21 | 04 | 2018

Guillermo CochezPanamas früherer Botschafter Guillermo Cochez gefällt sich als Überbringer von Falschmeldungen. Aktuell sorgt er für Wirbel mit einem Interview für den kolumbianischen Fernsehsender NTN24, in dem er behauptete, Venezuelas Präsident Hugo Chávez sei bereits seit dem 30. Dezember »hirntot«, vor vier Tagen seien »die Geräte abgeschaltet« worden. Der Staatschef sei nur deshalb von Havanna nach Caracas gebracht worden, weil sich die kubanischen Ärzte geweigert hätten, die Behandlung zu beenden. Die Fotos des Präsidenten, die am 15. Februar veröffentlicht wurden und ihn mit seinen zwei Töchtern beim Lesen der Tageszeitung »Granma« zeigen, seien »gefälscht«.

Chávez-Anhänger am Militärkrankenhaus in CaracasDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela informiert das venezolanische Volk über die Evolution des Gesundheitszustandes des Comandante Präsidenten Hugo Chávez nach dem am vergangenen 11. Dezember in Havanna, Kuba, erfolgten chirurgischen Eingriff.

Wie zum gegebenen Zeitpunkt informiert wurde, kam der Präsident am vergangenen Montag um 2.30 Uhr morgens wieder im Land an und befindet sich derzeit im Militärkrankenhaus Dr. Carlos Arvelo in der Parroquía (Viertel) San Juan de Caracas.

Fidel Castro und Hugo ChávezLieber Hugo,

ich freue mich, dass du auf das Stück amerikanischer Erde zurückkehren konntest, das du so sehr liebst, zu dem Brudervolk, das dich so sehr unterstützt.

Um dieses Ziel zu erreichen waren wie in den vergangenen zehn Jahren eine lange und bittere Wartezeit, deine überwältigende physische Widerstandskraft und die völlige Hingabe der Ärzte notwendig.

Hugo Chávez bei TwitterVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist überraschend nach Caracas zurückgekehrt. Über den Internetdienst Twitter teilte er vor wenigen Minuten mit: »Wir sind wieder im venezolanischen Heimatland angekommen. Danke, mein Gott! Danke, geliebtes Volk! Hier werden wir die Behandlung fortsetzen.« Kurz darauf setzte er fort: »Danke Fidel, Raúl und ganz Kuba! Danke Venezuela für so viel Liebe!« Und in einer dritten Meldung heisst es: »Ich bleibe bei Christus im Vertrauen auf meine Ärzte und Krankenschwestern. Immer bis zum Sieg! Wir werden leben und wir werden siegen!«

Gustavo DudamelMit einer offiziellen Erklärung hat das venezolanische Außenministerium gegen Schikanen protestiert, deren Opfer der weltberühmte junge Dirigent Gustavo Dudamel bei der Einreise nach Israel geworden ist. Wie die staatliche Nachrichtenagentur AVN berichtete, wurde Dudamel, der aus dem international anerkannten »Sistema« der Kinder- und Jugendorchester Venezuelas stammt und auf Einladung der israelischen Philharmonie in das Land im Nahen Osten reiste, am Internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv von Grenzern verhört und einer peinlich genauen Untersuchung seiner persönlichen Gegenstände unterzogen.

Hugo Chávez mit seinen TöchternDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela informiert über die Entwicklung des Gesundheitszustands des Präsidenten Hugo Chávez nach dem am vergangenen 11. Dezember in Havanna, Kuba, vorgenommenen chirurgischen Eingriff.

Nach zwei Monaten eines komplizierten postoperativen Prozesses ist der Patient weiter bei Bewusstsein, verfügt über alle geistigen Fähigkeiten, steht in engem Austausch mit seiner Regierungsmannschaft und erfüllt die zu seinem Amt gehörenden grundlegenden Aufgaben.

Hugo Chávez mit seinen TöchternZum ersten Mal seit der Krebsoperation vom 11. Dezember haben die venezolanischen Medien am Freitag morgen Fotos des erkrankten Präsidenten Hugo Chávez verbreitet. In einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender ausgestrahlten Sondersendung zeigte Informationsminister Ernesto Villegas die Aufnahmen, auf denen er mit seinen Töchtern Rosa Virginia und María Gabriela zu sehen ist. Die Fotos seien am Donnerstag in der kubanischen Hauptstadt Havanna aufgenommen worden, wo sich Chávez von dem Eingriff erholt und weiter behandelt wird. Zum Beleg dafür hält der Staatschef auf einem Bild eine aktuelle Ausgabe der kubanischen Tageszeitung »Granma« in der Hand.

Festival 2005 in VenezuelaIn Venezuela wird am heutigen Samstag das Nationale Vorbereitungskomitee für die 18. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen gegründet, die im Dezember in Ecuador stattfinden werden. Die Gründungsveranstaltung beginnt um 10.30 Uhr Ortszeit im Konferenzsaal des Parque Central im Zentrum der Hauptstadt Caracas. Federführend an der Organisation sind die Kommunistische Jugend Venezuelas (JCV) und die Jugend der Vereinten Sozialistischen Partei (JPSUV), die beide dem Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ) angehören. Der WBDJ als größte antiimperialistische Jugendorganisation der Welt ist Hauptorganisator der Weltjugendfestivals.

Gefälschtes Foto in »El País«Peinliche Blamage für die spanische Tageszeitung »El País«. Das Blatt musste am heutigen Donnerstag ihre teilweise bereits ausgelieferte Auflage zurückrufen und eine neue Titelseite drucken. Zuvor hatte die Zeitung als sich quer über die erste Seite ziehende Schlagzeile das Foto eines Mannes gedruckt, der offensichtlich in einem Krankenhaus künstlich beatmet wird. Die Person sei der venezolanische Präsident Hugo Chávez, behauptete »El País«. Das Foto sei vor wenigen Tagen in Havanna aufgenommen worden, erklärte die Zeitung weiter unter der Überschrift »Das Geheimnis um die Krankheit von Hugo Chávez«. Doch das Foto ist gefälscht.

