24 | 03 | 2019

Hunderte von brasilianischen Indianern aus dem ganzen Land wollen sich in den nächsten Tagen versammeln, um gegen Morde an ihren Anführern, gegen den Diebstahl ihres Landes für Wirtschaftsprojekte und gegen andere Bedrohungen für ihr Überleben zu protestieren. Er wird erwartet, dass rimd 800 Indianer aus vielen der 233 indigenen Völker Brasiliens an den Protesten zwischen dem 16. und 20. August teilnehmen werden. Die Proteste werden im Bundesstaat Mato Grosso do Sul, südlich des Amazonas, stattfinden, um auf die kritische Lage der indigenen Völker in diesem Bundesstaat aufmerksam zu machen. Insbesondere zählen dazu die Guarani. Diesen wurde ihr Land unrechtmäßig genommen, um Platz für Viehzucht und Zuckerrohplantagen zu machen. Das Volk hat inzwischen eine der höchsten Selbstmordraten der Welt.

Die ehemaligen CIA-Agenten Phil Giraldi und Larry Johnson, W. Patrick Lang von den Spezialkräften des Nachrichtendienstes der Verteidigung, Ray McGovern, vom Nachrichtendienst der Kriegsflotte und der CIA, und andere ehemalige hohe Offiziere mit vielen Dienstjahren haben Recht, wenn sie Obama warnen, dass der Premierminister Israels einen Überraschungsangriff geplant hat, mit der Idee, die Vereinigten Staaten zum Krieg gegen den Iran zu zwingen. Aber mit der Resolution 1929 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen hat Israel erreicht, dass sich die Vereinigten Staaten verpflichten als Erste anzugreifen. Danach würde es Netanyahu nicht wagen, es als Erster zu tun, da er mit einer derartigen Aktion alle Nuklearmächte gegen sich hätte und er ist nicht dumm.

Hugo ChávezAn historischer Stätte wollen der neue kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos und Venezuelas Präsident Hugo Chávez heute die Spannungen zwischen beiden Länden beseitigen und den Weg zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen frei machen. Um 12.30 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MESZ) soll im kolumbianischen Santa Marta das erste Treffen beider Politiker nach dem Amtsantritt Santos' am vergangenen Sonnabend stattfinden. Der Ort ist sicherlich nicht zufällig gewählt worden, denn hier war 1830 der Befreier Südamerikas, Simón Bolívar, verstorben.

Fidel Castro während des InterviewsZeitgleich haben in der vergangenen Nacht (MESZ) das kubanische Fernsehen Cubavisión, das venezolanische VTV, der lateinamerikanischer Fernsehsender TeleSur sowie die Rundfunkstationen Radio Rebelde und Radio Habana Cuba ein gut 90minütiges Interview ausgestrahlt, das der frühere kubanische Präsident Fidel Castro vier Journalisten aus Venezuela gewährte. Andrés Izarra, Präsident von TeleSur, Mario Silva, Moderator der VTV-Sendung »La Hojilla«, Walter Martínez von der bei VTV und TeleSur ausgestrahlten Analysesendung »Dossier« sowie Vanessa Davies, Chefin der Tageszeitung »Correo del Orinoco« befragten Fidel zu dessen jüngsten Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg gegen den Iran, zu den wichtigsten Waffen der heutigen Revolutionäre und zu seinen Ansichten über den Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela.

Fidel spricht, Raúl hört zuVor nur acht Wochen, ganz am Anfang, dachte ich, dass es keine mögliche Lösung zur Bannung der unmittelbaren Kriegsgefahr geben würde. So dramatisch schien die vor mir stehende Szene, dass ich keinen anderen Ausweg als den eines Überlebens sah, des vielleicht möglichen Überlebens in diesem Teil der Hemisphäre, der keinen Grund gab, um Ziel eines direkten Angriffs zu sein, und in einigen anderen isolierten Regionen des Planeten.

Das war sehr schwierig, in dem Bewusstsein, dass der Mensch sich immer an eine Perspektive klammert, wie unwahrscheinlich diese auch sein mag. Trotz alledem habe ich es versucht.

Fidel CastroErstmals seit seinem Rücktritt als kubanischer Präsident aufgrund seiner schweren Erkrankung ist Fidel Castro am Sonnabend wieder vor dem Parlament in Havanna aufgetreten. Bei einer Sondersitzung warnte er - wie schon zuvor in mehreren seiner Reflexionen - vor einem drohenden Atomkrieg der USA und Israels gegen den Iran, räumte zugleich jedoch ein, die Lage zeitweise zu skeptisch eingeschätzt zu haben. Castro hatte geschrieben, dass sogar die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika nicht zu Ende gespielt werden würde, weil der Krieg zuvor beginne: "Anfangs, vor nur acht Wochen, dachte ich, daß es für die unmittelbare Kriegsgefahr keine mögliche Lösung gäbe. (...) Zum Glück dauerte es aber nicht lange bis mir klar wurde, dass es sogar sehr große Hoffnung gab. Aber wenn diese Chance nicht genutzt würde, hätte die Katastrophe die schlimmsten Konsequenzen. Dann gäbe es für die Menschheit keine Rettung." Er sei sich jedoch sicher, dass gerade jetzt Bemühungen liefen, um eine solche Katastrophe zu verhindern.

Vor einigen Tagen wurde ein Artikel veröffentlicht, der sehr viele Informationen bezüglich der vor 105 Tagen verursachten Ölpest enthielt. Präsident Obama hatte diese Bohrung im Vertrauen auf die Leistungsfähigkeit der modernen Technologie zur Ölproduktion genehmigt, da er über ausreichend Erdöl verfügen und damit die Vereinigten Staaten von der Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen dieses für die heutige Zivilisation lebenswichtigen Erzeugnisses befreien wollte. Dessen übermäßiger Verbrauch hatte schon den energischen Protest der Umweltschützer hervorgerufen. Nicht einmal George W. Bush hatte sich getraut, diesen Schritt zu gehen, insbesondere nach den bitteren Erfahrungen in Alaska mit einem Tankschiff, das dort gefördertes Öl transportierte.

Raúl CastroKuba bekommt zwei neue Provinzen. Ab dem 1. Januar wird das Gebiet westlich der Hauptstadt Havanna bis zur Provinz Pinar del Río die neue Provinz Artemisa bilden, während im Osten zwischen Havanna und Matanzas die Provinz Mayabeque entsteht. Das beschlossen die Abgeordneten der Nationalversammlung der Volksmacht bei ihrer jüngsten Sitzungsperiode, die am Sonntag zu Ende ging. Höhepunkt der Beratungen war jedoch die Ansprache des kubanischen Präsidenten Raúl Castro zum Abschluss , der sich für grundlegende Veränderungen in der kubanischen Wirtschaft aussprach. »Wir müssen für immer den Eindruck beseitigen, daß Kuba das einzige Land der Welt ist, in dem man leben kann, ohne zu arbeiten«, rief er den gut 600 Parlamentariern zu und kündigte eine Einschränkung des Einheitslohns vor allem in zentralen Bereichen des Staatsapparats an.

Es ist kaum zu glauben wie die Medien über den derzeitigen Konflikt in Südamerika zwischen Venezuela und Kolumbien berichten. Die NZZ schreibt zum Beispiel "Nach Drohgebärden von Venezuelas Staatschef Chávez: Kolumbien bemüht sich um Entspannung" Das Problem dabei ist, dass der Streit zwischen den beiden Ländern von Kolumbien ausgelöst wurde.

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