18 | 10 | 2018

Hugo Chávez übergibt jungen Ärzten ihre AbschlusszeugnisseVenezuelas Präsident hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach er an Krebs erkrankt sei. Diese seien durch eine Kolumne des Journalisten Manuel Isidro Molina in der rechten Tageszeitung "La Razón" hervorgerufen. Dieser hatte unter Berufung auf anonyme "vertrauenswürdige Quellen" behauptet, Hugo Chávez leide an Nasennebenhöhlenkrebs.

Pablo Emilio MoncayoPablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht. Nach wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie hat er das Militär gebeten, ihm ein Jahr Urlaub zu gewähren. Das ist der gesamte Jahresurlaub, der sich in der langen Gefangenschaft angesammelt hatte. Er werde sich in dieser Zeit in Europa - offenbar in Italien oder Frankreich - aufhalten und die Monate nutzen, um auszuruhen und zu lernen, erklärte seine Schwester Yuri Tatiana Moncayo gegenüber kolumbianischen Medien. Seine Familienangehörigen wollen hingegen »derzeit« das Land nicht verlassen.

Foro de Sao Paulo81 Parteien und Organisationen aus 19 Ländern Lateinamerikas beraten seit gestern in Buenos Aires über die aktuellen Aufgaben der Linken des Kontinents. Das Forum von São Paulo feiert mit seinem 16. Treffen den 20. Geburtstag dieser Initiative, die 1990 von der brasilianischen Arbeiterpartei (PT) ins Leben gerufen wurde. Sein Erfolgsgeheimnis ist, dass das Forum für manche ansonsten verfeindete Parteien nahezu die einzige Gelegenheit ist, in »unverdächtiger« Umgebung Positionen und Meinungen auszutauschen und Spannungen abzubauen. So gehören allein aus Argentinien zwölf Parteien dem Forum an, so zum Beispiel die linksperonistische Frente Grande, die sozialdemokratische Partido Intransigente, die Kommunistische Partei, die maoistische PCR und die trotzkistische POR. Aus einigen Ländern treffen bei den Beratungen sogar Regierungs- auf Oppositionsparteien, so aus Ecuador Rafael Correas Bewegung PAIS und die Indigenenpartei Pachakutik.

Mit dem »Ersten nationalen Sportturnier der revolutionären Jugend Venezuelas« mobilisiert das Nationale Vorbereitungskomitee des südamerikanischen Landes am heutigen Sonnabend für die 17. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen im Dezember 2010 in Südafrika. Die Veranstaltung findet in der Parroquia Antimano in der Hauptstadt Caracas und soll die politische Übereinstimmung der linken Jugendverbände mit dem sportlichen Wettstreit verbinden. Zu den Disziplinen gehören Kickball und Softball (mit dem Baseball verwandte Mannschaftssportarten), Fussball, Volleyball, Basketabll, Tischtennis und Schach, informierte der Präsident des Vorbereitungskomitees, Héctor Rodríguez.

Hunderte von brasilianischen Indianern aus dem ganzen Land wollen sich in den nächsten Tagen versammeln, um gegen Morde an ihren Anführern, gegen den Diebstahl ihres Landes für Wirtschaftsprojekte und gegen andere Bedrohungen für ihr Überleben zu protestieren. Er wird erwartet, dass rimd 800 Indianer aus vielen der 233 indigenen Völker Brasiliens an den Protesten zwischen dem 16. und 20. August teilnehmen werden. Die Proteste werden im Bundesstaat Mato Grosso do Sul, südlich des Amazonas, stattfinden, um auf die kritische Lage der indigenen Völker in diesem Bundesstaat aufmerksam zu machen. Insbesondere zählen dazu die Guarani. Diesen wurde ihr Land unrechtmäßig genommen, um Platz für Viehzucht und Zuckerrohplantagen zu machen. Das Volk hat inzwischen eine der höchsten Selbstmordraten der Welt.

Die ehemaligen CIA-Agenten Phil Giraldi und Larry Johnson, W. Patrick Lang von den Spezialkräften des Nachrichtendienstes der Verteidigung, Ray McGovern, vom Nachrichtendienst der Kriegsflotte und der CIA, und andere ehemalige hohe Offiziere mit vielen Dienstjahren haben Recht, wenn sie Obama warnen, dass der Premierminister Israels einen Überraschungsangriff geplant hat, mit der Idee, die Vereinigten Staaten zum Krieg gegen den Iran zu zwingen. Aber mit der Resolution 1929 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen hat Israel erreicht, dass sich die Vereinigten Staaten verpflichten als Erste anzugreifen. Danach würde es Netanyahu nicht wagen, es als Erster zu tun, da er mit einer derartigen Aktion alle Nuklearmächte gegen sich hätte und er ist nicht dumm.

Hugo ChávezAn historischer Stätte wollen der neue kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos und Venezuelas Präsident Hugo Chávez heute die Spannungen zwischen beiden Länden beseitigen und den Weg zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen frei machen. Um 12.30 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MESZ) soll im kolumbianischen Santa Marta das erste Treffen beider Politiker nach dem Amtsantritt Santos' am vergangenen Sonnabend stattfinden. Der Ort ist sicherlich nicht zufällig gewählt worden, denn hier war 1830 der Befreier Südamerikas, Simón Bolívar, verstorben.

Fidel Castro während des InterviewsZeitgleich haben in der vergangenen Nacht (MESZ) das kubanische Fernsehen Cubavisión, das venezolanische VTV, der lateinamerikanischer Fernsehsender TeleSur sowie die Rundfunkstationen Radio Rebelde und Radio Habana Cuba ein gut 90minütiges Interview ausgestrahlt, das der frühere kubanische Präsident Fidel Castro vier Journalisten aus Venezuela gewährte. Andrés Izarra, Präsident von TeleSur, Mario Silva, Moderator der VTV-Sendung »La Hojilla«, Walter Martínez von der bei VTV und TeleSur ausgestrahlten Analysesendung »Dossier« sowie Vanessa Davies, Chefin der Tageszeitung »Correo del Orinoco« befragten Fidel zu dessen jüngsten Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg gegen den Iran, zu den wichtigsten Waffen der heutigen Revolutionäre und zu seinen Ansichten über den Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela.

Fidel spricht, Raúl hört zuVor nur acht Wochen, ganz am Anfang, dachte ich, dass es keine mögliche Lösung zur Bannung der unmittelbaren Kriegsgefahr geben würde. So dramatisch schien die vor mir stehende Szene, dass ich keinen anderen Ausweg als den eines Überlebens sah, des vielleicht möglichen Überlebens in diesem Teil der Hemisphäre, der keinen Grund gab, um Ziel eines direkten Angriffs zu sein, und in einigen anderen isolierten Regionen des Planeten.

Das war sehr schwierig, in dem Bewusstsein, dass der Mensch sich immer an eine Perspektive klammert, wie unwahrscheinlich diese auch sein mag. Trotz alledem habe ich es versucht.

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