20 | 04 | 2018

„Heute erwarten wir mit mehr Anlass zur Hoffnung als je zuvor, dass Den Haag zugunsten der Gerechtigkeit, der Wiedergutmachung, der Berichtigung urteilen wird“, sagte am gestrigen Donnerstag der Botschafter Boliviens in Kuba Juan Ramón Quintana.

Er bezog sich auf einer Pressekonferenz auf die Forderung seines Landes gegenüber Chile nach einem Zugang zum Meer, die sich am Internationalen Gerichtshof von Den Haag, Niederlande, mit der Anhörung mündlicher Argumente in der letzten Phase befindet.

Die politische Krise in Peru und der Rücktritt des Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski inmitten eines Korruptionskandals traf die Mitgleider des Lateinamerikanischen Netzes der Jugendlichen für die Demokratie völlig unerwartet. Die Gruppe, die sich angeblich der Überwachung der Regierungen der Region widmet, hat sich in ihren offiziellen Websites niemals zu dem peruanischen Fall geäußert. Sie haben nicht einmal Alarm ausgelöst, als der Ex-Regierungschef sich einem politischen Verfahren im Kongress ausgesetzt sah.

Tatsächlich erscheint der Name Kuczynski nicht ein einziges Mal auf deren offizieller Website. Wie kann es sein, dass „der Demokratie verpflichtete“ Jugendliche einen Skandal solchen Ausmaßes übersehen haben?

Der Beitrag der Jugend zur sozioökonomischen Entwicklung Kubas, die Aktualisierung unseres Modells, die sozialen Errungenschaften und die Entwicklung der Wissenschaft werden einige der Themen des Jugendforums „Amerika überdenken“ sein, die am heutigen Freitag in der Universität Havanna behandelt werden, als Teil der vorausgehenden Aktivitäten des VIII. Amerikagipfels.

 Mehr als 400 Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft werden am Forum beteiligt sein, das von Studentenorganisationen und Jugendbewegungen einberufen worden ist.

Venezuela streicht drei Nullen bei der Landeswährung Bolívar und führt zum 4. Juni deshalb neue Geldscheine ein. Das kündigte Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag in einer Fernsehansprache an. Wir stellen die neuen Banknoten vor, die ein Beitrag zum Kampf gegen die grassierende Hyperinflation sein sollen.

Die Banknote für 2 Bolívares zeigt Josefa Camejo (1791 - unbekannt), eine Heldin des Kampfes um die Unabhängigkeit des Landes gegen die spanische Kolonialherrschaft. Das abgebildete Tier ist eine vom Aussterben bedrohte Gelbschulteramazone, die Landschaft zeigt den Cayo Sal im Morrocoy-NationalparkDie Banknote für 2 Bolívares zeigt Josefa Camejo (1791 – unbekannt), eine Heldin des Kampfes um die Unabhängigkeit des Landes gegen die spanische Kolonialherrschaft. Das abgebildete Tier ist eine vom Aussterben bedrohte Gelbschulteramazone, die Landschaft zeigt den Cayo Sal im Morrocoy-Nationalpark

Peru, das Gastgeberland des kommenden Amerikagipfels, das als eines der zentralen Themen den Umgang mit den Auswirkungen der Korruption in der demokratischen Institutionalität und Regierungsfähigkeit vorgeschlagen hatte, wachte heute ohne Präsident auf.

Die Tatsache, dass der Sitz des Gipfels keinen gewählten Präsidenten hat, ist keine gutes Vorzeichen für dessen Förderer in Washington.

Fast 200 Mitglieder der Zivilgesellschaft unseres Landes, die in Havanna zusammengekommen waren, um am II. Forum „Pensando Américas“ teilzunehmen, brachen in Beifall aus, als der kubanische Diplomat Juan Antonio Fernández die Provokation eines antikubanischen Grüppchens in Lima/Peru ausbremste.

„Leg dich nicht mit Kuba an“, sagte der kubanische Diplomat angesichts der beleidigenden Worte von Jorge Luis Vallejo, einem Mitglied des sogenannten Lateinamerikanischen Netzes der Jugendlichen für die Demokratie und Vertreter der Koalition Nr. 26 zum Hemispärischen Dialog, der gestern, dem Amerikagipfel vorausgehend, in der peruanischen Hauptstadt stattfand.

US-Präsident Trump unterzeichnete am Montag einen Erlass, der „jede Transaktion“ mit „jeglicher digitaler Währung“, die von der venezolanischen Regierung herausgegeben wird, verbietet. Darunter fällt auch die „Petro“ genannte digitale Kryptowährung, die Venezuela im Januar herausgegeben hat. Der „Petro“ soll vor allem dazu dienen, den US-Sanktionen und dem von Washington geführten Wirtschaftskrieg gegen Venezuela zu begegnen. Präsident Maduro sagte, die digitale Währung existiere, um Venezuelas „monetäre Souveränität“ zu stärken und um „finanzielle Transaktionen vorzunehmen und die Finanzblockade zu überwinden“. Nach Angaben von Carlos Vergas, dem venezolanischen Verantwortlichen für Kryptowährung, haben bereits 83000 Menschen in 127 Ländern „Petros“ bestellt um mit Venezuela handeln zu können.

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UZ - Unsere Zeit

Wer zuletzt lacht... »PPK: Maduro, du kommst nicht zum Gipfel. Maduro: PPK, du kommst nicht zum Gipfel!«Wer zuletzt lacht... »PPK: Maduro, du kommst nicht zum Gipfel. Maduro: PPK, du kommst nicht zum Gipfel!«Der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski hat am heutigen Mittwoch per Videobotschaft seinen Rücktritt erklärt. Nachdem er den Präsidentenpalast verlassen hatte, wurde das Statement im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt. In Begleitung seines ebenfalls zurückgetretenen Kabinetts verlas Kuczynski darin sein Demissionsschreiben, in dem er keine Selbstkritik übte. Der Staatschef kam mit diesem Schritt der Abstimmung über seine Amtsenthebung im peruanischen Parlament zuvor, die am Donnerstag erfolgen sollte.

CARACAS.— Die Ablehnung Venezuelas gegenüber den jüngsten Sanktionen, die die Regierung der Vereinigten Staaten gegen das Volk und das Wirtschafts- und Finanzsystem des südamerikanischen Landes verhängt hat, setzt sich fort.

Vor kurzem unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Anweisung, diejenigen zu sanktionieren, die Geschäfte mit dem Petro oder anderen venezolanischen Kryptowährungen durchführen und danach verstärkte er seine Attacken, indem er vier leitenden Beamten der Regierung Nicolás Maduro Strafmaßnahmen auferlegte.

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