16 | 12 | 2019

Barack Obama und Bruno Rodríguez in Havanna. Screenshot: CubavisiónBarack Obama und Bruno Rodríguez in Havanna. Screenshot: CubavisiónUS-Präsident Barack Obama ist zu seinem ersten Besuch in Havanna eingetroffen. Die »Air Force One« landete gegen 21.30 Uhr MEZ auf dem Internationalen Flughafen »José Martí« in der kubanischen Hauptstadt. Begrüßt wurde der Staatsgast, der von seiner Frau Michelle und seinen Töchtern begleitet wird, nicht nur von Kubas Außenminister Bruno Rodríguez, sondern auch von Regenwetter. Versteckt unter Regenschirmen begrüßte der US-Präsident deshalb die Diplomaten, die zu seiner Ankunft zum Flughafen gekommen waren, bevor er sich mit der schwarzen Wagenkolonne auf den Weg ins Hotel machte.

Nicolás Maduro und Fidel Castro. Foto: Juventud RebeldeNicolás Maduro und Fidel Castro. Foto: Juventud RebeldeVenezuelas Präsident Nicolás Maduro wurde zum Abschluss seines Besuchs in Havanna am Samstag auch vom früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro empfangen. Die beiden Revolutionäre hätten sich über die Lage in der Welt und über die Bedeutung des Befreiers Simón Bolívar ausgetauscht, berichtete Maduro anschließend. Fidel sei bei seiner Ankunft gerade dabei gewesen, einige Artikel zu korrigieren, die er geschrieben habe. Er sei wie gewohnt kräftig und über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden gewesen.

Nicolás Maduro und Fidel Castro. Foto: Juventud RebeldeNicolás Maduro und Fidel Castro. Foto: Juventud RebeldeVenezuelas Präsident Nicolás Maduro wurde zum Abschluss seines Besuchs in Havanna am Samstag auch vom früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro empfangen. Die beiden Revolutionäre hätten sich über die Lage in der Welt und über die Bedeutung des Befreiers Simón Bolívar ausgetauscht, berichtete Maduro anschließend. Fidel sei bei seiner Ankunft gerade dabei gewesen, einige Artikel zu korrigieren, die er geschrieben habe. Er sei wie gewohnt kräftig und über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden gewesen.

Freundschaftsgesellschaft BRD-KubaFreundschaftsgesellschaft BRD-KubaDie Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. kommentiert den heute beginnenden Besuch von US-Präsident Barack Obama in Havanna:

Mit dem Besuch von US-Präsident Barack Obama steht Kuba zwischen dem 20. und dem 22. März  ein ungewöhnlicher Besuch ins Haus: zum einen ist es das erste Mal, dass das revolutionäre, freie Kuba von einem so ranghohen Vertreter des nördlichen Nachbarlandes aufgesucht wird, zum anderen sind es die USA, die ihren Bürger/inne/n immer noch nicht problemlos gestatten, Kuba zu besuchen. Darüber hinaus besteht immer noch die völkerrechtswidrige Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegenüber Kuba, die bereits 24 mal von der UN-Vollversammlung verurteilt wurde; zuletzt stimmte nur noch Israel mit den USA für diesen Zwangsakt, der Kuba erhebliche und menschenrechtsverletzende Beschränkungen auferlegt und der nach internationalem Recht nur bei Kriegszuständen angewandt werden darf.

CubaVenezuelaIn der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist Venezuelas Präsident Nicolás Maduro zu einem offiziellen Besuch in Kuba eingetroffen. Nach Mitternacht wurde der Staatsgast auf dem Flughafen José Martí vom ersten Vizepräsidenten des Staats- und Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel, empfangen. Maduro kündigte an, er werde während seines Besuchs einen Kooperationsplan mit Kuba bis zum Jahr 2039 vorstellen, der sich auf Mechanismen der regionalen Integration wie der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas - Handelsabkommen der Völker (ALBA-TCP) stütze. Maduro kam in Begleitung von seiner Frau Cilia Flores, Außenministerin Delcy Rodríguez und weiterer Kabinettsmitglieder.

