25 | 06 | 2018

Nicolás Maduro am Freitag in Caracas. Foto: RedGlobeNicolás Maduro am Freitag in Caracas. Foto: RedGlobeVenezuela bereitet sich auf eine Wahl vor, die es nach dem Willen der USA und der Europäischen Union gar nicht hätte geben dürfen. Am Sonntag, 20. Mai, wählen die Menschen in dem südamerikanischen Land ihren künftigen Präsidenten. Zur Wahl stehen neben Amtsinhaber Nicolás Maduro drei weitere Kandidaten.

Die Medienkampagne gegen Venezuela unternimmt große Anstrengungen, die wirtschaftlichen Widrigkeiten der Gegenwart darzustellen, ohne dabei aber den Wirtschaftskrieg der Rechten, die Welle internationaler Sanktionen und den abrupten Fall des Erdölpreises der letzten Jahre zu erwähnen.

Die Bolivarianer Venezuelas werden an diesem Donnerstag auf die Straßen von Caracas strömen, um den Kandidaten der Frente Amplio de la Patria (Breite Front des Vaterlandes) Nicolás Maduro zum Abschluss der Kampagne für die Präsidentschaftswahlen am 20. Mai zu unterstützen, meldet Telesur.

Der Generalsekretär der ALBA-TCP David Choquehuanca wies am Montag in Havanna die Haltung der Einmischung gegen die progressiven Länder Lateinamerikas und der Karibik zurückzurück.

Die kolumbianische Guerillaorganisation ELN kündigte über ihr Twitterkonto@ELN_Paz an, dass sie vom 25. bis zum 29. Mai ihre Operationen einstellen werde, meldet Telesur.

Die auftständische Gruppe betonte, dass sie zu einigen „günstigen Bedingungen, die der kolumbianischen Gesellschaft die Möglichkeit geben, sich in den am 27. Mai stattfindenden Präsidentschaftswahlen zu äußern, beitragen werde.

Der Minister für Auswärtige Beziehungen Kubas, Bruno Rodríguez Parrilla, beginnt am heutigen Montag eine mehrere Länder umfassende Europareise.

Mit einer Rede voll von humanistischem Gefühl sprach der bolivanische Außenminister Fernando Huanacuni am letzten Tag der 37. Sitzungsperiode der Cepal in Havanna über die Erfahrungen seines Landes in den letzten Jahren, seit Evo Morales die Führung des Plurinationalen Staates übernommen hat.

Er begann mit einem Aspekt, der das Amerika südlich des Rio Bravo beunruhigt: die Globalisierung. Dazu sagte er, dass keine Zweifel bestünden, dass sie die Völker mit Ökonomien im Übergang beeinträchtigte, aber dass sie die Ärmsten stärker betreffe.

Der Außenminister Venezuelas, Jorge Arreaza, begann seine Rede bei der 37. Sitzungsperiode der Cepal mit „einem lateinamerikanistischen, nuestroamerikanistischen Gruß des Präsidenten Nicolás Maduro an die Cepal“, einem Organismus, der so viele Ideen geliefert habe, um in Lateinamerika und der Karibik aus der Kooperation und der Solidarität heraus zu agieren.

Er ging auf die Punkte ein, die weiterhin der Region Anlass zur Sorge geben, wie die Ungleichheit, der soziale Schutz, die Lage der indigenen Völker und das Recht jedes Landes auf Selbstbestimmung.

Die Delegationen der kolumbianischen Regierung und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) nahmen am Donnerstag in Havanna die Gespräche für einen neuen beiderseitigen Waffenstillstand wieder auf.

Die Gespräche, die 2017 in Quito begonnen hatten, wurden nach der Entscheidung des Präsidenten Lenin Moreno, wegen der Sicherheitskrise an der Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador, seine Rolle als Garant aufzugeben, nach Havanna verlegt.

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