Uhrzeit in Venezuela

Kundgebung zum 1. Mai auf der Avenida Bolívar. Screenshot: VTVKundgebung zum 1. Mai auf der Avenida Bolívar. Screenshot: VTVVenezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die Großkundgebung der linken Gewerkschaften und Parteien zum 1. Mai in Caracas genutzt, um die Einberufung einer Nationalen Verfassunggebenden Versammlung anzukündigen. In seiner Ansprache vor Hunderttausenden Menschen auf der Avenida Bolívar im Zentrum der Hauptstadt erklärte er unter Berufung auf Artikel 347 der venezolanischen Verfassung von 1999, die »Verfassunggebende Macht« einzuberufuen, damit die Arbeiterklasse und das Volk ein neues Grundgesetz ausarbeiten. »Dies ist die Stunde und dies ist der Weg – sie haben uns keine Alternative gelassen«, erklärte der Staatschef mit Blick auf die anhaltenden gewaltsamen Proteste der Regierungsgegner.

Er werde »in den kommenden Stunden« dem Nationalen Wahlrat die Dokumente übergeben, damit das Volk die künftigen Mitglieder der Nicolás Maduro am 1. Mai 2017. Screenshot: VTVNicolás Maduro am 1. Mai 2017. Screenshot: VTVVerfassunggebenden Versammlung direkt wählen kann. Dabei schlug er vor, dass etwa die Arbeiterklasse ihre Delegierten direkt in den Fabriken wählen solle. Auch die Jugend, Rentner, Indígenas und andere Bevölkerungsgruppen sollten direkt ihre Vertreter in die Versammlung entsenden. »Ich rufe das Volk auf, sich auf einen absoluten Sieg des revolutionären Volkes vorzubereiten«, rief Maduro bei der Kundgebung aus. Unter anderem schlug er vor, die Rolle der sozialen Missionen und die Rechte der Jugend in der neuen Verfassung festzuschreiben.

Artikel 347 der Verfassung legt fest, dass die »ursprüngliche konstituierende Macht« im venezolanischen Volk liegt. Daher könne es zu einer Verfassunggebenden Versammlung aufrufen, um »den Staat zu transformieren, eine neue rechtliche Ordnung zu schaffen und eine neue Verfassung zu schreiben«. Dem Präsidenten erteilt die Verfassung in Artikel 348 die Befugnis, eine solche Versammlung einzuberufen.

