25 | 06 | 2018

Luis Posada Carriles, der größte Terrorist der westlichen Hemispäre,  starb am Mittwoch im Alter von 90 Jahren in Miami, ohne seine Schulden vor der Justiz zu begleichen oder auch nur eines seiner Opfer zu entschädigen.

Die USA haben ihn bis zum letzten seiner Tage beschützt, nachdem sie ihm beigebracht hatten. Bomben zu legen und Anschläge gegen das Leben von Hunderten von Kubanern zu verüben.

Die Solidarität mit Kuba kennt keine Grenzen. Staatsführer aller Breitengerade haben sich mit dem Schmerz unseres Volkes solidarisiert und nach dem schrecklichen Flugzeugunglück vom vergangenen Freitag, bei dem mehr als hundert Menchen ihr Leben verloren, Kondolenzbotschaften übermittelt. Einer der ersten Regierungschefs, die Kuba ihr Mitgefühl ausdrückten, war Nicolás Maduro, obwohl er sich mitten im einem Wahlprozess zu seiner Wiederwahl befand. Er wünschte den Familienangehörigen der Opfer Kraft und Frieden in diesem so traurigen Moment.

Als einige Zeit nach der gewaltsamen Eroberung des Irak im Jahre 2003 die US-amerikanische Besatzungsmacht Wahlen im Irak inszenierte, kursierte ein – zugegeben nicht besonders guter – Witz, laut dem die USA im besetzten Land demokratische Wahlen ausprobieren wollten, und für den Fall, daß es klappt, sie es dann auch im eigenen Land versuchen würden… Jeder weiß, wie das ausgegangen ist, und auch, daß die Wahlen in den USA weiterhin jegliche demokratische Prinzipien vermissen lassen.

Schon fast zwei Jahrzehnte lang geben sich die venezolanische Rechte und ihre internationalen Verbündeten mit keiner Wahl oder Volksabstimmung in Venezuela zufrieden, bei denen der Chavismus gewinnt.

Trotz aller Widrigkeiten und der Boykottkampagnen gelang es den chavistischen Kräften an diesem Sonntag, wichtige Sektoren der Gesellschaft zu mobilisieren und die psychologisch wichtige Grenze von 6 Millionen Stimmen für die Wiederwahl des Präsidenten Nicolás Maduro zu überwinden.

Gemäß den internationalen Protokollen leitet Kuba die Untersuchungen des Flugzeugabsturzes vom vergangenen Freitag in Havanna, um die wahrscheinlichen Ursachen der Tragödie zu bestimmen und Empfehlungen zu geben, damit ähnliche Vorfälle sich nicht wiederholen.

Wie der Minister für Transportwesen Adel Yzquierdo vor der Presse mitteilte, wird die mit den Ermittlungen betraute Kommission vom Präsidenten des Instituts für Zivile Luftfahrt Kubas Armando Daniel López geleitet.

„Außenminister Heiko Maas heizt die politische Krise in Venezuela noch an, wenn er die Präsidentschaftswahlen in dem südamerikanischen Land am Sonntag nicht anerkennt. Das Urteil von Maas ist zudem arrogant, weil Vertreter Dutzender Staaten die Wahlen begleitet und positiv beurteilt haben; und es ist unglaubwürdig, weil die Bundesregierung zugleich mit lateinamerikanischen Staaten den engen politischen Schulterschluss sucht, die eine extrem schlechte Menschenrechtsbilanz, hohe Straflosigkeit und teilweise selbst anfechtbare Wahlen aufweisen, darunter Mexiko, Honduras, Argentinien, Brasilien, Kolumbien", erklärt Heike Hänsel, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE.

Venezuela hat am Sonntag erneut unter Beweis gestellt, dass es ein Beispiel dafür ist, wie Waffen und Gewalt an den Wahlurnen geschlagen werden können und hat erfolgreich einen Wahltag vorgenommen, in dem Nicolas Maduro mit mehr als 67 Prozent der Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt wurde.

Wann geschah das Unglück?

Das Unglück geschah am Freitag, den 18. Mai 2018 um 12:08 Uhr, als eine von Cubana de Aviación geleaste Boeing 737-200 mit ausländischer Besatzung und 107 Passagieren an Bord, die mit dem Flug DMJ 0972 von Havanna nach Holguín unterwegs war, im Moment des Starts zwischen dem Flughafen José Martí und Santiago de las Vegas zu Boden stürzte.

Auszählung der Kontrollzettel am Sonntag in einem Wahllokal in Caracas. Foto: RedGlobeAuszählung der Kontrollzettel am Sonntag in einem Wahllokal in Caracas. Foto: RedGlobeNicolás Maduro bleibt an der Spitze der Boilivarischen Republik Venezuela. Mit 68 Prozent und fast sechs Millionen Stimmen setzte er sich klar gegen seine Konkurrenten Henri Falcóń, Javier Bertucci und Reinaldo Quijada durch. Die Wahlbeteiligung war mit 48 Prozent allerdings gering.

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