19 | 08 | 2018

Chávez Abarca, streng bewacht bei der AbschiebungVenezuela hat heute den am vergangenen Freitag auf dem internationalen Flughafen Maiquetía verhafteten Terroristen Francisco Chávez Abarca an Kuba ausgeliefert. Wie die staatliche Venezolanische Nachrichtenagentur (AVN) meldet, wurde der Terrorist von Maiquetía aus auf den Weg zu der Insel geschickt. Anwesend waren dabei Innen- und Justizminister Tareck El Aissami und Außenminister Nicolás Maduro. Chávez Abarca war vom venezolanischen Geheimdienst SEBIN entdeckt worden, als er versuchte, mit einem gefälschten guatemaltekischen Pass nach Venezuela einzureisen. Zunächst behauptete er, sich als »Tourist« in Venezuela aufzuhalten, gestand dann aber, dass er eine Reihe von Attentaten auf Abgeordnete der venezolanischen Nationalversammlung geplant zu haben.

Weiße Hände voller DollarnotenAus  dem Jahresbericht 2009 über die Aktivitäten von USAID in Venezuela geht hervor, dass 32 Prozent der in Millionenhöhe dort eingesetzten Gelder an Jugend- und Studentengruppen gingen, die mit der Opposition verbunden sind. Von den 7,45 Mio. US-Dollar, die an Gruppen und politische Projekte in Venezuela flossen, wurde der Großteil dafür aufgewendet, »die politische Debatte unter Studenten zu fördern, um das Niveau der Diskussion zu einigen der bedeutendsten Themen für die Bevölkerung von Venezuela zu erhöhen« sowie »die Verwendung der neuen Medien (wie Twitter oder Facebook) zu fördern, um den Zugang zu Informationen zu erleichtern und eine offene und produktive Debatte im Internet zu ermöglichen«.

Chávez bei TwitterVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist jetzt auch online und hat begonnen, Nachrichten über den Online-Kurznachrichtendienst Twitter zu verbreiten. Unter dem Namen chavezcandanga verschickte der Staatschef vor rund neun Stunden, um Mitternacht venezolanischer Zeit, seine erste Mitteilung: »Hi, wie geht’s? Ich tauche auf wie angekündigt, um Mitternacht. Ich fahre nach Brasilien, sehr froh, für Venezuela zu arbeiten. Wir werden siegen!« »Candanga« wird in Venezuela jemand genannt, der wild oder frech ist.

Venezolanisches Nationales Vorbereitungskomitee für die 17. WeltfestspieleAm Mittwoch beginnt in Caracas das erste internationale Vorbereitungstreffen für die Weltfestspiele der Jugend und Studierenden 2010, die im Dezember in Südafrika stattfinden werden. Erwartet werden in der venezolanischen Hauptstadt mehr als 130 Delegationen aus aller Welt. Traditionell ist der Austragungsort der letzten Weltfestspiele auch immer der Ort des ersten internationalen Treffens zur Vorbereitung des nächsten Festivals. Venezuela hatte 2005 erfolgreich die 16. Weltfestspiele ausgerichtet, 15.000 Jugendliche und Studierende aus 144 Länder hatten daran teilgenommen.

200 Jahre UnabhängigkeitVenezuela begeht heute mit zahlreichen Aktivitäten den 200. Jahrestag des Beginns seines Unabhängigkeitskampfes. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Militärparade, eine Festsitzung der Nationalversammlung sowie ein Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA).

Venezuela gelingt Schlag gegen ParamilitärsAm Wochenende ist den venezolanischen Behörden offenbar ein Schlag gegen paramilitärische Banden gelungen, die sich in den Armenvierteln um Caracas eingenistet hatten, um das Land zu destabilisieren und den revolutionären Prozess aufzuhalten. "Allein gestern haben wir hier in der Umgebung von Caracas eine Gruppe von Ausländern, Paramilitärs, mit versteckten Waffen, versteckten Gewehren, festnehmen können", berichtete Venezuelas Präsident Hugo Chávez in seiner wöchentlichen Fernsehsendung "Aló, Presidente".

Nordkorea musste in venezolanischen Trikots spielenMit einem 1:1-Unentschieden trennten sich gestern im Florentino-Oropeza-Stadion von San Felipe die Fußballmannschaften von Venezuela und Nordkorea. Doch das Ergebnis rückte angesichts der chaotischen Begleitumstände in den Hintergrund, denn die Reise der Koreaner verlief nicht gerade reibungslos. Zuerst mussten sie ihren Flug für zwei Tage in Paris unterbrechen und eine Nacht im Flughafen der französischen Hauptstadt übernachten. Dann gingen auch noch die Koffer verloren. Und schließlich mussten sie die Nacht vor dem Spiel in einem Hotel in Guama im venezolanischen Bundesstaat Yaracuy verbringen, das nach Ansicht der Nordkoreaner keinerlei Komfort bot.

In Ausübung ihrer vollen Souveränität lehnt es die Bolivarische Republik Venezuela kategorisch ab, dass die US-amerikanische Regierung die Bolivarische Regierung weiter beschuldigt, im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel nicht zu kooperieren, da es sich hierbei um eine von der US-amerikanischen Regierung aufrecht erhaltene Verleumdung und Lüge handelt.

Die Bolivarische Republik Venezuela gibt durch das Ministerium der Volksmacht für Auswärtige Angelegenheiten ein Kommuniqué zu dem Urteil des Richters der Real Audiencia Española, Eloy Velasco, heraus, in welchem er Mitglieder der ETA und der FARC-EP verurteilt und versichert, dass es mutmaßliche „Indizien“ der „Kooperation“ der Regierung Venezuelas mit beiden Organisationen gebe.

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