17 | 10 | 2018

Original und Fälschung Empört haben Anhänger von Nicolás Maduro auf ein gefälschtes Plakat reagiert, das offenbar in großem Umfang an den Straßen im Hauptstadtbezirk Sucre aufgehängt worden ist. Mit dieser Manipulation wollen die unbekannten Hersteller offenbar im Vorfeld der Wahl am 14. April antikubanische Ressentiments unter den Einwohnern dieses Viertels wecken. 

Grundlage des Fotos ist ein Bild des damaligen Vizepräsidenten, das nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur AVN bei einer offiziellen Veranstaltung am 4. Februar entstanden ist. Damals hatte Maduro allerdings eine Jacke in den venezolanischen Nationalfarben getragen – auf dem gefälschten Bild ist er jedoch in einer kubanischen Trainingsjacke zu sehen.

junge Welt Online SpezialDas venezolanische Oppositionsbündnis MUD (Tisch der demokratischen Einheit) hat wieder einmal Abgänge zu verkraften. Bereits in der vergangenen Woche hatten drei oppositionelle Abgeordnete mit den Regierungsgegnern gebrochen, ohne allerdings zur Wahl von Nicolás Maduro aufzurufen. Ricardo Sánchez, Andrés Avelino und Carlos Vargas begründeten ihren Schritt mit Plänen der MUD, nach den Wahlen vom 14. April den zu erwartenden Erfolg des Regierungskandidaten nicht anzuerkennen und gewaltsame Ausschreitungen zu provozieren. Sie wollten nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen, wurde Sánchez von der Tageszeitung »Panorama« zitiert.

junge Welt Online SpezialDer Kandidat der venezolanischen Opposition bei der Präsidentschaftswahl am 14. April, Henrique Capriles, liegt in allen Umfragen klar hinter dem Kandidaten des Regierungslagers, Nicolás Maduro. Um diesen Rückstand, der von den Meinungsforschungsinstituten mit bis zu 22 Prozentpunkten angegeben wird, aufzuholen, kopiert Capriles immer offener Slogans, Symbole und Stilelemente des vor einem Monat verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez. Zugleich wirft er Maduro vor, »nichts eigenes« anbieten zu können, sondern sich hinter dem Bild des Comandante der Bolivarischen Revolution zu verstecken.

Online-Spezial der Tageszeitung junge WeltAm 14. April wählt Venezuela den Nachfolger des am 5. März verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez. Während für das Regierungslager der frühere Außenminister und Vizepräsident Nicolás Maduro antritt, der das Amt derzeit geschäftsführend ausübt, geht für die Opposition erneut Henrique Capriles Radonski ins Rennen. Dieser war bei der letzten Wahl am 7. Oktober 2012 Hugo Chávez klar unterlegen. Alle Umfragen sagen derzeit einen klaren Sieg Maduros voraus, der von Chávez in dessen letzter öffentlicher Ansprache am 8. Dezember 2012 als Nachfolger vorgeschlagen worden war.

Die Deutsche Presseagentur ist entzückt, denn Venezuelas geschäftsführender Präsident Nicolás Maduro hat einen Vogel. Der Nachfolger von Hugo Chávez habe am Dienstag (Ortszeit) erklärt, »der Verstorbene sei ihm in Gestalt eines Vögelchens erschienen«, meldete dpa.
Die Geschichte vom Vögelchen hat Maduro tatsächlich erzählt – aber die Beh
Mit einem Besuch bei Angehörigen des am 5. März verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez in dessen Geburtshaus und Kundgebungen in Chávez' Heimatregion Barinas sowie im Bundesstaat Zulia hat Nicolás Maduro am Dienstag (Ortszeit) seine Kampagne für die Präsidentschaftswahl am 14. April eröffnet.
Im Internetdienst Twitter dankte er den Bürgern dieser
Zwei Frauen und fünf Männer bewerben sich am 14. April um das höchste Staatsamt in Venezuela. Drei von ihnen – Henrique Capriles, María Bolívar und Reina Sequera – waren auch schon bei der letzten Abstimmung am 7. Oktober 2012 angetreten, damals aber Hugo Chávez unterlegen. Wir stellen alle Kandidaten kurz vor.

