23 | 10 | 2018

„Die Vereinigten Staaten scheinen von der Vorsehung dazu bestimmt zu sein, Amerika im Namen der Freiheit mit Leid zu quälen“, sagte Simón Bolívar.

Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, warnte vor einer verdeckten Invasion der Vereinigten Staaten gegen Lateinamerika.

Der bolivianische Regierungschef verurteilte am vergangenen Samstag in seinem offiziellen Account im sozialen Netzwerk Twitter die Entsendung eines Schiffes der Vereinigten Staaten mit der Ausrede, den in Kolumbien lebenden Venezolanern humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.

Die Nachricht erschütterte viele und in Kuba, wie in vielen Teilen der Welt, wurde er an diesem Wochenende auf verschiedene Weise erwähnt und geehrt. Kofi Annan verstarb im Alter von 80 Jahren und hinterließ ein Erbe, ein Leben im Dienste der guten Sachen der Menschheit, aber vor allem der Verteidigung von Gleichheit, Verständnis und Frieden unter den Männern und Frauen dieser Welt.

GESCHICHTE

Das Haus Nr. 81 in der Straße Calzada in Havanna nahm an jenem Sonntag den 16. August 1925 die Kommunistische Partei Kubas auf. Dreizehn Männer, die im Untergrund lebten, die etwa hundert Kommunisten vertraten, kamen zwei Tage lang zusammen, um über das Unrecht zu spreche, das auf der Insel herrschte und um eine Vorhut zusammenzustellen, die einen radikalen Wandel antreiben sollte.

Dort war auch Carlos Baliño dabei, der bereits zuvor mit José Martí die Kubanische Revolutionäre Partei gegündet hatte und der wusste, dass der Weg nicht einfach sein würde.

Die Nationalversammlung Nicaraguas verabschiedete heute eine Reform des Allgemeinen Haushalts der Republik mit einer Kürzung bei den vorgesehenen Ausgaben und Einnahmen, die wegen der wirtschaftlichen Schäden nötig wurden, die durch den missglückten Versuch eines Staatsstreichs entstanden waren.

Das von 72 Stimmen unterstützte Dokument wurde auf Drängen des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega ins Parlament eingebracht, um den neuen wirtschaftlichen Umständen im Land Rechnung zu tragen.

Der Präsident Venezuelas Nicolás Maduro sagte am Montag, dass ab dem 20. August ein neues Lohn- und Preissystem im Land herrschen werde, das am Petro verankert sei.

„Das bedeutet eine substantielle Verbesserung und eine Einkommensstabilität für die Arbeiter“ und es diene auch dazu, „einen Höchstpreis für den Verkauf an den Verbraucher festzusetzen, der eingehalten werden muss“, sagte der venezolanische Präsident.

Diejenigen, die die traurige Wirklichkeit des lateinamerikanischen Journalismus nicht kennen, muss das Verschweigen des terroristischen Anschlags in Caracas überraschen. CNN in spanischer Sprache unterbrach am 7. August die Übertragung der Rede des Präsidenten Nicolás Maduro, als dieser begann Videos, telefonische Aufzeichnungen, Fotos, Geständnisse, Namen von Verhafteten und Flüchtigen zu verbreiten. CNN gab damit den Markstein für das Verhalten der Medien des Kontinents vor. Der Mercurio in Chile der nromalerweise viel Raum verschwendet, um Venezuela anzugreifen, veröffentlichte einen winzigen Abschnitt in einer Spalte. Bis gestern forderten die Medien Beweise für das Attentat, das sie als „angeblich“ bezeichnen, wobei sie alle Beweise Maduros ignorieren. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Venezuelas ergaben jedoch für einen Journalismus, der den Namen verdient, „wirkliche Enthüllungen“. Unglaubliches, das sich sogar für Literatur- oder Filmvorlagen eignen würde. Das Schweigen jedoch, in das man verfällt, ist beschämend für den Journalistenberuf.

Lula war der große Sieger bei der ersten Debatte zwischen den Präsidentschaftskandidaten des Landes, ungeachtet seiner eigenen Abwesenheit, stellte die digitale Tageszeitung Brasil 247 fest.

In Curitiba in Haft, bewegungsunfähig gemacht, zensiert und verboten, mithin physisch nicht vorhanden, war Lula bei der Gegenüberstellung doch omnipräsent, während die anderen Kandidaten praktisch nicht vorkamen. So stand es bei Mauro Lopez, dem Kolumnisten von Brasil 247, der die Debatte als „mittelmäßig, saftlos, mit peinlichen Auftritten“ bewertete.

In diesen Tagen liegt das Auge des Hurrikans, wie wir immer etwas bezeichnen, das die Aufmerksamkeit aller erregt, auf der Reform der Verfassung der Republik Kuba.

Die Verfassungsreform aktualisiert die Beziehungen, wie sie sich zwischen der wirtschaftlichen Basis und dem sozialen Überbau darstellen; sie markiert aber auch einen Raum, um der Entwicklungsprojektion Legitimität zu verleihen, die als Meta-Ziel den prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus hat.

Das dritte internationale Seminar „Lateinamerika im Wortgefecht: Alternativen im Angesicht von konservativer Restauration und imperialistischer Offensive“ endete am gestrigen Donnerstag nach zweitägiger Debatte über die Herausforderungen im derzeitigen regionalen Kontext.

Wie Prensa Latina berichtet, fand der Event in der bolivianischen Stadt Santa Cruz statt; beteiligt waren Intellektuelle und Denker aus mehreren Ländern, darunter Kuba, Puerto Rico, Venezuela, Argentinien, Chile und Honduras.

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