09 | 12 | 2019

pcchileAn diesem 23. Oktober haben Hunderttausende Chileninnen und Chilenen im ganzen Land und im Ausland bei Großdemonstrationen und Massenprotesten ihrer legitimen Unzufriedenheit Ausdruck gegeben und die Repression sowie die von der Regierung Piñera vor einigen Stunden angekündigten Almosen zurückgewiesen.

Es handelt sich um Demonstrationen, die in den vergangenen Jahrzehnten einmalig waren und im letzten Zyklus der chilenischen Geschichte vielleicht keinen Präzedenzfall haben.

Millionen gehen seit Tagen friedlich auf die Straße, und alles deutet darauf hin, dass die Proteste und die Unzufriedenheit nicht abnehmen. Sie wachsen an.

ABIBoliviens Präsident Evo Morales hat am Mittwoch gewarnt, dass in dem südamerikanischen Land mit internationaler Unterstützung ein Staatsstreich begonnen habe. Er rief die sozialen Bewegungen auf, sich zu organisieren und friedlich auf die Straße zu gehen, um die Demokratie zu verteidigen.

»Ich prangere vor dem bolivianischen Volk und der ganzen Welt an, dass ein Staatsstreich im Gange ist. Die Rechte hat sich mit internationaler Unterstützung auf einen Putsch vorbereitet«, so Morales. Angesichts der von der Rechten provozierten Gewaltausbrüche der vergangenen Tage, in deren Verlauf öffentliche Einrichtungen und Wahlbehörden in Brand gesteckt und gewählte Kandidaten attackiert wurden, habe man geduldig abgewartet, um eine Konfrontation zu vermeiden.

Auf der Plaza Italia im Herzen von Santiago de Chile brodelt die Wut Tausender Demonstranten, die friedlich gegen die wirtschaftlichen Maßnahmen der Regierung von Sebastián Piñera protestieren, während die Polizei gewaltsam gegen sie vorgeht. Es gibt Verwundete vom Aufprall von Gummigeschossen auf ihren Körpern. 15 Tote wurden bereits gemeldet.

Unter diesen Umständen brachten die chilenischen Streitkräfte das vielleicht Demütigendste zum Vorschein: Ein Puma-Hubschrauber überflog die Demonstranten in geringer Höhe, ein Bild ähnlich dem, das die Chilenen bitter in Erinnerung haben.

Wenn die bolivianische Rechte etwas eingehalten hat, dann war es das Versprechen, dass sie „das Wahlergebnis nicht anerkennen würde, wenn Evo Morales gewinnt“.

Dies ist ohne Zweifel die Philosophie der gepriesenen neoliberalen Demokratie, Feind der Völker und mit diktatorischen Fähigkeiten, wenn ihre Vertreter nicht auf die Unterstützung des Volkes zählen können.

Caracas - Am selben Tag, an dem die US-Regierung neue Maßnahmen in Kraft setzte, die die Wirtschaftsblockade gegen die Insel weiter verschärfen und die vom Präsidenten der Republik Miguel Díaz-Canel Bermúdez als „Ausdruck von Ohnmacht, moralischen Verfalls und imperialer Verachtung“ bezeichnet wurden, ratifizierte Kuba seine Entscheidung, weiter mit Venezuela zusammenzuarbeiten, „weil die Solidarität unserer Völker über den Provokationen des Imperiums steht“.

Dies erklärte der stellvertretende Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen der Republik Kuba, Roberto López Hernández, der den Vorsitz bei dem Treffen führt, das den aktuellen Stand des umfassenden Kooperationsabkommens zwischen den beiden Ländern analysiert und bis Donnerstag in dieser Hauptstadt stattfindet. Dabei werden auch die Ziele des Jahres 2020 ausgearbeitet, deren Vorhaben zum sozialen Nutzen auf Hindernisse stoßen, die durch die Einmischung und Hartnäckigkeit von Trump und seinen Lakaien in der Region entstehen.

farc epDie FARC-EP (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes) erklären zum Wahlsieg von Evo Morales in Bolivien:

Der populäre Anführer Evo Morales Ayma setzte sich in der ersten Runde gegen die von den Wächtern des Neoliberalismus innerhalb und außerhalb seines Landes inszenierten rechten Medienkampagnen durch und gewann den Wahlkampf um die Präsidentschaft des plurinationalen Staates Bolivien.