Quellen: Correo del Orinoco, AVN, Ultimas Noticias, Globovisión / RedGlobe

Kommentare   

# dbergmannBeobachter 2017-05-04 14:20
dbergmann hat das, was er jeden Tag an "Informationen" aus den Massenmedien, die einigen Reichen oder sehr Reichen gehören (was den sozialen und pluralen Demokraten gar nicht stört) oder dem kapitalistischen Staat, offenbar so verinnerlicht, seine "Argumentation" ist so oberflächlich, dass er gar nicht auf den Gedanken kommt, zwischen objektiven Realitäten und ihrer subjektiven Wahrnehmung zu unterscheiden. Der Mainstream, das gegenwärtige Massenbewußtsein, dem er sich kritiklos angeschlossen hat, ist für ihn Wahrheit und Realität. Er hat natürlich noch nie davon gehört, dass immer die Ideen der Herrschenden die herrschenden Ideen sind, die bürgerliche Ideologie, Anschauungen und Einstellungen im Kapitalismus immer massenhaft verbreitet sind und dass diese ideologische Hegemonie des Kapitalismus selbstverständlich auch noch nach einer sozialistischen Revolution für längere Zeit eine große Rolle in den Köpfen der Menschen spielen. Nun gabe es aber in der DDR oder in Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien gar keine sozialistische Revolution von unten, also im Marx`schen Sinn, sondern im Rahmen der von der Anti-Hitler-Koalition erfolgten Aufteilung von Einflusssphären
in den von der Roten Armee besetzten Ländern eine von oben. Der ehemalige "Ostblock" ist daher überhaupt kein wirklich geeignetes Beispiel für die Überwindung des Kapitalismus, seine Ersetzung durch eine erste nichtkapitalistische Gesellschasftsformation. Und den Frühsozialismus in der Sowjetunion und damit auch die Oktoberrevolution, die Sowjetmacht, hat der Stalinismus leider derart entstellt und deformiert, dass das ein "gefundenes Fressen" für die Feinde des Sozialismus war und ist, eine ständig wiederholte Rechtfertigung für die kapitalistische Klassen- und Ausbeutergesellschaft mit ihrer sozialen Ungerechtigkeit und Unsicherheit, ihren Militarismus und Kriegen, den verschiedenen Formen der Unterdrückung, terroristisch dann, wenn die Herrschaft, die Privilegien, die Freiheit der Ausbeutung als Aneignung der Arbeit anderer ernsthaft gefährdet ist.
Ja Deutschland ist der große Nutznießer von EU und Währungsunion, davon profitiert auch die deutsche Arbeiterklasse etwas, aber ein Blick nach Griechenland müsste genügen, um zu sehen, wie brutal, ausbeuterisch, Menschen in Not und Elend stürzend der Kapitalismus nach wie vor ist. Von den Ländern der Dritten Welt, die zur Machtsphäre des kapitalistischen Westens gehören, ganz zu schweigen.
Ja, eine relativ gute materielle Lage und der täglichen Konsum von Bild und Co. (weiß dbermann überhaupt wem die Medien gehören, aus denen er sich "informiert", für wen sie täglich ihre Propaganda verbreiten ?))führt dazu, dass zur Zeit die meisten Menschen in Deutschland einigermaßen zufrieden sind mit den Verhältnissen. Dass dieses Deutschland schon wieder Soldaten ins Ausland schickt um Krieg zu führen, immer mehr eine Frührungsmacht in einem neuen Imperialismus, nämlich dem eines Westblockes wird, mit einer aggressiven, feindlichen Politik vor allem Russland gegenüber, weil es neben einigen anderen Staaten wie der VR China oder auch dem Iran und einigen fortschrittlichen Staaten in Lateinamerika, sich nicht einem weltweiten Vorherrschaftsanspruch dieses Imperialismus unterwirft. Dieses Deutschland heute überall in der Welt auf der Seite solcher repressiver Regime steht wie in der Ukraine, wo unter maßgeblicher Mitwirkung Deutschlands der Putsch extremistischer Nationalisten gegen eine demokratisch gewählte Regierung, ihr Ersetzung durch ein rechtsradikales, russenfeindliches Regime der Unterdrückung und Terrorisierung linker Parteien ebenso wie solchen der russischen Bevölkerung mit vielen tausenden politischen Gefangenen stattfand (wo war und ist denn da der Protest der sozialen und pluralen Demokraten ?)oder die arabischen Monarchodiktaturen, denen Deuschland eifrig Waffen liefert zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und für den barbarischen Aggressionskrieg gegen den Jemen. In der EU andere Regierungen regelrecht erpresst, eine rücksichtslose Verschlechterung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung, besonders drastisch in Griechenland (dbergmann soll mal sich dort erkundigen, was die Menschen von der "sozialen Marktwirtschaft" halten)ganz gegen den Willen der Bevölkerung durchzupeitschen. Wenn man natürlich denkt, Hauptsache mir geht es einigermaßen gut, was geht mich alles andere an bzw.eine solche gutheißt, dann ist natürlich jeder Gedanke der Solidarität, als einem ideellen Grundpfeiler des Sozialismus fremd.
