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Granma, 10. Mai 2011In den letzten Stunden wurde eine neue Diffamierungskampagne gegen die Revolution inszeniert. Dieses Mal geht es um den Tod des cubanischen Staatsbürgers Juan Wilfredo Soto García, der am 8. Mai an einer akuten Pankreatitis im Provinzhospital Arnaldo Milián Castro in Santa Clara verstorben ist.

Dies haben die Gegner der Revolution dazu benutzt, die Lüge aufzubringen, dass der Tod dieses Mannes die Folge von Schlägen gewesen sei, die ihm von der Polizei zugefügt worden seien. Dies wurde sekundenschnell auf breitester Ebene von allen Massenmedien hauptsächlich in Europa und in den USA mit dem Zusatz verbreitet, dass einige Regierungssprecher bereits ihre Besorgnis darüber ausgedrückt hätten.

Hugo ChávezTrotz der jüngsten Auseinandersetzungen um die Festnahme und Auslieferung des schwedischen Journalisten Joaquín Pérez Becerra an Kolumbien will die revolutionäre Bewegung Venezuelas an ihrer Einheit festhalten. Noch vor dem kommenden Dezember soll der »Patriotische Pol«, das Bündnis der linken Parteien und Bewegungen, bei einem landesweiten Kongress offiziell gegründet werden, kündigte Venezuelas Parlamentspräsident Fernando Soto Rojas in der Montagausgabe der regierungsnahen Tageszeitung »Ciudad CCS« an. Soto Rojas, der für die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) das Bündnis koordiniert, kündigte an, der »Patriotische Pol« habe nicht nur wahlpolitische Aufgaben, sondern solle auch einen Beitrag zum Aufbau des bolivarischen Sozialismus leisten. Vorrangig sei derzeit jedoch, einen erneuten Sieg für Hugo Chávez bei der Präsidentschaftswahl im Dezember 2012 zu sichern.

Fidel CastroDiejenigen, die bin Laden hingerichtet haben, haben nicht auf eigene Faust gehandelt. Sie führten Befehle der US-Regierung aus. Sie wurden genau ausgewählt und für Sonderoperationen ausgebildet. Es ist bekannt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten sich sogar mit einem im Kampf befindlichen Soldat in Verbindung setzen kann.

Stunden nach der in der pakistanischen Stadt Abbottabad  durchgeführten Operation, einer Stadt, die Sitz der Militärakademie mit dem größten Ansehen jenes Landes und von wichtigen Kampfeinheiten ist, bot das Weiße Haus der Weltöffentlichkeit eine sorgfältig ausgearbeitete Version über den Tod des Al Qaeda-Chefs Osama bin Laden an. Natürlich konzentrierte sich die Aufmerksamkeit der Welt und der internationalen Presse auf das Thema, womit die anderen Nachrichten von öffentlichem Interesse verdrängt wurden. Die US-Fernsehketten verbreiteten die tadellos ausgearbeitete Rede des Präsidenten und zeigten Bilder über die  Reaktion der Öffentlichkeit.

Fidel CastroWer sich mit diesen Themen beschäftigt weiß, dass sich unser Volk am 11. September 2001 mit dem der Vereinigten Staaten solidarisiert und die bescheidene Zusammenarbeit geleistet hat, die wir im Bereich der Gesundheitsversorgung den Opfern des brutalen Attentats auf die Zwillingstürme in New York anbieten konnten.

Wir haben den nordamerikanischen Flugzeugen, die aufgrund des in den ersten Stunden nach diesem Schlag herrschenden Chaos keine Landemöglichkeit hatten, auch sofort die Flughäfen unseres Landes angeboten.

