18 | 02 | 2019
Venezuela aktuell
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AA-Homepage am 4.2.2019. Screenshot: RedGlobeAA-Homepage am 4.2.2019. Screenshot: RedGlobeDie deutsche Bundesregierung hat am Montag wie angedroht den Putschisten Juan Guaidó als neuen »Übergangspräsidenten« Venezuelas anerkannt. Bundesaußenminister Heiko Maas ließ per Pressemitteilung verbreiten: »Ich bedauere, dass Präsident Maduro der Aufforderung der EU, freie und faire Präsidentschaftswahlen einzuleiten, nicht nachgekommen ist. Für Deutschland ist Juan Guaidó im Einklang mit der venezolanischen Verfassung Übergangspräsident, um freie, faire und demokratische Präsidentschaftswahlen zu organisieren.«

»Im Einklang mit der venezolanischen Verfassung«? Das Grundgesetz der Bolivarischen Republik Venezuela legt fest, dass der Parlamentspräsident das höchste Staatsamt übernehmen muss, wenn der gewählte Staatschef sein Amt nicht antreten kann, etwa weil er vorher stirbt. Das ist in Venezuela offenkundig nicht der Fall.

„Die Bundesregierung darf sich nicht länger zum Handlager US-amerikanischer Ölinteressen machen und diesen dreisten Putschversuch in Venezuela durch eine mögliche Anerkennung des selbsternannten Interimspräsidenten Guaidó unterstützen, der selbst eine völkerrechtswidrige US-Militärintervention in Venezuela billigend in Kauf nimmt. Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Maas müssen ihren völkerrechtswidrigen Kurs und die Spaltung der europäischen Union beenden.“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Heike Hänsel, zum Ablauf des selbstgestellten Ultimatums Deutschlands an die Maduro-Regierung in Venezuela.“

Ultimas Noticias, 3 de febrero de 2019Ultimas Noticias, 3 de febrero de 2019Hunderttausende Menschen haben am Sonnabend in Caracas mit einer Großdemonstration an den 20. Jahrestag des Beginns der »Bolivarischen Revolution« erinnert und gegen den laufenden Putschversuch demonstriert. Die Avenida Bolívar im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt war gut gefüllt, wie auch aus Luftaufnahmen im staatlichen Fernsehen zu verfolgen war. Die großen Medienkonzerne vermieden es jedoch, das Menschenmeer zu zeigen und beschränkten sich auf Detailaufnahmen. Sie berichteten lieber über die Demonstration der Opposition, zu der im Osten der Stadt einige zehntausend Menschen zusammengekommen waren.

Hetzparolen am Konsulat in Hamburg. Foto: Juana Ramírez La AvanzadoraHetzparolen am Konsulat in Hamburg. Foto: Juana Ramírez La AvanzadoraAm Sonnabend haben unbekannte Täter das Generalkonsulat Venezuelas in Hamburg angegriffen und beschädigt, Strafanzeige gegen unbekannt wurde gestellt. Die von Venezolanern gegründete Gruppe »Juana Ramírez La Avanzadora« und weitere lateinamerikanische und afrikanische Initiativen, die am Sonnabend im Schanzenviertel auch eine Kundgebung gegen den laufenden Putschversuch durchgeführt haben, veröffentlichten dazu eine Erklärung, die wir nachstehend dokumentieren.

Rodrigo Cadete, Führungsperson der dissidentischen FARC-Gruppen, stirbt nach einer Militäroperation von Armee und Polizei in Caquetá in der Nähe des Flusses Yarí. So gab es Bombardierungen der Luftstreitkräfte und schwere Kämpfe in der ländlichen Region, die bis jetzt anhalten sollen.

Eine Woche nach dem Tornado, welcher mehrere Stadtteile im Süden und Osten der kubanischen Hauptstadt Havanna verwüstet hat, konnte in den betroffenen Gebieten die Grundversorgung weitgehend wiederhergestellt werden. Der Wiederaufbau der 2.699 beschädigten und zerstörten Gebäude wird auf Weisung von Kubas Präsidenten indes schnellstmöglich angegangen. Inzwischen wurden auch nähere Informationen über offizielle Spendenkanäle veröffentlicht.

Demonstration am Freitag in Wien. Foto: PdADemonstration am Freitag in Wien. Foto: PdAIn Europa gehen die Solidaritätsaktionen gegen den laufenden Putschversuch in Venezuela ungebrochen weiter. Am heutigen Samstag versammelten sich in Frankfurt am Main rund 100 Mitglieder der DKP, der Linkspartei und von Solidaritätsgruppen vor dem Generalkonsulat des südamerikanischen Landes zu einer Kundgebung.

Es ist noch nicht einmal eine Woche her, als ein Tornado durch Havanna zog – schon wird Kuba vom nächsten Naturereignis überrascht: am Freitag Mittag explodierte ein Meteorit über dem Örtchen Viñales in Westkuba. Was für viele Bewohner zunächst nach einem Flugzeugabstuz klang, entpuppte sich glücklicherweise als ein Naturphänomen, bei dem nach letzten Berichten weder Schäden noch Verletzte zu beklagen sind.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am späten Donnerstag Abend den Präsidenten des Plurinationalen Staates Bolivien Evo Morales Ayma, der auf der Reise nach New York, wo er an der Gedenkfeier zum Internationalen Jahr der Indigenen Sprachen teilnehmen wird, zu dem die UNO aufgerufen hat, einen Zwischenstopp in unserer Hauptstadt eingelegt hat.

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