Die dbergmanns dieser Welt richten es sich möglichst gemütlich in der kapitalistischen Klassengesellschaft ein, sie kümmert es nicht weiter, wie es anderen Menschen, gar anderswo, geht und schimpfen dementsprechend desinformiert dann noch gegen die Massen, die wie in Venezuela nicht zum Grillen zu Hause bleiben, sondern immer wieder in großer Zahl auf den Straßen ihre Errungenschaften, den revolutionären Weg verteidigen, gegen die Reaktion und Konterrevolution der kapitalistischen Oligarchie mit ihren Sturmtruppen aus dem Mittelstand und anderer Irregeführte. Es stehen ja solche angebliche Grund- und Menschenrechte, wie das Recht andere auszubeuten, zu belügen und betrügen und auch die Narrenfreiheit, gegen die eigenen Interessen wählen und kämpfen zu dürfen, auf dem Spiel.
dbergmann hat den Kapitalismus, seine Ideologie, die natürlich das "Massenbewußtsein" beherrschen,
völlig verinnerlicht und diskutiert auf dem Niveau politischer Stammtische einer CDU oder FDP. Da prallen natürlich alle noch so belegten Sachargumente ab.
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# sachargumentedbergmann 2017-05-04 20:12
ja, wo sind denn die "sachargumente", die beweisen, dass die "Massen" gen Souialismus/Kommunismus ziehen. Überall wo der "realsozialismus" herrschte, verloren die Hrrschenden den Zuspruch der "massen". UNd die VR China, ja, diese "Volksrepublik" behernergt mehr ode weniger einen entfesselten Kapitalismus unter Führung einer "kommunistischen" Kaderpartei. Übrigens, weltweit weist diese "Volksrepublik" die größte Anzahl von Dollarmilliardären auf.
Gerade in diesen TaGEN WURDE DIE CHINESISCHE fIRMA hna HaUpteigentümer der Deutschen Bank.Sicher wird man diese nun "sozialisieren.
Und die positive Erwähnung des barbarischen Mullahregimes des Iran, zeigt, welch krude Ansichten sogenannte "revolutionäre" bezüglich der Rechte von Minderheiten wie bspw. Homosexuellen haben, die man nur allzugerne an Baukränen aufhängt oder von Hochhäusern stürzt. Macht nix, Hauptsache "antiimperialistisch"!
Und ja, der Kapitalismus ist NICHT die lösung der menschlichen Zukunftsfrage. dafür bedarf es einer Einhegung und Domestizierung, die immer wieder in der Kritik stehen. Allerdings gin in den letzten Jahrzehnten, seit der Niederlage des "realsozialismus" der Hunger weltweit zurück. Dies bedeutet natürlich nicht, dass man fürfaire Handelsbeziehungen eintreten muss. Diktatorische oder semidiktatorische regimes wie Venezuela,der ehemalige Ostblock u.a. werden immer wieder den Widerstand der breiten Masse der Bevölkerung finden, sollten die Konsumwünsche nicht ausreichend erfüllt werden.
Es gibt bis dato weltwit, sowohl aktuell als auch historisch, keinen einzigen Staat, der Demokratie und Sozialismus/Kommunismus verbinden konnte.
Übrigens, ich weiß schon, welche Publkationen zu welchen Eigentümern gehören (Konkret,Freitag,UZ,FR u.a.) Allerdings bilde ich mir ein Urteil anhand der reaLITÄTEN UND NICHT MITTELS EINER iDEOLOGIE 8FALSCHES bEWUSSTSEIN9
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# Genöle von dbergmannRedlaw 2017-05-03 18:06
Seien Sie doch zufrieden mit dem kapitalistischem System hierzulande!Was braucht es für Sie Widerstand gegen Ursula von der Leichen oder den G20 Gipfel in Hamburg? Schließlich hat Deutschland nun einen ukrainischen Faschistenversteher als Bundespräsident.
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# zufriedendbergmann 2017-05-03 19:28
nun, mit der sozialen marktwirtschaft hierzulande sind wohl die meisten menschen zufrieden. aber es ist schon seltsam, dass Sie nie auf die Gründe hinweisen, die einen funktionierenden Sozialismus verhindern. Seit ca. 100 Jahren gibt es immer weider mal Versuche, einen sozialistischen staat zu errichten. allerdings will das "Volk" nicht so, wie die Partei es will. oder weshlab implodierten diese "realsozialistischen" Staaten nahezu ohne Gegenwehr?
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# genöledbergmann 2017-05-03 19:30
