23 | 10 | 2018

Am selben historischen Ort, im Jesuitenkolleg Belén in Havanna, wo der Führer der kubanischen Revolution sein Abitur machte und das heute ein Technisch-Militärisches Institut ist, gaben Vertreter der Revolutionären Streitkräfte (FAR) und des Innenministeriums am Donnerstag bekannt, dass am 13. August, genau so wie im übrigen Kuba, in beiden Einrichtungen die Volksbefragung zum Entwurf der Verfassung der Republik Kuba beginnen wird.

Bis zum 9. August sind im Jahre 2018 bisher drei Millionen internationale Besucher nach Kuba gekommen; das bestätigt, dass Reiseveranstalter, Reisebüros, Fluglinien und Touristen Vertrauen zur Insel haben und sie als ein friedliches, gesundes und sicheres Reiseziel ansehen.

Dies alles trotz der Kampagnen, die von der Regierung der Vereinigten Staaten organisiert und geleitet werden, um den Fluss von Besuchern aus den USA nach Kuba zu entmutigen, wie das kubanische Tourismusministerium in einer Pressemitteilung versichert.

Der puertoricanische Unabhängigkeitskämpfer Oscar López Rivera wurde am Flughafen von Panama ungerechtfertigterweise festgenommen und in sein Heimatland abgeschoben, klagten am Dienstag die Organisatoren des internationalen Seminars „Lateinamerika im Disput“ an. López Rivera war auf dem Weg nach Bolivien, wo er an einem Treffen teilnehmen wollte, das diese Woche in der Stadt Santa Cruz begann, aber er wurde auf dem Flughafen in Panama festgenommen, obwohl er einen gültigen Pass bei sich trug und seine politische Haft in US-Gefängnissen beendet hat.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro präsentierte in einer von Radio und Fernsehen übertragenen Sendung Beweise für den gegen ihn gerichteten Anschlag vom 4. August.

Einige derer, die in den Anschlag involviert waren, befinden sich noch auf freiem Fuß. Dabei handelt es sich um Rayder Alexander Russo Márquez, wohnhaft in Kolumbien und Osmán Alexis Delgado Tabosky, wohnhaft in den USA. Für beide hat die venezolanische Justiz, laut Telesur, die Auslieferung beantragt. Juan Carlos Monasterios, ein weiterer Beteiligter befindet sich in Haft und hat Einzelheiten über diejenigen bekanntgegeben, die ihn von Kolumbien aus unter Vertrag genommen, ausgebildet und finanziert haben. Er enthüllte außerdem die Beteiligung des venezolanischen Abgeordneten Juan Requesens, der ebenfalls festgenommen wurde.

Die venezolanische Fluggesellschaft Aeropostal nahm gestern ihren Flugbetrieb von Caracas nach Kuba mit drei Flügen pro Woche wieder auf. Der Exekutivpräsident von Aeropostal Alas de Venezuela Eduardo Legaspi zeigte sich bei einer Zeremonie auf dem Internationalen Flughafen José Martí von Havanna erfreut über dieses Wiederaufnahme. Dies gelte auch für sein Personal, Präsident Maduro, den Minister für Tourismus Hipólito Abreu und andere Beamte des Landes.

Die Sicherheitsorgane Venezuelas identifizierten die Urheber und deren unmittelbare Mittäter am Mordversuch am Staatschef von Venezuela Nocolás Maduro Moros, berichtete heute der Generalstaatsanwalt Tarek William Saab.

In einer Pressekonferenz sagte Saab, dass vorherige Untersuchungen es ermöglicht hätten, die Identität der Terroristen, deren Aufenthaltsort vor dem Attentat und die ersten internationalen Verbindungen der darin Involvierten zu bestimmen.

Die Bilder vom Samstagnachmittag in Caracas lassen keine Zweifel aufkommen. Während der Rede von Präsident Nicolás Maduro kommt es zu zwei Explosionen. Alle auf der Tribüne anwesenden Personen schauen überrascht nach oben, wo offenbar eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne detoniert. Wenig später ist zu sehen, wie die in exakter Formation angetretenen Soldaten auf dem Platz in Panik auseinanderlaufen, auf Fotos ist zumindest ein verletzter Offizier zu sehen.

Alle erkennbaren Tatsachen sprechen dafür, daß militante oppositionelle Kräfte einen weiteren Versuch unternommen haben, den Präsidenten der Bolivarischen Republik zu töten. Zumal kurz danach ein Bekennerschreiben einer bis dahin unbekannten Gruppe von Militärs an die Öffentlichkeit kommt, bekanntgegeben nicht etwa von der Regierung nahestehenden Kreisen, sondern von rechten Exilanten in Miami, Florida, USA.

wftu160Der Weltgewerkschaftsbund verurteilt den Mordanschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der sich am Samstag in Caracas, Venezuela, ereignet hat, als dieser eine öffentliche Rede während einer militärischen Veranstaltung hielt.

Die internationale, klassenorientierte Gewerkschaftsbewegung steht auf der Seite der Volksschichten der Bolivarischen Republik Venezuela und erklärt einmal mehr, dass die einzige Instanz, die über die Zukunft des Landes entscheiden kann, das eigene Volk ist. Der Weltgewerkschaftsbund wird als einzige Gewerkschaftsinternationale, die gegen den Imperialismus und die kapitalistische Ausbeutung kämpft, weiter ihre praktische Solidarität mit der venezolanischen Arbeiterklasse ausdrücken.

pcvDas Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) verurteilt den verbrecherischen Akt, der am Samstag, 4. August diesen Jahres, während der Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Bolivarischen Nationalgarde (GNB) gegen den Präsidenten Nicolás Maduro Moros und die obersten Autoritäten des Staates und der Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela verübt wurde.

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