23 | 10 | 2018

In Anwesenheit von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär der PCC; Esteban Lazo, Präsident der Nationalversammlung der Volksmacht und andere Führer der Revolution, fand die Festveranstaltung anlässlich des 150. Jahrestages des Beginns der Unabhängigkeitskämpfe in La Demajagua statt, auf der Präsident Díaz-Canel Bermúdez hervorhob, dass die Kenntnis der Geschichte der Schlüssel des Widerstandes und der Siege unseres Volkes sei.

BrazilIn Brasilien kommt es am 28. Oktober zur Stichwahl um das Präsidentenamt im größten Land Südamerikas. Bei der ersten Runde am Sonntag kam keiner der Bewerber auf mehr als 50 Prozent der Stimmen, allerdings scheiterte der Kandidat der extremen Rechten, Jair Bolsonaro, nur relativ knapp an dieser Marke. Ihm folgt mit deutlichem Abstand Fernando Habbad, der für die linke Arbeiterpartei ins Rennen gegangen war.

Wenige Stunden vor den Wahlen in Brasilien führen Fernando Haddad von der Partei der Arbeiter (PT) und Jair Bolsonaro, der Kandidat der Sozialiberalen Partei die Umfragen an. Danach wird keiner der Kandidaten am Sonntag mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinen können, weshalb Bolsonaro und Haddad, wegen des anscheindend entstehenden technischen Patts, sich in einem zweiten Wahlgang messen müssen, der am 28. Oktober stattfinden wird.

Die Auseinandersetzung in Venezuela spitzt sich zu. 45 Jahre nach der Destabilisierung und dem Putsch in Chile, bedroht die gleiche imperialistische Vorgehensweise den bolivarianischen Versuch Politik anders zu machen, sozialistische Ideen zu äussern.

cgtp peWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung eine Erklärung des peruanischen Gewerkschaftsbundes CGTP zur gestrigen Aufhebung der Begnadigung des früheren Staatschefs Alberto Fujimori durch den Obersten Gerichtshof des südamerikanischen Landes:

Das Exekutivsekretariat der Allgemeinen Arbeiterkonföderation Perus (CGTP) begrüßt mit Befriedigung das Urteil der Kammer für Vorbereitende Ermittlungen des Obersten Gerichtshofs unter Leitung des Richters Hugo Nuñez Julca, das den Antrag der bürgerlichen Seite auf Nichtanwendung der humanitären Begnadigung von Alberto Fujimori für rechtmäßig erklärt hat.

Der Internationale Gerichtshof (International Court of Justice, ICJ) hat sein Urteil über das von Bolivien gegen Chile erhobene Seerechtsverfahren zur Wiederherstellung seines Zugangs zum Meer entschieden. Der bolivianische Präsident Evo Morales reiste nach Den Haag, um beim Urteilsspruch anwesend zu sein.

An diesem 1. Oktober war es nicht möglich, den langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Staaten zu beenden. Das Gericht entschied gegen die bolivianische Petition.

Am Sonntagmittag empfing der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, den Präsidenten des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, sowie die offizielle Delegation, die ihn auf seiner Reise nach New York begleitete, auf dem Internationalen Flughafen José Martí.

Evo Morales sollte Mann der Würde heißen. Diese allgemein bekannte Tatsache wurde am Mittwoch in den Vereinten Nationen unter Beweis gestellt, als er – nur zwei Meter vom Präsidenten der USA Donald Trump entfernt und ihm direkt in die Augen sehend – die Einmischung, Willkür und Drohungen des Präsidenten aus dessen Rede vom Vortag zurückwies.

Während einer Sitzung des Menschenrechtsrates unter Vorsitz von Trump sagte der bolivianische Staatschef, dass was die USA am wenigsten interessiere, die Verteidigung der Demokratie sei, denn wenn es ihnen darum ginge, sie keine Staatsstreiche finanziert und Diktatoren in Lateinamerika unterstützt hätten und sie demokratisch gewählte Regierungen nicht militärisch bedrohen würden, wie sie es gegen Venezuela tun.

unoRede von Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba in der Debatte der 73. Sitzungsperiode der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York am 26. September 2018, „60. Jahr der Revolution“ (Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

Frau Präsidentin,

es ist unmöglich, hier zu sein, auf diesem Podium im Namen Kubas zu sprechen und nicht an die historischen Momente der Vollversammlung zu denken, die auch in uns die schönsten Erinnerungen hervorrufen: Fidel Castro, Ernesto Guevara, Raúl Castro Ruz und der Außenminister der Würde Raúl Roa, um nur die Überragenden zu nennen; sie haben nicht nur die Stimme unseres Volkes bis hierhin gebracht, sondern auch die der anderen lateinamerikanischen und karibischen, afrikanischen, asiatischen und blockfreien Völker, mit denen wir seit über einem halben Jahrhundert gemeinsam den Kampf für eine internationale gerechte Ordnung führen, von der wir immer noch weit entfernt sind.

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