ja, ja, die "revolutionären Sprüche" nimmt das Proletariat begeistert auf. Die Bourgeoisie zittert vor den "Volksmassen" nur grillen die lieber am Tag der Arbeit, als lautstark den Sozialismus einzufordern.Im Aufstellen von Parolen ist mancher "realsozialist" unübertrefflich, allein den Massen grauts davor.
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# dbergmannBeobachter 2017-05-03 13:01
Wäre interessant zu wissen für wen dieser dbergmann hier den Troll im Sinne der Machthaber und Meinungsmacher des kapitalistischen Systems spielt. Die pluralen Formen der Demokratie sind nichts anderes als die historisch mit der Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung entstanden Formen bürgerlicher Demokratie, also der Demokratie in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung, ihr und der in ihr herrschenden und privilegierten Kapitalistenklasse vor allem dienend, zugeschnitten auf ihre Interessen. Es bedarf schon einer gehörigen Blindheit, das in "unserer" täglichen politischen Realität nicht zu sehen. dbergmann kann ja nicht so unbedarft sein nicht zu wissen, dass noch nie in der Geschichte eine Gesellschaftsordnung durch Wahlen, eine "plurale Demokratie", geändert wurde, diese für die arbeitende Klassen bei all ihren Errungeschaften und Rechten auch immer in hohem Maße Betrug und Irreführung ist. Der Kapitalismus kann nur durch soziale Revolutionen gegen den erbitterten Widerstand der herrschenden Klasse mit ihrem politisch-ideologischem Anhang beseitigt werden. Ohne Unterdrückung der unvermeidlichen Versuche einer Konterrevolution kann es keine dauerhafte Beseitigung des Kapitalismus geben. Da schütteln sich die "pluralen Demokraten", die so gar nichts beispielsweise gegen den faschistoiden Putsch in Kiew hatten, die eine der übelsten Diktaturen gegenwärtig nämlich in Saudi-Arabien hofieren, absurderweise seine Vertreter sogar in den UN-Menschenrecht-und Fraunrechtsrat !! wählen, aber mit dem Mißbrauch des Begriffes Demokratie den Kapitalismus für alle Zeiten erhalten, zum Ende der Geschichte machen wollen.
Die schweren Deformationen, ja Verbrechen der Stalinära zum Kronzeugen gegen jede sozialistische Gesellschaftsordnung zu machen ist eine bösartige Propaganda für den Kapitalismus und seinem Imperialismus. dbergmann soll hier nicht die Moralkeule schwingen, sondern mal ansehen, wieviele Millionen Menschen allein durch die koloniale Unterdrückung und Ausbeutung, die Kolonialkriege des westlichen Imperialismus mit seiner "pluralen Demokratie" ermordet wurden. Die bürgerliche Klasse ist übrigens nur dann und dort für die plurale Demokratie, wenn diese ihrer Herrschaft dient, sie keineswegs gefährdet. Vielleicht sollte dbergman mal den offensichtlich versäumten Geschichtsunterricht nachholen. Der Konsum der Massenmedien des Kapitals fhrt eben höchstens zu einer Halbbildung, bei der einem eben nur der Stalinismus und seine Opfer einfallen. Seine "pluralen Formen der Demokratie" sind in der Welt des Sozialismus ebenso ausgeschlossen wie eine Demokratie, die wirklich dem arbeitenden Volk dient in der Welt des Kapitalismus, die die Welt von dbergmann ist.
Die ganze Gegenüberstellung ist falsch, aber typisch für die antisozialistische Propaganda: Nicht Demokratie und Diktatur sind die grundlegenden Gegensätze sondern Sozialismus und Kapitalismus. Demokratie ist ein politisches System in einer der beiden Gesellschaftsordnungen, natürlich so unterschiedlich wie diese selbst. Die Diktatur des Proletariats beim Übergang zum Sozialismus ist für die große Mehrheit des Volkes eine Mehr an realer Demokratie. Aber das darf natürlich möglichst niemand wissen, das möchten die Machthaber und Meinungsmacher in kapitalistischen Staaten.
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# niemand wissendbergmann 2017-05-03 16:24
ja, "das Volk" darf nicht wissen, wie schön der Sozialismus ist, besonders in seinen "realen Formen". Deshalb verteidigte das Proletariat die Sowjetunion oder die DDR und die anderen "realsozialistischen" Staaten mit Verve. oder doch nicht? Villeicht führten die Konkreten erfhrungen des "realsozialismus" zum Abwenden von eben diesem.
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# verfassungWilli Nicke 2017-05-03 10:50
Regierung von Venezuela beruft verfassunggebende Versammlung ein
Sozialprogramme und Strukturen der "Volksmacht" sollen in die Verfassung aufgenommen werden. Opposition spricht von Putsch und ruft zur "Rebellion" auf

