18 | 08 | 2019

Als wäre das historische „Arsenal", das die Argumente der 122 kubanischen Delegierten zum 18. Kongress der Kontinentalen Organisation Lateinamerikanischer und Karibischer Studenten (OCLAE) stählt, noch nicht genug, reiste die Gruppe der jungen FEEM- und FEU-Enthusiasten in Begleitung eines leibhaftigen Helden nach Caracas.

Gerardo Hernández Nordelo führte sich ein, indem er die erste theoretische Sitzung des Treffens mit einer hitzigen Rede beendete, bei der er die Fratze der Monroe-Doktrin in der Medienhatz auf die Linken der Welt anprangerte.

Über 400 Persönlichkeiten aus aller Welt haben in einer internationalen Erklärung die Aktivierung der Titels III des Helms-Burton Gesetzes der USA gegen Kuba angeprangert.

Laut Telesur heißt es in der Erklärung, die unter dem Namen „Respekt vor dem Völkerrecht“ zirkuliert, dass die Anwendung gravierend die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen unser Land vertieft. Dort steht auch, dass die USA erneut die grundlegenden Normen des Völkerrechts gebrochen hätten, indem sie einem internen Gesetz exterritorialen Charakter verleihen würden.

2018 besuchten Pemones Kueka in Berlin. Foto: RedGlobe2018 besuchten Pemones Kueka in Berlin. Foto: RedGlobeVenezuelas Kulturminister Ernesto Villegas hat bei einem Treffen mit Vertretern der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) die Forderung seines Landes bekräftigt, dass der im Berliner Tiergarten liegende Stein »Kueka« in den Canaima-Nationalpark zurückgebracht werden müsse. Die dort lebenden Pemones fordern seit fast 20 Jahren die Rückgabe des von ihnen als »Großmutter Kueka« verehrten Findlings, gegen dessen Abtransport es schon Ende der 90er Jahre wütende Proteste gegeben hatte. Bilaterale Gespräche zwischen den Regierungen in Caracas und Berlin blieben bislang erfolglos.

Seit dem 18. Mai haben verschiedene Kommunikationsmedien die Meldung über die im Hafen Cristóbal in Panama erfolgte Beschlagnahme von 1.517 Paketen mit Drogen (Kokain) manipuliert, die sich in 46 Sporttaschen in einem Container mit Säcken von Holzkohle befanden, der von Kuba in die Türkei exportiert werden sollte.

Das vorläufige Ergebnis der in Kuba durchgeführten Untersuchungen und die entsprechenden Überprüfungen, die von der Einheit zur Containerkontrolle und dem Nationalen Marineflugdienst, beide aus Panama, unternommen wurden, erlauben die Feststellung, dass besagter Container in Panama an den Hafenterminals zunächst in Manzanillo und später an dem von Cristóbal eintraf und dort noch das in Kuba, dem Ausgangsort der Fracht, angebrachte Siegel und alle erforderliche Dokumentation hatte. In dem Augenblick der Entdeckung der Pakete konnte man feststellen, dass das Siegel, nachdem die Drogen hineingetan worden waren, ausgetauscht wurde. Das erklärte die Oberste Zollbehörde der Republik in einer Mitteilung.

In Anwesenheit des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez verabschiedeten die anlässlich der Tagung des XVIII. Politischen Rats in Havanna versammelten Außenminister und Delegationschefs der Mitgliedsländer von ALBA-TCP eine Abschlusserklärung, in der sie ihre Besorgnis wegen der aggressiven Eskalation gegen Unser Amerika, der Aktionen gegen den Frieden und die Sicherheit in der Region und insbesondere wegen der Gewaltandrohungen gegen die Bolivarische Republik Venezuela zum Ausdruck brachten.

Es ist Zeit, unsere Stimmen gegen die menschliche Armseligkeit des Systems zu erheben, das vom Uribismus und der US-Botschaft angeführt wird, gegen den Friedenstraum von Millionen von Menschenseelen, die mehr als ein halbes Jahrhundert bewaffneter Konfrontation beenden wollten.

Welch Schweinerei von Staatsanwaltschaft haben wir Kolumbianer, um freizulassen, wieder verhaften und dann eine Legalisierung der Gefangennahme für eine blinde Person zu praktizieren, das noch getoppt wird, bis es zu Bewusstlosigkeit und Atemstillstand kommt.

Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und Miguel Díaz-Canel Bermudez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, empfingen am Montagabend den Außenminister der Bolivarischen Republik Venezuela, Jorge Arreaza Monserrat, der die Delegation seines Landes zum XVIII. Politischen Rat der ALBA anführt, der am 21. Mai in der kubanischen Hauptstadt tagt.

„Wir stehen vor den Toren großer Siege in Unserem Amerika, aber wir müssen starken Widerstand leisten, wie es das kubanische und das venezolanische Volk getan haben. Wir sind nicht hinter einem Graben und warten darauf, beschossen zu werden. Nein! Wir sind in einem Schützengraben, um uns zu schützen, aber wir gehen in die Offensive. Wir bringen den Imperialismus in Erstaunen“, sagte Jorge Arreaza, Minister der Volksmacht für Auswärtige Angelegenheiten Venezuelas, während einer politisch-kulturellen Veranstaltung am Montag in der Universität für Informatikwissenschaften, auf der die Unterstützung Kubas für die Bolivarische Revolution bekräftigt wurde.

vtvDas Plenum der Verfassunggebenden Versammlung Venezuelas hat am Montag einstimmig beschlossen, die Amtszeit dieser obersten Staatsgewalt bis mindestens zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Bei der Wahl der Constituyente am 30. Juli 2017 war die Rede davon gewesen, dass die Versammlung innerhalb von zwei Jahren ein neues Grundgesetz ausarbeiten werde, bislang ist davon aber wenig zu sehen, abgesehen von einem im Netz kursierenden Verfassungsentwurf von ungewisser Relevanz.

Die 18. Tagung des Politischen Rates der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) findet ab Dienstag in Havanna statt. Daran nehmen Vertreter der Mitgliedsländer des Bündnisses der lateinamerikanischen und karibischen Integration teil. Unter den Gästen ist Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza, der am Montag in Havanna eintraf und von seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez begrüßt wurde.

Alles ist bereit, damit heute die 18.Tagung des Kongresses der Lateinamerikanischen und Karibischen Studenten (CLAE) beginnen kann, an dem über 100 junge Kubaner teilnehmen.

Sofort nach ihrer Ankunft am Sonntag begab sich die kubanische Delegation zu dem Ort, an dem die sterblichen Überreste des Comandante der Bolivarischen Revolution Hugo Chávez ruhen, um ihn zu ehren.

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