Sein Triumph kommt zu einer Zeit, in der in Lateinamerika und der Karibik Länder aus Protest gegen die unsozialen wirtschaftlichen Maßnahmen verschiedener Regierender, die sich den Interessen Washingtons verschrieben haben, aufbegehren. Dies ist also nicht nur ein Sieg für die bescheidensten Bolivianer, sondern auch für die Völker des Kontinents, die Tag für Tag für das gute Leben, des Sumak kawsay [„buen vivir“ in Quechua] und die endgültige Unabhängigkeit kämpfen.

Gobierno Bolivariano VenezuelaVenezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat mit einem offiziellen Statement auf Äußerungen der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini reagiert. Wir dokumentieren seine Erklärung nachstehend in eigener Übersetzung:

Die Bolivarische Republik Venezuela möchte öffentlich machen, dass sie die offiziellen Erklärungen zurückweist, die die Sprecherin der Hohen Repräsentantin für Außenpolitik der Europäischen Union (EU), Federica Mogherini, abgegeben hat, und in denen sie Sorge über die Wahl Venezuelas in den Menschenrechtsrat der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) äußert.

Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, ist heute im Rahmen seiner Reise durch europäische Länder, die auch seine Teilnahme am XVIII. Gipfel der Blockfreien Bewegung einschließt, in der Republik Weißrussland eingetroffen, wie Cubaminrex in seinem offiziellen Account über das soziale Netzwerk Twitter berichtet.

Der kubanische Würdenträger wurde vom Industrieminister Pavel Utiopin, dem stellvertretender Außenminister Pavel Shestakov und dem kubanischen Botschafter in Minsk, Juan Valdés Figueroa, empfangen.

Eine schlimme Bilanz: 13 Tote, Dutzende Verletzte und mehr als 1.500 Inhaftierte in Chile, ein Ausdruck der neoliberalen Wut, die ähnliche Szenarien in Brasilien, Argentinien und Ecuador gehabt hat.

Dies war an diesem Montag in chilenischen Großstädten der Fall, in denen die Polizei - wie während der Diktatur - Tränengas, Gummigeschosse und andere Geräte gegen friedliche Demonstranten einsetzte.

DUBLIN, Irland. - Vor den Toren der offiziellen Residenz des Präsidenten von Irland, bekannt als Áras an Uachtarain und nördlich der Stadt gelegen, wurde an diesem Montag die kubanische Flagge gehisst, um den Auftakt zum offiziellen Empfang zu verdeutlichen, den Michael Higgins dem Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez bot.

Weder die niedrige Temperatur noch die übliche Formalität dieser Art von Protokollaktivität vermochten, die Herzlichkeit zu verbergen, die von der ersten Minute an das Treffen prägte. Tausende Kilometer von Kuba entfernt empfing die kubanische Delegation in dem Palast aus dem 18. Jahrhundert die Wärme, die Freundschaft immer ausstrahlt.

Bolivien rief „Evo!“ und wählte ihn, stimmte für Stabilität und Entwicklung, Dinge, die sich das siegreiche Volk auf seine Fahnen geschrieben hat.

Die Wahlen am Sonntag verliefen mit Transparenz und Frieden, bis nach acht Uhr abends, im einzigen Bericht vor dem Endergebnis, festgestellt wurde, dass Evo Morales, als 83% der Stimmzettel ausgezählt worden waren, sieben Prozentpunkte mehr als sein engster Rivale, Carlos Mesa, erzielt hatte.

Obwohl noch sämtliche Stimmzettel in abgelegenen ländlichen Gebieten (mehr als eine Million Wähler), die traditionell für Evo stimmen, ausgezählt werden mussten, begann der Gegner Carlos Mesa seinen Übergang in die zweite Runde zu feiern, was niemand bestätigt hatte und gemäß der festgelegten Normen für die Information über die Teilergebnisse der Wahlen ungesetzlich war.

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