26 | 05 | 2020

Die USA haben am Donnerstag ein Kopfgeld in Höhe von 15 Millionen Dollar auf den Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, ausgesetzt. Auch weitere hochrangige Repräsentanten des südamerikanischen Landes wurden auf die Fahndungsliste gesetzt.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Patrik Köbele: „Einen amtierenden Staatspräsidenten zur Fahndung auszuschreiben ist eine Ungeheuerlichkeit und eine neue Stufe der Aggression der USA gegen Venezuela. Offensichtlich reagiert Washington damit auf den lauter werdenden Ruf nach Aufhebung der Sanktionen gegen das südamerikanische Land und andere Staaten der Welt, um den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie nicht weiter zu behindern. Das zeigt einmal mehr das wahre Gesicht des Imperialismus.“

Die DKP hat in dieser Woche eine Petition an den Bundestag veröffentlicht, in der die Aufhebung aller Sanktionen gegen Venezuela, Kuba und Russland gefordert wird. „Die jüngste Entscheidung der Trump-Administration zeigt, wie wichtig diese Forderung ist“, so Köbele weiter. „Auch die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union haben Strafmaßnahmen gegen diese Länder verhängt und beteiligen sich damit an der US-Aggression. Wir fordern im Einklang mit Organisationen wie dem Internationalen Gewerkschaftsbund, sofort zu normalen Beziehungen mit Venezuela, Kuba und Russland und zur uneingeschränkten Zusammenarbeit mit deren Regierungen zurückzukehren.

Die Petition finden Sie unter chng.it/LVVbb62yrK

Quelle:

blog.unsere-zeit.de

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