wollen, aber wir wissen, was wir tun müssen.“ Am 13. April 2002 hatten sich mehrere Millionen Venezolaner erfolgreich gegen die Putschisten erhoben, die zwei Tage zuvor die Macht ergriffen und den gewählten Staatschef Hugo Chávez abgesetzt und gefangengenommen hatten.

Zudem kündigte Adán Chávez bei einer Besprechung mit führenden Vertretern der militärischen Kommandostrukturen sowie den regionalen Vertretern der Regierungspartei PSUV und der anderen im „Großen Patriotischen Pol“ zusammengeschlossenen Parteien Maßnahmen an, um sich auf einen „Volkskrieg“ gegen die Putschisten vorzubereiten. „Wir werden uns im Frieden auf den Krieg vorbereiten, der hoffentlich nicht notwendig werden wird. Wenn aber doch werden wir zu den Waffen greifen, den Waffen des Volkes durch das Volk für das Volk, um die Heimat und die Revolution zu verteidigen!“ Er rief die Unterstützer des Regierungskurses auf, dauerhaft bereit und organisiert zu sein.

Wie schon seine Kollegen vom Oberkommando der venezolanischen Streitkräfte bekräftigte auch der Oberbefehlshaber der bewaffneten Strukturen in Barinas, General Alejandro Maya Silva, die uneingeschränkte Unterstützung seiner Truppen für die gewählten Autoritäten und Präsident Maduro. „In Barinas sind sich alle vier Teilstreitkräfte bewusst, dass wir die Region bis zu den letzten Konsequenzen verteidigen müssen, und darauf bereiten wir uns ständig vor“, kündigte der hohe Offizier für März großangelegte Übungen an, bei denen die Territorialverteidigung in Barinas geübt werden soll.

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