Donnerstag, 23. März 2017
Solidaritätsanzeige

Lateinamerika und Karibik

Dank der Dienste unseres Landesfernsehens versuche ich, die Geschehnisse des World Baseball Classic zu verfolgen.

Das heute, am Montagmorgen, stattgefundene Spiel zwischen den Mannschaften von Japan und Südkorea, den zwei stärksten Gegnern Kubas, stand 1 zu 0 für letztere, als Japan nur zwei Schlagmöglichkeiten blieben.

Nach dem Abschluss des Treffens über Globalisierung und Entwicklung, zu dem mehr als 1500 Ökonomen, hervorragende Persönlichkeiten der Wissenschaften und Vertreter verschiedener internationaler Organisationen in Havanna zusammengekommen waren, bekam ich einen Brief und ein Dokument von Atilio Boron, Doktor der Politologie, Professor für Sozial- und Politiktheorie und Leiter des Lateinamerikanischen Programms für Fernstudium in Sozialwissenschaften (LPED), neben anderen wichtigen Ämtern in  Wissenschaft und Politik.

Ich habe versprochen, der Journalistin Daily bald zu antworten.

In dem Brief, den ich gestern erwähnte, schrieb sie:

„Comandante:
Ich heiße Daily Sánchez Lemus. Im Jahr 2006 habe ich mein Journalistikstudium abgeschlossen und arbeite seitdem im Informationssystem des kubanischen Fernsehens.

Manche haben danach gefragt, was aus dem Treffen mit Zelaya geworden ist, das der Comandante in der Reflexion vom gestrigen Mittwoch, 4. März, erwähnt hat.

Ich habe ihn getroffen. Ich hatte keine andere Alternative. Ich habe die Zeit gefunden.

Ich bin verpflichtet, so viel ie möglich mit wenigen Worten zu erzählen, oder gar nichts zu sagen, und ich kann es nicht immer.

Es fand am 2. März, um 16:58 Uhr statt.

Ich habe ihn in der Dominikanischen Republik kennen gelernt, als er zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt wurde,. Er war mir gegenüber besonders zuvorkommend. Er sprach über seine ersten Bemühungen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit bei der Stromerzeugung auf der Grundlage eines viel geringeren Heizöl-Verbrauchs, da dessen Preise schnell anstiegen.

Niemand hat ihm das Amt geschenkt; er hat es über eine Art natürliche Auslese erreicht. Er stieg in dem Maße politisch auf, in dem sich die geschichtlichen Ereignisse entwickelten.

Santo Domingo, Dominikanische Republik
7. März 2008

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs des Ständigen Instruments für Politische Beratung und Verständigung - Rio-Gruppe -, zusammengekommen aus Anlaß des XX. Gipfeltreffens in Santo Domingo, Dominikanische Republik, sind, aufmerksam geworden auf die zwischen Ecuador und Kolumbien herrschende Situation, übereingekommen, die folgende Erklärung herauszugeben:
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