26 | 03 | 2019

VenezuelaVenezuelaHugo Chávez bleibt Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela! Tibisay Lucena, Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) gab um 22 Uhr Ortszeit die ersten offiziellen Ergebnisse bekannt. Demnach erreichte Amtsinhaber Hugo Chávez mit mehr als acht Millionen Stimmen 54,42 Prozent. Fast zwei Millionen Stimmen weniger erreichte Henrique Capriles Radonski, der auf 44,97 Prozent kam.

Die Wahlbeteiligung lag mit 80,9 Prozent historisch hoch.

Hugo Chávez bleibt Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela! Tibisay Lucena, Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) gab um 22 Uhr Ortszeit die ersten offiziellen Ergebnisse bekannt. Demnach erreichte Amtsinhaber Hugo Chávez mit mehr als acht Millionen Stimmen 54,42 Prozent. Fast zwei Millionen Stimmen weniger erreichte Henrique Capriles Radonski, der auf 44,97 Prozent kam.

Die Wahlbeteiligung lag mit 80,9 Prozent historisch hoch.

Nationaler WahlratNationaler WahlratIn Venezuela hat Amtsinhaber Hugo Chavez offenbar die Wahl gewonnen. Inoffiziellen Zahlen zufolge, die RedGlobe und der Tageszeitung junge Welt zugespielt wurden, soll der Staatschef 12 Prozentpunkte Vorsprung vor seinem wichtigsten Herausforderer Henrique Capriles Radonski haben. Noch hat der Nationale Wahlrat (CNE) keine offiziellen Angaben gemacht, doch die Quellen dieser Informationen dürften über sehr genaue Informationen verfügen.

  In Venezuela deutet alles darauf hin, daβ Hugo Chavez im Amt bleibt. Der Sprecher des Wahlkampfstabs des Staatschefs, Jorge Rodriguez, nannte bei einer Pressekonferenz um 20 Uhr Ortszeit den Wahltag »historisch«. Die Wahlbeteiligung sei so hoch gewesen wie noch nie zuvor. Zudem sagte er mit einem breiten Lachen: »Ich habe den Verdacht, daβ wir uns heute nochmal sehen«.

Wie junge Welt inoffiziell aus Regierungskreisen erfuhr, soll Chavez die heutige Wahl mit zwölf Prozentpunkten Vorsprung gewonnen haben.

Noch ist unklar, wann der Nationale Wahlrat (CNE) sein erstes Bulletin verbreitet und damit die ersten offiziellen Zahlen nennt. (jW)

Als »gute Nachricht« verbreitet die Onlineredaktion der Tribuna Popular, der Zeitung der Kommunistischen Partei Venezuelas, unter Berufung auf einen hohen Beamten der Regionalregierung der Hauptstadt Caracas die Information, daβ der Präsidentenpalast Miraflores hell beleuchtet sei und am sogenannten »Balkon des Volkes« gerade eine Bühne aufgebaut wird. Dies wird als Vorbereitung auf eine mögliche Siegesfeier gewertet.

Auch die Opposition, die gerade eine Pressekonferenz durchführt, erweckt derzeit nicht den Eindruck, sich als Sieger zu sehen. Statt dessen verweist sie auf die hohe Wahlbeteiligung, durch die alle Venezolanerinnen und Venezolaner Sieger dieses historischen Tages seien.

Alle Seiten bemühen sich derzeit jedoch, die Vorgabe des Nationalen Wahlrats (CNE) einzuhalten, keine Ergebnisse bekanntzugeben, bevor die Behörde i

Wahlaufrufe per SMS Bislang ohne große Zwischenfälle hat in Venezuela die Präsidentschaftswahl begonnen. Nachdem morgens um 3 Uhr Ortszeit (9.30 Uhr MESZ) der Wahltag mit Fanfaren und Feuerwerk begrüßt wurde, konnten um 6 Uhr morgens die ersten Menschen ihre Stimmen abgeben. Vor den Wahllokalen haben sich bereits lange Schlangen gebildet, geduldig warten die Venezolanerinnen und Venezolaner darauf, ihre Stimme abgeben zu können.

Hugo Chávez bei der Pressekonferenz Wenige Stunden vor der Öffnung der Wahllokale in Venezuela haben sich Präsident Hugo Chávez und der Leiter der Beobachtermission der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR), Carlos Álvarez, am Samstag abend (Ortszeit) im Regierungspalast Miraflores den Fragen der internationalen Presse gestellt. Dabei zog Álvarez eine positive Bilanz seiner bisherigen Tätigkeit. Die Beobachter seien neutral, da ja auch die UNASUR ein pluraler Staatenbund sei. Man habe sich mit Oppositionsvertretern ebenso getroffen wie mit der Regierung und dem Nationalen Wahlrat (CNE). 

Tausende Journalisten aus aller Welt Mehr als 10.000 Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt haben sich beim Nationalen Wahlrat (CNE), der obersten Wahlbehörde Venezuelas, für die Abstimmung am Sonntag akkreditieren lassen. Neben internationalen Medien wie CNN, TeleSur und internationale Nachrichtenagenturen steht auch die junge Welt auf der Liste der Pressevertreter – als eine von ganz wenigen deutschen Medien.

Um den Journalisten die Berichterstattung über die Wahlen zu erleichtern, hat der CNE ein Pressezentrum mit 120 Plätzen und Ruhebereichen eingerichtet. Zudem stehen 15 Computer mit Internetzugang und kostenlosem Telefonanschluß zur Verfügung.

UNASUR Die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) beobachtet den korrekten Verlauf der Wahlen am Sonntag in Venezuela. Der Leiter der internationalen Delegation, der Argentinier Carlos Alvarez, hat der Präsidentin des Nationalen Wahlrates (CNE), Tibisay Lucena, die Liste mit den Namen der Beobachter der Abstimmung vom 7. Oktober übergeben.

Der CNE ist die von der Verfassung garantierte und für alle Wahlvorgänge zuständige Institution, die auch die Abstimmung vom Sonntag zu organisieren und zu überwachen hat.

Die Wahlbeobachtergruppe der UNASUR setzt sich aus Beamten und Technikern von Wahlbehörden aus den UNASUR-Mitgliedsländern zusammen. Bereits am 23. Januar war die Entsendung der Wahlbeobachter durch die Staatengemeinschaft bei einem Gipfeltreffen in Asunción, Paraguay, beschlossen worden. Die Gruppe ist strikt neutral und soll die formale

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