20 | 05 | 2019
Kurz gemeldet

Gobierno Bolivariano VenezuelaDie Bolivarische Regierung prangert vor der internationalen Gemeinschaft eine weitere Aggression der Regierung von Donald Trump gegen das venezolanische Volk an, durch die auf willkürliche, illegale und einseitige Weise Zwangsmaßnahmen gegen die Zentralbank Venezuelas ergriffen werden, die so die Sicherheit und das Wohlergehen aller Venezolaner gefährden.

CICRVenezuelas Gesundheitsminister Carlos Alvarado hat am Dienstag (Ortszeit) die erste Lieferung humanitärer Hilfsgüter des Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen entgegengenommen. Auf dem Internationalen Flughafen Maiquetía in Caracas hob der Minister hervor, dass die Einfuhr der 24 Tonnen umfassende Lieferung von Präsident Nicolás Maduro autorisiert wurde, nachdem in der vergangenen Woche eine Arbeitsgruppe der venezolanischen Regierung und der beteiligten Organisationen getagt hatte. Maduro und Außenminister Jorge Arreaza waren in diesem Zusammenhang mit dem Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes, Peter Maurer, zusammengekommen.

Gobierno Bolivariano VenezuelaIn einer offiziellen Erklärung hat Venezuelas Außenministerium am Montag auf die dramatischen Folgen hingewiesen, die die von Washington gegen das südamerikanische Land verhängten Sanktionen für die Gesundheitsprogramme des Erdölkonzerns PDVSA haben. Die Blockade der Finanzmittel des Staatsunternehmens gefährde ganz unmittelbar das Leben von Kindern, warnte Außenminister Jorge Arreaza. Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut der Erklärung in eigener Übersetzung.

Bericht aus Venezuela von der Schweizer Delegation gechrieben von N.B.

Ankunft Delegierte 11. April in Caracas

Die Delegation der Delegierten aus der Schweiz besteht aus vier Personen, die folgende Organisationen vertreten: ALBA Suiza, Vereinigung Schweiz-Cuba, Schweizeische Friedensbewegung, Partei der Arbeit und Jeunes POP. Auf dem Flughafen werden wir von jungen Delegierten des COSI (Comité de Solidaridad Internacional Venezuela) und der Jugendsektion der Kommunistischen Partei Venezuelas empfangen. Auf unserem Flug aus Paris waren auch der Delegierte der portugiesischen Friedensbewegung sowie ein Delegiert der Kommunistischen Partei Sri Lankas, der in Rom lebt.

Jene Stunden schienen kein Ende zu nehmen und in Kuba, wie in vielen Teilen der Welt - vor allem in der lateinamerikanischen und karibischen Region- erlebte man diese Momente sehr intensiv. Es war der April 2002, als man einen Staatsstreich gegen den bolivarischen Präsidenten Hugo Chávez inszenierte, sein Leben und die venezolanische Revolution in Gefahr gerieten und die Pressemedien dies entweder verschwiegen oder falsch wiedergaben.

Am Sonnabend, dem 13. April, 14 Uhr, wird es in Berlin am Brandenburger Tor wieder eine Kundgebung zur Unterstützung der Bolivarischen Republik Venezuela geben. Bitte kommt zahlreich. Wer möchte, kann auch eine Deklaration unterzeichnen, in welcher die Bundesregierung und deutsche Medien aufgefordert werden, das Völkerrecht zu achten und keine weitere Desinformationen über Venezuela zu verbreiten.

Gobierno Bolivariano VenezuelaAm 9. April hat die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einen Vertreter des Putschisten Juan Guaidó als »Repräsentanten Venezuelas« bei der Organisation anerkannt. Dazu erklärt die rechtmäßige Regierung des südamerikanischen Landes:

Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela verurteilt vor der internationalen Gemeinschaft und den Völkern der Welt die eklatante und illegale Verletzung des Völkerrechts und der Charta der Organisation Amerikanischer Staaten während der außerordentlichen Tagung des Ständigen Rates der OAS am 9. April 2019, bei der eine Gruppe von Satellitenregierungen Washingtons eine von Donald Trump benannte politische Marionette unterstützt hat.

Das Skript scheint perfekt geschrieben zu sein. Jene, die es benutzen, kennen es auswendig und behaupten immer wieder, dass eine oft wiederholte Lüge „Wahrheit" werden kann. So hat die US-Regierung am Mittwoch versucht, im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ihre befremdlichen und bedrohlichen Argumente gegen Kuba und Venezuela durchzusetzen, als sie die Lage in dem südamerikanischen Land beurteilte.

Der Ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat auf einer außerordentlichen Tagung unter dem Vorsitz der Vereinigten Staaten eine Entschließung verabschiedet, in der er »einen Vertreter akzeptiert, der für einen Mitgliedstaat zuständig ist, der dies nicht beantragt hat«, erklärte der stellvertretenden Außenminister Kubas, Rogelio Sierra Díaz, während einer Pressekonferenz im Außenministerium in Havanna. Die Anerkennung von Gustavo Tarre als Vertreter von Juan Guaidó bei der OAS stelle eine unannehmbare Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Bolivarischen Republik Venezuela dar, so Sierra Díaz.

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