25 | 03 | 2019

In diesen Tagen ist ein Meinungsaustausch im Cyberspace bekanntgeworden, der die Positionen seiner Teilnehmer angesichts der brutalen Aggression der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Venezuela klarmacht.

Seine Gesprächspartner, der Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez und der panamaische Sänger Rubén Blades - die vor fünf Jahren eine Kontroverse um einen Artikel des Schriftstellers Guillermo Rodríguez Rivera hatten, der in Silvios Blog „Segunda cita“ veröffentlicht wurde und fälschlicherweise dem Sänger zugeschrieben worden war – setzen sich aufgrund bestimmter Unstimmigkeiten, die Blades auf seiner offiziellen Website zum Ausdruck gebracht hat, erneut auseinander.

oeaWir dokumentieren nachstehend die Rede des venezolanischen Botschafters Samuel Moncada vor dem Ständigen Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Washington. Die Übersetzung besorgte die Botschaft Venezuelas in Berlin:

Herr Präsident,

es wurde ein Haufen von Lügen, Unwahrheiten, Manipulationen und Verleumdungen konstruiert; eine ganze Parallelwelt zur Realität, eine ganze alternative Fantasie, die dazu dient, Millionen von Menschen über das, was in Venezuela geschieht, zu verwirren. Heute komme ich, um mit der Realität in Kontakt zu treten und der Welt zu sagen, was unsere Wahrheit ist.

Die Schweizer Regierung hat Angaben des venezolanischen Putschisten Juan Guaidó über Kontakte wegen angeblicher Geldschiebereien der Regierung Venezuelas in die Schweiz dementiert. „Es gab keine solchen Kontakte“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag.

Veranstaltung in Oberhausen. Foto: UZ-BlogVeranstaltung in Oberhausen. Foto: UZ-BlogResolution der Teilnehmer an der Veranstaltung „Hände weg von Venezuela“ am 20.02.2019 im Linken Zentrum Oberhausen

Deutschland soll sich zurückhalten statt die Krise in Venezuela anzuheizen!

Die Bundesregierung hat Juan Guaidó, den selbsternannten Präsidenten Venezuelas ohne Rechtsgrundlage anerkannt. Sie ist damit den USA gefolgt, die schon seit längerem den Sturz der venezolanischen Regierung betreibt.

Ein Kommentar von Otto Bruckner, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs

Morgen, am Samstag den 23. Februar planen die USA und ihre Vasallen eine große Show. An der Grenze zu Venezuela, auf kolumbianischem Staatsgebiet soll ein Konzert stattfinden, das die illegale Einfuhr unerwünschter US-amerikanischer “humanitärer Hilfe” einleiten soll. Und mit ihr sollen wahrscheinlich auch gleich bewaffnete Banden in das Land geschleust werden.

pcc cubaWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung ein Schreiben der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) an die kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt:

Wie es in der Erklärung der Revolutionären Regierung Kubas vom 13. Februar (siehe hier) heißt, stellt die »Eskalation des Drucks und der Aktionen der US-Regierung zur Vorbereitung eines als humanitäre Intervention verkleideten Militärabenteuers« nicht nur eine reale Bedrohung des venezolanischen Volkes dar, sondern bringt den Frieden auf der gesamten Welt in reale Gefahr.

Gobierno Bolivariano VenezuelaVenezuela akzeptiert ein Angebot der Europäischen Union, dem südamerikanischen Land über die Vereinten Nationen »Technische Unterstützung« zukommen zu lassen. Das teilte Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag in Caracas mit. Ziel der Vereinbarung sei, die Versorgung mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung im Land zu verbessern, sagte der Staatschef. Dazu habe man finanzielle Unterstützung in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar sowie eine umfangreiche Liste mit Medikamenten beantragt. Maduro betonte zugleich jedoch, dass das Land die Unterstützung vollständig zurückzahlen werde. »Ich hoffe, dass die Europäische Union diesmal ihr Wort hält«, sagte der Präsident.

Um die Wiederherstellung Havannas nach dem Tornado zu unterstützen, der am 27. Januar mehrere Stadtteile getroffen hatte, lieferte Bolivien solidarisch tausend Matratzen und 5.000 Dachblechplatten in die kubanische Hauptstadt.

Beim Empfang der Spende am Dienstag hob Roberto López Hernández, kubanischer Vizeminister für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, die Bereitschaft dieses Landes hervor, in Katastrophensituationen mit der Insel zusammenzuarbeiten. Wieder einmal sei Bolivien eines der ersten Länder gewesen, Hilfe anzubieten, wie schon beim Durchzug des Hurrikans Irma, hieß es bei ACN.

Uns wurde am es Samstag den 2. Februar bestätigt, und am Sonntag reisten wir nach Caracas, um am Internationalen Aktionstag für Demokratie und Frieden in Solidarität mit der Bolivarischen Revolution teilzunehmen. Zu der Delegation, die vom Direktor des Büros des Martianischen Programms Abel Prieto angeführt wurde, gehörten auch die Vorsitzende von OCLAE, die Studentin Mirtia Brossard und der junge Dramaturg und Vorsitzender der Hermanos Saíz Gesellschaft Rafael González. Der Historiker und Abgeordnete Elier Ramírez war noch bis zum Abend vor der Abreise mit dem Aufsammeln von Trümmern und der Hilfe für die Betroffenen des Tornado beschäftigt, der die kubanische Hauptstadt vor kurzem heimgesucht hatte. Auch der Schriftsteller Omar González, der in Kuba das Netz zur Verteidigung der Menschheit koordiniert, der in Mexiko wohnende Journalist Angel Guerra waren Teil der Delegation, die von den Trovadores Karel García und Danilo Vázquez vervollständigt wurde. Mir meinerseits wurde mein sehnlichster Wunsch erfüllt, dort, an der wichtigsten antiimperialistischen Front der Amerikas zu sein.

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