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Venezuela

Screenshot: TeleSurScreenshot: TeleSurDer erste von fünf iranischen Öltankern hat am Samstagabend (Ortszeit) die Hoheitsgewässer Venezuelas erreicht. Die Flotte ist mit Benzin für das südamerikanische Land beladen, das die Brennstoffknappheit in Venezuela lindern soll. Die Ankunft wurde von den Einwohnern Venezuelas begeistert aufgenommen, in mehreren Stadtvierteln der Hauptstadt Caracas sangen die Menschen aus den Fenstern ihrer Wohnungen spontan die Nationalhymne.

Wie das staatliche venezolanische Fernsehen VTV berichtet, ist dies das erste Mal, dass der Iran Treibstoff nach Lateinamerika exportiert.

Obwohl Venezuela zu den erdölreichsten Ländern der Welt gehört, ist die Benzinproduktion in Folge der von den USA verhängten Wirtschaftsblockade weitgehend zum Erliegen gekommen. Wichtige Ersatzteile können nicht mehr importiert werden, weil Washington den Lieferanten mit Strafmaßnahmen droht. In der Karibik kreuzen US-Kriegsschiffe, und Donald Trump spricht offen von einer Seeblockade gegen Venezuela.

Als »Akt der Selbstbestimmung und Souveränität« kommentierte VTV deshalb die im Rahmen mehrerer bilateraler Wirtschaftsabkommen erfolgten Entsendung der Tanker »Fortune«, »Petunia«, »Forrest«, »Faxon« und »Clavel« nach Venezuela. Aufgrund der von den USA geäußerten Drohungen werden die Schiffe werden von Venezuelas Marine und Luftwaffe begleitet. Das erste Schiff, die »Fortune«, berichtete jedoch von keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen.

Bereits am Donnerstag hatte das Pentagon dementiert, dass es irgendwelche US-Operationen im Zusammenhang mit den Erdöllieferungen gebe. Teheran und Caracas seien jedoch »international isoliert«, der Handel verletze klar die »internationalen Sanktionen«, hieß es.

So feierten Einwohner von Caracas die Ankunft des ersten iranischen Tankers:

Quelle: MinCI / RedGlobe

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