21 | 06 | 2019

MPPREDie von der US-Administration gegen Venezuela verhängte Wirtschafts- und Finanzblockade hat in dieser Woche das Leben eines sechsjährigen Kindes gefordert. Darüber informierte Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza, der von einer »verbrecherischen und unmenschlichen Tat« sprach.

Giovanny Figuera gehörte zu den Kindern aus Venezuela, die auf eine Knochenmarktransplantation und spezielle Medikamente warteten. Diese wurden bislang über ein Hilfsprogramm des staatlichen venezolanischen Erdölkonzerns PDVSA erworben und übermittelt. Das ist jedoch durch die von Washington gegen das Unternehmen erlassenen Handelsbeschränkungen nicht mehr möglich.

Tibisay Lucena in Südafrika. Foto: CNETibisay Lucena in Südafrika. Foto: CNEDie Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) Venezuelas, Tibisay Lucena Ramírez, ist einer Einladung der Unabhängigen Wahlkommission (IEC) Südafrikas gefolgt, um die an diesem Mittwoch stattfindenden National- und Provinzwahlen zu begleiten.

Nach mehr als 400 Aufrufen an die Opposition zum Dialog inmitten des Geschreis einer von der Opposition ausgehenden mit viel Pathos verursachten Gewalt, die kein anderes Mittel zur Verfügung hat als den nationalen Umsturz und kein anderes Ziel als die Auslieferung des Vaterlandes, hat Nicolás Maduro aus seinem Hut des Arbeiterpräsidenten eine beeindruckende Karte herausgezogen: der Kongress der Völker, um – über alle Molotow Cocktails hinaus, die seine Gegner bei ihrer selbstmörderischen Politik anscheinend taub, blind und stumm zurückgelassen haben, die klare Stimme der Massen zu hören.

Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, prangerte am vergangenen Samstag die Verschwörung der Regierung der Vereinigten Staaten zur Schwächung und Spaltung der Bolivarischen Bewaffneten Nationalen Streitkräfte (FANB) an.

Zusammen mit dem militärischen Oberkommando des Landes verurteilte die Exekutive die gewalttätigen Aktionen des vergangenen Dienstags, als ein Putschversuch durchgeführt worden war, an dem eine kleine Gruppe Soldaten teilgenommen hatte.

In den letzten Tagen hat US-Präsident Donald Trump Kuba mit einer totalen Blockade, mit Maßnahmen auf höchster Ebene gedroht , während John Bolton die Insel beschuldigte, die Regierung von Nicolás Maduro zu „kontrollieren“.

Diese Lüge wird ohne das geringste Anzeichen von Schamgefühl von den führenden Personen der Yankee Regierung wiederholt und Donald Trump befiehlt Kuba, die „20.000 kubanischen Soldaten aus Venezuela“ zurückzuziehen, ja er hat sogar eine neue Öffnung versprochen, wenn „wir unsere Hände aus Caracas herausnehmen“.

Die kubanische Softwareschmiede „Xedit“ arbeitet derzeit an einer App, welche „den gesamten elektronischen Zahlungsverkehr der Insel vereinheitlichen“ soll, wie das Nachrichtenportal „OnCuba“ berichtet. Das Programm mit dem Namen „EnZona“ soll künftig bargeldlose Bezahlungen, Kundenbewertungen und andere Dienste mittels QR-Code auf dem Smartphone ermöglichen.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing am Donnerstag im Palast der Revolution den ersten Vizepräsidenten der Staatsduma und der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation Iwan I. Melnikow, der unserem Land einen Besuch abstattet.

Während des herzlichen Treffens sprachen sie über den hervorragenden Stand der historischen Beziehungen zwischen beiden Regierungen und Völkern und tauschten sich über verschiedene Themen der internationalen Agenda aus.

Hände weg von Venezuelas Botschaft! Foto: Embassy Protection CollectiveHände weg von Venezuelas Botschaft! Foto: Embassy Protection CollectiveVenezuelas Vizeaußenminister Carlos Ron hat den Friedensaktivisten für ihre Unterstützung gedankt, die seit dem 19. März das Gebäude der venezolanischen Botschaft in Washington vor einer Besetzung durch Anhänger des Putschisten Juan Guaidó beschützen. Er bekräftigte am Donnerstag in Caracas, dass eine Erstürmung des Gebäudes durch die Polizei und die Übergabe an Vertreter Guaidós eine schwere Verletzung des Völkerrechts darstellen würde. Auch Venezuelas Botschafter bei den Vereinten Nationen, Samuel Moncada, verurteilte den am Donnerstag erfolgten Versuch von Putschistenfreunden, gewaltsam in die diplomatische Vertretung einzudringen. Das war abgewehrt worden.

Vor einem Vierteljahrhundert lief die Deutschland-Ausgabe der „Granma Internacional“ in Havanna erstmals durch die Druckerpresse: im Mai 1994 erschien die Nullnummer des kubanischen Parteiorgans in deutscher Sprache. Seitdem durchlief das Blatt eine wechselvolle Geschichte. Doch wie kommt es eigentlich, dass eine karibische Inselzeitung bei uns gelesen werden kann?

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