25 | 04 | 2019
Protestaktion im Nobelviertel Altamira Im Osten von Caracas herrscht Lärm. Zahlreiche Anhänger des Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski sind am Montag abend dessen Aufruf gefolgt, mit einem »Cacerolazo« gegen die angeblich manipulierten Wahlen zu protestieren. Dabei trommeln die braven Bürger auf Töpfe und Pfannen. Manche nehmen auch noch Tröten zu Hilfe.
Diese Protestform entstand im Chile unter Pinochet, als die Menschen auf diese Weise gegen die Armut protestierten. Sie schlugen auf ihre Töpfe, weil sie nichts zu essen haben. Die Oppositionellen in Caracas klopfen auf ihrem Geschirr herum, weil ihnen das Wahlergebnis nicht paßt, obwohl es eines ihrer besten in den vergangenen 14 Jahren gewesen ist.
Zu der Protestaktion hatte rund eine Stunde zuvor der am Sonntag unterlegene Henrique Capriles Radonski aufgerufen. Bei einer Kundgebung vor dem Sitz seines

Vor dem Sitz des Nationalen Wahlrates Nicolás Maduro ist am Montag von der Präsidentin des Nationalen Wahlrates (CNE), Tibisay Lucena zum Sieger der Präsidentschaftswahl und damit zum gewählten Staatschef der Bolivarischen Republik Venezuela ernannt worden. Tausende Anhänger feierten die Zeremonie auf den Straßen vor dem Zentralgebäude der Behörde.
In seiner über alle Rundfunk- und Fernsehsender ausgestrahlten Ansprache warnte Nicolás Maduro anschließend vor dem Versuch der venezolanischen Rechten, nach ihrer Niederlage einen Staatsstreich vorzubereiten.
»Mehrheit ist Mehrheit und muß in einer Demokratie respektiert werden«, unterstrich Maduro. »Versuche, die Souveränität des Volkes zu untergraben, dürfen nicht zugelassen werden. Für solche Versuche gibt es nur ein Wort: Putschismus!«
Bei den Wahlen am Sonntag hat Maduro den jüngsten Angaben des CNE zufolge 7.559.349 Stimmen

Am Tag nach der Wahl messen die beiden politischen Lager in Venezuela erneut ihre Kräfte. Aus Anlaß der offiziellen Proklamation zum Wahlsieger durch den Nationalen Wahlrat (CNE) hat der neue Präsident Nicolás Maduro zu einer Kundgebung auf der Plaza Caracas nahe der Wahlbehörde aufgerufen. Diese soll den im staatlichen Fernsehen VTV verbreiteten Aufrufen zufolge um 14 Uhr Ortszeit beginnen – also etwa in diesen Minuten.
Der unterlegene Oppositionskandidat Henrique Capriles Radonski seinerseits hat seine Anhänger zu Protestaktionen aufgerufen. Venezuela habe einen „illegitimen Präsidenten“, behauptete er. Er werde das Ergebnis nicht anerkennen, solange nicht 100 Prozent der Stimmen überprüft worden seien.
Das hatte Maduro selbst bereits gestern in seiner ersten Ansprache nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beantragt. Bei der Überprüfung w

88-S-01.jpg Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Venezuela war ein Warnschuß für die revolutionäre Bewegung. Es war ein Schock, als die Präsidentin des Nationalen Wahlrates, Tibisay Lucena, am Sonntag abend vor die Presse trat und das offizielle Ergebnis der Abstimmung verkündete: 50,66 Prozent für Nicolás Maduro – gewählt, aber mit wenig mehr als anderthalb Prozentpunkten Vorsprung.
Dabei waren zuvor Werte gehandelt worden, die dem Ergebnis von Hugo Chávez im vergangenen Oktober nahegekommen wären. Selbst ein noch größerer Sieg als damals wurde nicht ausgeschlossen.
Allerdings darf die böse Überraschung – die auch zu einer Katastrophe hätte werden können, wenn Capriles noch ein paar hunderttausend Stimmen mehr gewonnen hätte – nicht davon ablenken, was dieses Ergebnis im internationalen Maßstab bedeutet: Mit einem sozialistischen