In den Jahren 2013 und 2014 hatten MUD-Vertreter noch selbst die Durchführung einer verfassunggebenden Versammlung angestrebt, "damit das Volk den Regime-Wechsel, neue Institutionen und die Versöhnung des Landes erreicht", so die rechte Politikerin María Corina Machado damals. Im Dezember 2013 riefen 55 Sprecher verschiedener Oppositionsparteien ebenfalls dazu auf. Bei der Suche nach "demokratischen Auswegen" sei die verfassungsgebende Versammlung eine Möglichkeit, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Initiator war Capriles Radonski.

https://amerika21.de/2017/05/175378/verfassunggebende-versammlung
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# verfassungWilli Nicke 2017-05-03 10:48
Was Labert dbergmann ++Dieser Mensch sollte endlich einsehen, dass er die Gesellschaft spaltet und den Weg für Neuwahlen frei machen++
Wer die Gesellschaft spaltet das ist die Alte kapitalistische Elite, die immer noch vorherrschenden Massenmedien haben, und so 90% der Konzerne kapitalistische Eigentümer noch sind.

Wie sah es vor Chavez aus, Venezuela importierte das Land über 70 Prozent aller seiner Lebensmittel ein. Die Großgrundbesitzer verfügten über 80 Prozent des Agrarlandes und die hälfet lag aber brach, wurde nicht genutzt.

Die Regierungen "vor Chavez", war eine kleine Minderheit wie der Großgrundbesitzer, Einheimische und Ausländische Kapitalistenbrut (Bourgeoisie)und ihre Politischen Günstlinge. - "stecken sich die ganze Kohle selbst in die Taschen während sie Land und Leute brutal ausbeutet und die Armen nix zu fressen kaufen konnten," - man massakrierte mal eben so 3000 hungerte Menschen1989 dahin.


Also, Millionen Venezolaner die vor Chavez elend an Hunger litten, das nun unter Chavez die Armut um fast die hälfte zurückging, für fiele der Lohn Gestiegen ist und Mercal-Filialen eröffnet wurden. Wo die Produkte durch subventionieonen etwa nur halb so viel kosten, wie im kommerziellen Supermärkten. Da, durch können sich viele arme Menschen mehr Nahrungsmitten leisten und kaufen.
Anteil der in Armut lebenden Personen an der Gesamtbevölkerung
Jahr…...1998…......2005…….2013
Quote....50,4 %…..43,7 % ….32,1 %

Anteil der in extremer Armut lebenden Personen an der Gesamtbevölkerung
Jahr…...1998…….. 2005……..2013
Quote….20,3 %…..17,8 %…..9,8 %

Registrierte Arbeitslosigkeit entwickelte sich wie folgt:
Arbeitslosigkeit
Jahr…...2003……..2005……. 2009
Quote...16,8 %…...12,2 %…...7,9 %


Unser BRD Medien hier ARD, ZDF, Bild und Spiegel Jaulen die Armen nix zu fressen hätten, Keine Hygiene Artikel und Keine Medikamente gebe.
Verschweigen aber bewusst, Das vom 1998 als Chavez Zum Präsidenten Gewählt wurde und dan sein Nachfolger Maduro, der Anteil der in Armut lebenden Personen 1998 von 50% bis 2013 auf 32,1% gesungen ist. Der in extremer Armut lebenden Personen 1998 von 20,3% bis 2013 auf 9,8 % gesungen ist.

