22 | 10 | 2018
Die Blockadepolitik der US-Administration gegen Cuba fordert ein neues Opfer. Wie die kubanische Tageszeitung Granma berichtet, haben die New Yorker Philharmoniker ihre für den 31. Oktober und 1. November geplanten Konzerte auf der Insel absagen müssen, weil das US-Finanzministerium den Sponsoren des angesehenen Orchesters die Erlaubnis zur Reise nach Cuba verweigert hat. Ohne ihre Förderer und deren finanzielle Hilfe könne die Philharmonie deie hohen Kosten für die Reise nicht tragen, erläuterte deren Präsident Zarin Mehta gegenüber der Tageszeitung New York Times.

Die Abschlußerklärung des Gipfeltreffens der G-20 in Pittsburgh am Freitag, 25. September, erscheint unwirklich. Schauen wir uns die Schwerpunkte ihres Inhalts an:

»Wir versammeln uns inmitten des kritischen Übergangs von der Krise zur Erholung, um eine Ära der Verantwortungslosigkeit hinter uns zu lassen und eine Reihe von politischen Maßnahmen, Regelungen und Reformen vorzunehmen, die den Anforderungen der globalen Ökonomie des XXI. Jahrhunderts gerecht werden.«

Am vergangenen 16. Juli habe ich geschrieben, daß der Putsch in Honduras »von skrupellosen Personen der extremen Rechten geplant und organisiert worden ist, die Beamte des Vertrauens von George W. Bush waren und von diesem gefördert wurden.«


Solidaritätskundgebungen für Venezuela, gegen die US-Militärbasen in Kolumbien und gegen die Putschisten in Honduras: Berlin heute, Fr., 18 Uhr, Botschaft Venezuelas, Schillstr. 9-10, 10785 Berlin / Hamburg heute, Fr., 17-20 Uhr, Allende-Platz (Uni)

Auf „den zentralen Plätzen der wichtigsten Städte der Welt“ soll heute eine „weltweite Demonstration gegen Chávez stattfinden“. Die Organisatoren dieser Aktion, die sich vor allem gegen den entschiedenen Widerstand Venezuelas gegen die US-Militärbasen in Kolumbien und gegen die Putschisten in Honduras richtet, stellen sich als eine Basisinitiative dar, die sich über Facebook und Twitter zusammengefunden haben und eigentlich ganz unpolitisch seien. Doch tatsächlich stecken ganz andere Kräfte hinter dieser Provokation, die auch für Hamburg und Wien zu Aktionen gegen den revolutionären Prozess in Venezuela aufruft.
Vor Tausenden von Menschen hat Nicaraguas Präsident Daniel Ortega sein Land heute für ein vom Analphabetismus befreites Gebiet erklären können. Wie die UNESCO bestätigt, ist es der sandinistischen Regierung des mittelamerikanischen Landes mit Unterstützung der anderen Mitgliedsstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA), vor allem Cuba und Venezuela, gelungen, die Rate der Erwachsenen, die nicht Lesen und Schreiben können, von 21 auf 3,56 Prozent zu senken. Bei einem Wert von unter vier Prozent spricht die UN-Organisation für Bildung davon, dass der Analphabetismus als Problem beseitigt ist.
In Ecuador hat Präsident Rafael Correa die Bildung von »Komitees zur Verteidigung der Revolution« angekündigt, die »nicht nur die Regierung« verteidigen, sondern auch im Dienst der Meinungsfreiheit und der Bürgerrechte stehen sollen. »Ohne Organisation, Kultur und Mobilisierung des Volkes könnte hier das selbe passieren wie in Honduras, wo trotz der riesigen Popularität des Präsidenten Manuel Zelaya ein "Goriletti" kommt und einen Putsch macht«, warnte Correa, der am vergangenen Montag für eine neue Amtszeit vereidigt worden war.

Der Begriff Nation ist aus der Summe solcher gemeinsamer Elemente wie der Geschichte, der Sprache, der Kultur, der Gebräuche, der Gesetze, der Institutionen und anderer, mit dem materiellen und geistigen Leben zusammenhängender Faktoren der menschlichen Gemeinschaften entstanden.  

Die Völker jenes Amerika, um deren Freiheit Bolívar die großen Heldentaten vollbrachte, welche ihn zu El Libertador (Befreier) machten, wurden von ihm dazu aufgerufen zu schaffen, was er als „die größte Nation der Welt, und das weniger aufgrund ihrer Ausdehnung und Reichtümer, als aufgrund ihrer Freiheit und ihres Ruhmes“ bezeichnete.

Der von der extremen Rechten der Vereinigten Staaten – welche in Mittelamerika die von Bush geschaffene Struktur aufrecht erhalten hat – und vom State Department geförderte Putsch in Honduras hat sich aufgrund des energischen Widerstands der Bevölkerung nachteilig entwickelt.

Das kriminelle Abenteuer, das einstimmig von der Weltöffentlichkeit und den internationalen Organisationen verurteilt wurde, konnte sich nicht halten.

Die Zusammenkunft in Costa Rica brachte keinen Frieden und konnte nicht zum Frieden führen. Die Bevölkerung von Honduras befindet sich nicht im Krieg, nur die Putschisten setzen die Waffen gegen sie ein. Von ihnen müsste die Einstellung ihres Krieges gegen das Volk gefordert werden. So eine Versammlung zwischen Zelaya und den Putschisten dient nur dazu, den verfassungsmäßigen Präsidenten zu demoralisieren und die Energien des honduranischen Volkes aufzubrauchen.

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