Wahlergebnisse in Venezuela (Tageszeitung junge Welt)

Der Nationale Wahlrat (CNE) hat auf seiner Homepage die detaillierten Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in Venezuela veröffentlicht. Der direkte Link zu den Zahlen ist: http://resultados.cne.gob.ve/resultado_presidencial_2013/r/1/reg_000000.html

Peter Sonnenberg in der »Tagesschau« Mit Kritik und Unverständnis hat der Lateinamerika-Zirkel von Attac Saar auf die Venezuela-Berichterstattung des ARD-Korrespondenten Peter Sonnenberg im »Weltspiegel« und in der »Tagesschau« vom 14. April 2013, dem Tag der Präsidentschaftswahlen in Venezuela, reagiert. Thomas Schulz, Sprecher von Attac Saar: »Der ARD-Mexiko-Korrespondent Peter Sonnenberg erklärt uns die Welt in Venezuela - aus seiner Sicht und unter gröbster Vernachlässigung der Fakten und  Tatsachen. Herr Sonnenberg muß kein Freund von Hugo Chavez und seiner Politik sein, die nun von Nicolás Maduro weiter geführt werden soll - der Journalist Peter Sonnenberg sollte sich aber sehr wohl an journalistische Grundsätze halten.«
Sonnenberg scheine »Sozialpolitik für unwichtig zu halten«, anders seien Sonnenberg-Sätze in der Tagesschau am 14. April um 20 Uhr nicht zu rec

Raúl Castro und Nicolás Maduro In der kubanischen Hauptstadt Havanna ist der Wahlsieg Nicolás Maduros, trotz des knappen Vorsprungs, mit Zufriedenheit aufgenommen worden.

Präsident Raúl Castro beglückwünschte Maduro im Namen der Regierung und des Volkes von Kuba zu dem »bedeutenden Triumpf, der die Kraft der Ideen und der Arbeit des Comandante Hugo Chávez bestätigt«. Er sei überzeugt davon, daß dieser überzeugende Sieg die Fortsetzung der Bolivarianischen Revolution und der Integration der lateinamerikanischen Staaten sicherstelle. Der kubanische Präsident versicherte seinem Amtskollegen die Solidarität und Verläßlichkeit des kubanischen Volkes.

Nicolás Maduro, gewählter Präsident Venezuelas Nach der Bekanntgabe seines Wahlsieges mit 50,66 Prozent bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela hat sich der neue Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, vor dem Präsidentenpalast Miraflores an Tausende dort versammelte Anhänger gewandt. Den Erfolg bezeichnete er als einen „gerechten, verfassungsmäßigen Sieg des Volkes“, es sei ein unter schwierigen Bedingungen erarbeiteter Erfolg gewesen.
Dem ersten Bulletin des Nationalen Wahlrates (CNE) zufolge hat Maduro 7.505.338 Stimmen erhalten, rund 230.000 mehr als sein Widersacher Henrique Capriles Radonski.

Nicolás Maduro hat die Präsidentschaftswahl in Venezuela gewonnen - allerdings überraschend knapp. Dem offiziellen Bulletin des Nationalen Wahlrates (CNE) zufolge erreichte der sozialistische Kandidat 50,66 Prozent der Stimmen, gegenüber 49,07 Prozent für Henrique Capriles Radonski. Der Stimmenunterschied beträgt lediglich 230.000 Stimmen.
Dieses Ergebnis überrascht alle Beobachter, hatten doch alle Meinungsforschungsinstitute einen klaren Erfolg Maduros prognostiziert. CNE-Präsidentin Tibisay Lucena rief beide Seiten zur Ruhe auf.

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