Da muss man sich fragen, wie sah es vor Chavez aus, da importierte das Land über 70 Prozent aller seiner Lebensmittel ein. Die Großgrundbesitzer verfügten über 80 Prozent des Agrarlandes und die hälfet lag aber brach, wurde nicht genutzt.

Das die Unternehmer Ständig Wirtschaft Sabotage Betreiben, Lebensmittel werden absichtlich von Unternehmer (Discounter) gehortet, oder Klopapier zurück halten u.s.w.
Diese unternehmer- Banden versuchen durch Wirtschaft Sabotage, so die Bevölkerung gegen die Regierung auf zu bringen. Versuchen die großen Privaten Discounter, Produkte wie etliche Lebensmittel und andere Produkte wie Klopapier zurück zu halten, da mit eben als die Bevölkerung gegen die Regierung auf zu bringen versuchen.
Und die Bevölkerung hier in der BRD gegen sie Sozialistischer Regierung in Venezuela auf zu hetzen.
Der Westen hat mit Hilfe Saudi-Arabien die Erdölpreise niedrig gehalten werden um Venezuela wirtschaftlich zu treffen.
Das alles muss man schon mit berücksichtigen, um die wirklichen Verhältnisse beurteilen zu können.

Venezuela Gutes Ranking bei Wohlstandsindikator im Bericht der UNO.
Der HDI der Vereinten Nationen ist ein Wohlstandsindikator für Staaten. Dieser wird seit 1990 unter neu entwickelten Kriterien im jährlich erscheinenden Bericht des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) veröffentlicht. Bei der Berechnung werden nicht ausschließlich ökonomische Kennzahlen verwendet, sondern eine Vielzahl von Aspekten des menschlichen Lebens berücksichtigt. Diese erfassen Bereiche wie Lebenserwartung, Bildung und Nichtdiskriminierung.

