20 | 04 | 2018

venezuela escudoDie venezolanischen Sicherheitskräfte haben am Dienstag in Caracas den früheren Innenminister des Landes, Miguel Rodríguez Torres, wegen des Verdachts auf Vorbereitung des Landesverrats festgenommen. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die offizielle Erklärung der Bolivarischen Regierung, die in der Tageszeitung »Correo del Orinoco« veröffentlicht wurde:

Die Bolivarische Regierung informiert darüber, dass der von der Justiz gesuchte Herr Miguel Rodríguez Torres, der in der Vergangenheit als Innenminister und Direktor der ISIP gewirkt hat, in einem Hotel der Stadt Caracas festgenommen wurde, weil ihm die Verwicklung in Aktionen gegen den Frieden und die öffentliche Ordnung sowie in Verschwörungen und Komplotte zur Last gelegt wird, die gegen die monolithische Einheit unserer Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) gerichtet waren.

Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza hat kürzlich einen Vorschlag zur Finanzierung von Solarenergieprojekten über die Krypto-Währung Petro vorgelegt. Auf dem Gipfel der International Solar Alliance in Neu Delhi (Indien) gab der Diplomat an, dass die Initiative namens Petrocaribe Solar von Präsident Nicolás Maduro gefördert wird und über die gesamte Logistik und Leistungsfähigkeit von Petrocaribe verfügt.

jungewelt neuDie in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt wird mit einem Korrespondenten auf dem vom 13. bis 17. März in Salvador de Bahia im Nordosten Brasiliens stattfindenden Weltsozialforum vertreten sein und auch in einem speziellen Blog von dort berichten. Es handelt sich um den bereits vierzehnten Gipfel der globalen Bewegung von Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen, die 2001 in der südbrasilianischen Metropole Porto Alegre gegründet worden war. Zuletzt war ein solcher 2016 im kanadischen Montreal abgehalten worden. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet: »Widerstehen heißt gestalten, widerstehen heißt verändern.«

Nach vorläufigen Daten gingen am Sonntag 7. 399 891Kubaner und Kubanerinnen zu den Urnen; das sind 82,90 % aller auf der aktualisierten Liste eingetragenen 8 926 575 möglichen Wähler.

Das gab die Präsidentin der Nationalen Wahlkommission (CEN) Alina Balseiro Gutiérrez auf einer Pressekonferenz bekannt. Sie versicherte, dass die 605 Abgeordnete für die Nationalversammlung und die 1.265 Delegierten für die Provinzparlamente mit über der Hälfte der abgegebenen Stimmen gewählt worden seien.

Kuba ist Weltmeister, was die Förderung und den Schutz der Rechte der Kindheit angeht. Das sagte die regionale Direktorin der UNICEF für Lateinamerika und die Karibik María Cristina Perceval. Während eines Forums, das kürzlich in Managua über die Rechte der Kinder in der Familie aufzuwachsen, tagte, sprach die regionale Direktorin der UNICEF für Lateinamerika und die Karibik María Cristina Perceval mit Prensa Latina über die Leistungen Kubas

Nachdem er sein Stimmrecht in der Stadt Santa Clara ausübte, hob der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates Miguel Díaz-Canel Bermúdez hervor, dass der kubanische Wahlvorgang das Zeichen eines bedeutungsvollen Prozesses ist, der darauf gerichtet ist, unsere Revolution zu verteidigen, die in einem weltweiten komplizierten Kontext weiterhin bedroht ist und sich inmitten der Aktualisierung unseres Wirtschafts- und Sozialmodells befindet.

SEGUNDO FRENTE – Kurz vor sieben Uhr kam am Sonntagmorgen der kubanische Präsident Raúl Castro Ruz zur Stimmabgabe in das Wahllokal Nummer 1 des Wahlkreises 11, das sich in der Schule Paquito Rosales Benítez der Gemeinde Segundo Frente der Provinz Santiago de Cuba befindet.

Zusammen mit den Wählern, die sich vom frühen Morgen an versammelt hatten, um ihr Stimmrecht auszuüben, nahm Raúl am Eröffnungsakt des Wahllokales teil, wo die kubanische Flagge gehisst, die Nationalhymne gesungen, der für die Arbeit der Wahlbehörden gültige Schwur verlesen und das Innere der Wahlurnen gezeigt wurde.

netzwerk cubaIn Kuba werden nach den Kommunal- und Regionalwahlen derzeit wichtige Nationalwahlen vorbereitet, aus der auch eine neue Regierung hervorgehen wird. Und gerade jetzt scheinen die kubafeindlichen Kräfte verschiedener Länder wieder besonders aktiv zu werden. So haben am Mittwoch die ehemaligen erzkonservativen Präsidenten von Kolumbien (Andres Pastrana) und von Bolivien (Jorge Quiroga)  versucht, in Kuba einzureisen. Sie versuchten über den Flughafen Havanna ins Land zu gelangen und an einer Veranstaltung einer illegalen kubanischen Oppositionsgruppe mitzuwirken. In deren Rahmen sollte auch ein sogenannter Menschenrechtspreis verliehen und entsprechendes Aufsehen durch ausländische Medien provoziert werden.

Am 14. April 2016 informierte eine Notiz der spanischen Nachrichtenagentur EFE die Welt über die Beschlagnahme von 401kg Kokain in Puerto Colón in Panama, die in einem aus dem Hafen von Mariel, Havanna stammenden Container eingeführt worden seien und Belgien als Endziel hätten.

Nachdem man die entsprechenden Untersuchungen durchgeführt hattte – Überprüfung der radiologischen Bilder und andere etablierte Verfahren zur Inspektion von Containern – dementierte die Oberste Zollbehörde der Republik Kuba kategorisch, dass in der Zeit, als der Container sich auf nationalem Territorium befunden habe, Drogen in seiner Struktur oder in den Metalltanks gewesen seien, die nur Honig enthielten.

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