Wir sehen uns auf der StrasseVenezuelas Hauptstadt Caracas wird heute erneut Schauplatz einer Kraftprobe zwischen der Opposition und den Anhängern von Präsident Hugo Chávez. Anlass ist der Jahrestag des Sturzes der Militärdiktatur von Marcos Pérez Jiménez am 23. Januar 1958. Damals - nur vier Jahre, nachdem er von der westdeutschen Bundesregierung die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten hatte - wurde der Herrscher durch einen Volksaufstand von der Macht vertrieben. Es entstand eine formelle parlamentarische Demokratie, die »Vierte Republik«, die bis 1998 das politische Leben Venezuelas bestimmte. Sowohl die Chavistas als auch das Oppositionsbündnis MUD reklamieren heute das Erbe des damaligen Volksaufstandes für sich.

Argenis ChávezIn Venezuela warten die Menschen zunehmend euphorisch auf die Heimkehr ihres Präsidenten Hugo Chávez. Unmittelbarer Auslöser dafür war eine am Montag von der Nachrichtenagentur AP verbreitete Meldung. Einer der Brüder des Staatschefs, Argenis Chávez, habe angekündigt, der Präsident werde »bald, in den nächsten Tagen« zurückkehren, schrieb die Agentur. Noch am selben Tag dementierte der so zitierte die Nachricht jedoch. Die einzigen Vertreter, die dazu autorisiert seien, über den Gesundheitszustand des Präsidenten zu informieren, »waren und sind der Vizepräsident der Republik, Nicolás Maduro, und der Minister für Kommunikation und Information, Ernesto Villegas« über die offiziellen Kommuniqués der Regierung. »Die Entscheidung über die Rückkehr des Staatschefs ins Land liegt in den Händen des ihn begleitenden Ärzteteams«, so Argenis Chávez.

Venezuela aktuellVenezuela aktuellMi., 23.01.2013, 18 Uhr, Hauptwache Frankfurt/M. vor der Katharinenkirche

Der im Oktober 2012 erneut mit großer Mehrheit wiedergewählte Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, ist nach schwerer Operation auf dem Wege der Besserung. Die Opposition will die Erkrankung des Präsidenten nutzen, um Stimmung gegen ihn zu machen und die Ergebnisse der Wahl ins Gegenteil zu verdrehen. Sie ruft für den 23. Januar in Caracas zu Kundgebungen auf. Das Volk des Bolivarischen Venezuela bekräftigt demgegenüber seit dem 10. Januar unüberhörbar »Wir sind Chávez. Ich bin Chávez.« Und wird dies auch am 23. Januar auf einer Großkundgebung zur Verteidigung der Verfassung und der Demokratie in Caracas demonstrieren.

Elías JauaElías JauaDer frühere venezolanische Vizepräsident Elías Jaua ist neuer Außenminister des südamerikanischen Landes. Wie der derzeitige Vizepräsident und bisherige Außenminister Nicolás Maduro am Dienstag während des jährlichen Rechenschaftsberichts der Regierung mitteilte, habe Staatschef Hugo Chávez Jaua mit dem neuen Amt betraut.

Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro informierte heute bei der Eröffnung des Bundesregierungsrates in Caracas, dass der Erholungsprozess von Präsident Chávez nach dem chirurgischen Eingriff vom 11. Dezember fortschreitet. »Unser Comandante Hugo Chávez verzeichnet Fortschritte, und das erfüllt uns aus menschlicher und patriotischer Sicht mit einem großen Glückgefühl«, sagte Maduro. »Die wahre Wahrheit ist, dass sich unser Comandante im Kampf befindet. Das haben wir am gestrigen Tag gesehen, wir halten ihn ständig über die Fortschritte unseres Volkes auf dem Laufenden, wie sich die Schritte der Volksmacht, der Regierung in der neuen Etappe, der politischen Kräfte, der Revolution und der verschiedenen Institutionen konsolidieren.«

Ernesto VillegasErnesto VillegasDie venezolanische Regierung hat am Sonntag abend (Ortszeit) in einem offiziellen Kommuniqué wieder über den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez informiert, der sich in Havanna von einer Krebsoperation erholt. Seine Entwicklung sei günstig, er befolge weiter strikt die Anweisungen der behandelnden Ärzte, hieß es in der Erklärung. Die Lungeninfektion, unter der Chávez in Folge des Eingriffs leidet, sei unter Kontrolle.

Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut der Erklärung.

Live im venezolanischen TVLive im venezolanischen TVIn Caracas demonstrieren gerade Zehntausende Menschen gegen die Versuche der Opposition, die Erkrankung von Präsident Hugo Chávez für dessen Sturz auszunutzen. Eigentlich hatte der Staatschef heute seinen Amtseid für die neue Amtszeit ablegen sollen, nachdem er die Präsidentschaftswahl am 7. Oktober vergangenen Jahres klar gewonnen hatte. Aufgrund seiner Erkrankung, von der er sich derzeit in Havanna erholt, musste die Zeremonie jedoch abgesagt werden. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt vor dem Obersten Gerichtshof nachgeholt werden. Die Richter hatten zuvor am Mittwoch (Ortszeit) Forderungen der Opposition zurückgewiesen, die eine Übernahme der Amtsgeschäfte durch Parlamentspräsident Diosdado Cabello und Neuwahlen innerhalb von 30 Tagen verlangt hatte.

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