Joaquín Pérez Becerra in den Händen BogotásWie aus einer Informationsaussendung des venezolanischen Informationsministeriums am gestrigen Sonntag hervorgeht, hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez erstmals öffentlich zu der Auslieferung des schwedischen Journalisten Joaquín Pérez Becerra Stellung genommen. Pérez Becerra war am Karfreitag bei seiner Landung in Caracas aus Frankfurt kommend von der venezolanischen Polizei verhaftet und am Ostermontag an Kolumbien ausgeliefert worden. Grund für die Aktion der venezolanischen Behörden war ein Anruf des kolumbianischen Staatschefs Juan Manuel Santos bei Chávez, der unter Berufung auf einen von Interpol ausgestellten Haftbefehl die Überstellung von Pérez Becerra forderte.

Raúl Castro vor dem Parteitag in HavannaGenossinnen und Genossen!

Wir beginnen am heutigen Nachmittag die Sitzungen des 6. Parteitages der Kommunistischen Partei Kubas, zu einem Datum von großer Tragweite in unserer Geschichte, am 50. Jahrestag der Verkündung des sozialistischen Charakters der Revolution durch den Comandante der Revolution Fidel Castro Ruz am 16. April 1961, als er die Trauerrede für die am Vortag bei jenen Bombardierungen auf die Luftstützpunkte Gefallenen hielt, die der Söldnerinvasion auf die Schweinebucht als Vorspiel dienten, welche von der Regierung der Vereinigten Staaten organisiert und finanziert worden war, und die Teil ihrer Pläne zur Zerstörung der Revolution war und zur Wiederherstellung ihrer Herrschaft über Kuba in Übereinkunft mit der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS).

Protest vor dem Außenministerium in CaracasMit einer Demonstration vom Sitz des venezolanischen Aussenministeriums zur Nationalversammlung haben am Donnerstag (Ortszeit) Mitglieder von Basisgruppen wie der Coordinadora Simón Bolívar, La Piedrita und Alexis Vive, Aktivisten der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) und Angehörige der Initiative »Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden« gegen die Auslieferung des schwedischen Journalisten Joaquín Pérez Becerra an Kolumbien protestiert. Kein Beamter der Regierungsstellen fand sich bereit, den Demonstranten Rede und Antwort zu stehen. Auch die Annahme einer Resolution, die eine Delegation der PCVund des PSUV-Führungsmitglied Amilcar Figueroa dem Aussenministerium übergeben wollte, wurde verweigert.

Protest in CaracasMehr als 35 Organisationen, Parteien und soziale Bewegungen Venezuelas haben am Dienstag in Caracas bei einer gemeinsamen Pressekonferenz gegen die am Montag erfolgte Abschiebung des Journalisten Joaquín Pérez Becerra nach Kolumbien protestiert. Der schwedische Staatsbürger kolumbianischer Abstammung war am Karfreitag bei der Einreise nach Venezuela von den dortigen Behörden verhaftet worden. Auslöser dafür war offenbar ein Anruf des kolumbianischen Staatschefs Juan Manuel Santos beim venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez. Bogotá will Pérez Becerra wegen angeblicher Mitgliedschaft in der FARC-Guerrilla den Prozess machen. Dieser bestreitet jedoch, der bewaffneten Organisation anzugehören. Seine Verhaftung sei ein Angriff auf die alternative Nachrichtenagentur ANNCOL, deren Arbeit er von Stockholm aus geleitet hatte. Tatsächlich wurde die Seite dieser alternativen Nachrichtenagentur von ihrem Schweizer Provider vor wenigen Stunden ohne Angaben von Gründen abgeschaltet. Auf der Startseite ist nur noch der Verweis »Suspended Account« zu sehen.

Joaquín Pérez BecerraDer am Osterwochenende in Caracas verhaftete schwedische Journalist kolumbianischer Herkunft Joaquín Pérez Becerra ist am Montag abend (Ortszeit) von den venezolanischen Behörden an Kolumbien ausgeliefert worden. Offiziell hiess es, Pérez sei nicht ausgeliefert, sondern nach Bogotá abgeschoben worden, um die Vorgänge zu beschleunigen. Zuvor hatte der venezolanische Geheimdienst SEBIN sowohl Pérez' Rechtsanwälten als auch schwedischen Diplomaten und Konsularvertretern den Zugang zu dem Gefangenen verweigert.

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