in dem Report für 2016 rangiert Venezuela im lateinamerikanischen Vergleich trotz seiner wirtschaftlichen und politischen Krise bezüglich der Lebensqualität der Bevölkerung vor Ländern wie Mexiko, Brasilien, Peru und Kolumbien.
Der Präsident Venezuelas nannte den UNO-Bericht eine "gute Nachricht". "Trotz Wirtschaftskrieg und trotz allem anderen" habe das Land dieses Niveau gehalten, weil seine Regierung auch in der Krise eine Politik des sozialen Schutzes der Bevölkerung verfolge, erklärte Maduro.
https://amerika21.de/2017/03/172667/uno-hdi-venezuela
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# VerfassungBeobachter 2017-05-03 00:21
Für dbergmann soll in Venezuela der Weg frei gemacht werden für die reaktionäre, volks- und arbeiterfeindliche Politik, wie sie gerade die durch einen Putsch des Parlaments gegen die gewählte Präsidentin Rouseff undemokratisch an die Macht gekommene Temer-Regierung in Brasilien betreibt und wogegen erst vor wenigen Tagen viele Millionen arbeitende Menschen in einem wuchtigen Generalstreik kämpften. dbergmann würde es gefallen, wenn auch in Venezuela die sozialen Errungeschaften und Rechte der arbeitenden Klassen, unter der verlogenen Tarnung als Demokratie, beseitigt würden. Ja bei Wahlen kann die kapitalistische Elite immer die Stimmen von jenen Teilen der Bevölkerung erhalten, die von reaktionären ideologischen Traditionen und vor allem der gewaltigen Meinungsbildungsmacht der auch in Venezuela immer noch vorherrschenden Massenmedien kapitalistischer Eigentümer und Konzerne dazu gebracht werden, gegen die eigenen Interesse und für die der kleinen reichen Oberschicht zu stimmen. Das ist ja in jedem kapitalistischen Land so, auch in Deutschland gibt es leider viele Arbeiter deren "Bewusstsein" von Bild und Co vernebelt, sogar die CDU wählen. Wie kapitalistische Medien erst lügen und manipulieren, wenn wie jetzt in Venezuela die kapitalistsiche Gesellschaftsordnung in Frage gestellt wird, kann man ja beobachten. So wird das Ergebnis der Wirtschaftssabotage von Industrie und Handel unterstützt vom Imperium in Nordamerika natürlich der linken Regierung in die Schuhe geschoben und natürlich gibt es viele, die darauf reinfallen, wenn sie es ständig so hören und lesen. Das so gewählte, von der kapitalistischen Oligarchie beherrschte Parlament will den gewählten Präsidenten entmachten und wieder den ganz gewöhnlichen Kapitalismus wie früher einführen. Die Gesellschaft wieder so spalten wie das gerade in Brasilien und Argentinien passiert. Was ist Demokratie ? Wenn sich eine Regierung auf formale Mehrheiten bei Wahlen stützt, aber eine Politik des Vorranges für die Interessen des Kapitals betreibt wie "normal" überall in den westlichen, richtiger kapitalistischen Demokratien ? Oder in sozialistischen Demokratien, wo es keine Freiheit für die Konterrevolution, ihre Ideologie und Propaganda gibt, aber die Regierung eine Politik im Interesse der großen Mehrheit des Volkes betreibt ? Solange die materiellen und geistigen Produktionsmittel (Massenmedien) in den Händen einer kleinen Mindherheit sind, kann es gar keine wirkliche Demokratie geben, werden auch Wahlen wie auf einer schiefen Ebene zugunsten der Parteien und Politiker des Kapitalismus gelenkt. Nur in einigen Staaten Lateinamerikas ist es gelungen diese "Logik" zumindest zeitweilig zu duchbrechen. Wie soll es auch eine Volksherrschaft geben, wenn das Volk noch in Klassen mit verschiedenen, ja entgegengesetzten Interessen zerfällt ? Kapitalismus ist Spaltung des Volkes und der Kapitalismus, den die Parlamentsmehrheit in Venezuela wieder haben möchte, mit seiner extremen sozialen Ungerechtigkeit, den großen Unterschied von arm und reich ist die schlimmste Spaltung.

So wie seinerzeit die Sowjetmacht inhaltlich weit demokratischer als jede Demokratie im Kapitalismus war, so ist es auch in Venezuela inhaltlich, also politisch, weit demokratischer eine Verfassungsgebende Versammlung der arbeitenden Klassen, fortschrittlichen Gruppierungen wählen zu lassen, als die allgemeinen Wahlen unter dem enormen ideologischen und materiellen Druck der kapitalistischen Klassen und des Imperialismus. Viele Wahlen in kapitalistischen Staaten haben nur ein demokratisches Mäntelchen aber einen ganz reaktionären, volksfeindlichen Inhalt, dienen nur der Legitimation der Macht der Parteien und Politiker dieser Gesellschaftsordnung.
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# sowjetmachtdbergmann 2017-05-03 07:05
ja, die "hochzeit" der "Blüte der Sowjetmacht" erlebte man unter dem Genossen Stalin. Millionen Tote hat dieser Menschenschlächter zu verantworten, darunter zahlreiche Kommunisten.
Schön, dass ein hier "beobachtender"klar darlegt, dass plurale formen der Demokratie in seiner Welt ausgeschlossen sind. Soziale Dempokraten stellen sich diesen Diktaturverherrlichern konsequent entgegen
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# verfassungdbergmann 2017-05-02 14:33
nachdem zunächst das Oberste Gericht, das Parlament entmachten wollte, setzt Maduro nun zu einem kalten Staatsstreich an, indem am gewählten Parlament vorbei eine neue Verfassung installiert werden soll. Dieser Mensch sollte endlich einsehen, dass er die Gesellschaft spaltet und den Weg für Neuwahlen frei machen
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