Granma, 9. März 2016Granma, 9. März 2016Die kubanische Tageszeitung Granma, offizielles Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, veröffentlichte in ihrer heutigen Ausgabe einen ausführlichen Artikel zum bevorstehenden Besuch von US-Präsident Barack Obama. Wir dokumentieren den Text nachstehend in der von Granma Internacional besorgten deutschsprachigen Übersetzung:

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, wird zwischen dem 20. und dem 22. März Kuba einen offiziellen Besuch abstatten.

Es wird dies das zweite Mal sein, dass ein Präsident der Vereinigten Staaten unseren Archipel besucht. Vor ihm war es Calvin Coolidge, der im Januar 1928 in Havanna eintraf. Er kam an Bord eines Kriegsschiffes, um an der VI. Panamerikanischen Konferenz teilzunehmen, die in jenen Tagen unter der Herrschaft Gerardo Machados durchgeführt wurde, einer Person die man in Kuba in schlechter Erinnerung hat. Dieses Mal wird es das erste Mal sein, dass ein Präsident der Vereinigten Staaten in ein Kuba kommt, das Herr über seine Souveränität ist und wo eine Revolution an der Macht ist, die von ihrer historischen Führung geleitet wird.

Wir dokumentieren nachstehend eine Erklärung des kubanischen Außenministeriums zu den Angriffen auf den früheren brasilianischen Präsidenten Lula da Silva:

Das Ministerium für Auswärtige Beziehungen lehnt den Angriff gegen die Verfassung und die Demokratie in Brasilien ab, die den ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, historischer Anführer der Arbeiterpartei, und die von Präsidentin Dilma Rousseff angeführte Regierung zur Zielscheibe von nicht zu rechtfertigenden und unangemessenen gerichtlichen und parlamentarischen Aktionen gemacht hat.

Foto: TeleSurFoto: TeleSurLieber Präsident, Compañero Nicolás Maduro,

werte Gäste,

liebe venezolanische Schwestern und Brüder,

tief bewegt und voll revolutionärem Gefühl möchten wir im Rahmen dieses Forums mit euch einige Ideen teilen, die dem Gefühl Ausdruck verleihen, das das revolutionäre Kuba, das Kuba von Fidel und Raúl, für die Bolivarische Republik Venezuela, für sein Volk, seine rechtmäßige Regierung und für Chávez empfindet, denn für uns ist Chávez am Leben. (Beifall)

Staatschefs Lateinamerikas ehren Chávez in Caracas. Screenshot: VTVStaatschefs Lateinamerikas ehren Chávez in Caracas. Screenshot: VTVMit einem Gipfeltreffen der fortschrittlichen Regierungen Lateinamerikas erinnert Venezuela heute an den dritten Todestag von Hugo Chávez. Der Präsident des südamerikanischen Landes war am 5. März 2013 einem Krebsleiden erlegen. Drei Jahre später versammelten sich in Caracas unter anderem Boliviens Staatschef Evo Morales, sein nicaraguanischer Amtskollege Daniel Ortega, El Salvadors Präsident Salvador Sánchez Cerén und der kubanische Vizepräsident Miguel Díaz Canel. Das Wort ergriffen auch die Regierungschef der karibischen ALBA-Staaten Dominica, Roosevelt Skerry, San Vicente und die Grenadinen, Ralph Gosalves, sowie Antigua und Barbuda, Gaston Browne.

Vereinte Sozialistische Partei VenezuelasHeute, am 5. März 2016, vollenden sich drei Jahre seit dem körperlichen Verschwinden des Obersten Comandante der Bolivarischen Revolution, Hugo Chávez. An diesem Tag bekräftigt die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas ihre lebenslange Verpflichtung und absolute Loyalität zu seinem Beispiel und Vermächtnis, mit der Gültigkeit seines Denkens, das das Handeln zur Verteidigung der Rechte der Völker Amerikas und der Welt antreibt.

United States of AmericaVenezuelaUS-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag das vor einem Jahr erlassene Dekret verlängert, in dem Venezuela als eine »außerordentliche Gefahr für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der USA« bezeichnet wird. Die Lage in dem südamerikanischen Land habe sich »nicht verbessert«, die Regierung in Caracas schwäche weiter die Garantie der Menschenrechte, so der US-Präsident.

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