Nicolás Maduro

ist seit dem Tod von
Am heutigen Dienstag um 6 Uhr Ortszeit beginnt in Venezuela offiziell der Wahlkampf für die am 14. April anstehende Entscheidung um das Präsidentenamt. Die zehntägige Kampagne, die am 11.April endet soll 18,9 Millionen Wahlberechtigte mobilisieren.
Die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, rief die antretenden Parteien auf,
Das System der Präsidentschaftswahl in Venezuela unterscheidet sich in einigen Aspekten von Wahlen wie sie hierzulande üblich sind – und das nicht nur deshalb, weil in Deutschland weder das Staatsoberhaupt noch die Regierungschefin (direkt) vom Volk gewählt wurden.
Zur Abstimmung stehen bei der Wahl zwar die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten,

Nicolás MaduroVenezuelas geschäftsführender Präsident Nicolás Maduro hat mit einer offiziellen Erklärung auf die wachsende Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel reagiert und dazu aufgerufen, auf Erklärungen und Handlungen zu verzichten, die einen erneuten Krieg heraufbeschwören könnten. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Erklärung:

Kommuniqué

Präsident Nicolás Maduro Moros spricht sich im Namen der Bolivarischen Regierung und des venezolanischen Volkes für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel aus und ruft kategorisch dazu auf, die militaristischen Erklärungen und Aktionen einzustellen, die beide Nationen in einen erneuten kriegerischen Konflikt treiben könnten.

Nicolás Maduro ist ein kräftiger, 1,90 Meter großer Kerl mit einem dichten, schwarzen Schnurrbart. Mehr als sieben Jahre lang hat er in Caracas einen Metrobus gelenkt, weitere sechs Jahre war er Außenminister und ist jetzt geschäftsführender  Präsident Venezuelas und Kandidat für eine erste ordentliche Amtszeit.
Er ist Teil der neuen

Drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in Venezuela baut der Kandidat des revolutionären Lagers, Nicolás Maduro, seinen Vorsprung weiter aus. Einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IVAD zufolge, die der Journalist José Vicente Rangel heute in seiner wöchentlichen Fernsehsendung José Vicente Hoy vorstellte, wollen 53,8 Prozent der Befragten für den Nachfolger des am 5. März verstorbenen Hugo Chávez stimmen, nur 31,6 Prozent sprachen sich für den Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski aus. Rund 14,7 Prozent der Befragten zeigten sich noch unentschlossen, gaben keine Antwort oder nannten einen anderen Kandidaten.

Klare Zahlen: Prognose von DatanálisisNach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez geht dessen Nachfolger Nicolás Maduro als klarer Favorit in der Neuwahl des höchsten Staatsamtes am 14. April. Einer am Montag durch den Finanzmulti Barclays veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datanálisis zufolge beträgt der Vorsprung des Kandidaten des revolutionären Lagers gegenüber dem Oppositionsvertreter Henrique Capriles Radonski mittlerweile 14,4 Prozentpunkte. Damit konnte Maduro seinen Vorsprung gegenüber der letzten Umfrage vor dem Tod des Präsidenten am 5. März weiter ausbauen. Lag er am 20. Februar noch bei 46,4 Prozent der Stimmen, wollen nun 49,2 Prozent für Maduro stimmen. Capriles konnte sich hingegen nur von 34,3 auf 34,8 Prozent verbessern. Die zu 100 Prozent fehlenden Punkte verteilen sich auf noch Unentschlossene und auf diejenigen, die für einen der sonstigen Kandidaten stimmen wollen.

Berlin für MaduroIn Deutschland lebende Venezolaner und ihre Freunde haben am gestrigen Sonnabend am Brandenburger Tor in Berlin ihre Solidarität mit der Bolivarischen Revolution in Venezuela und für ihren neuen Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert. Zu der Aktion hatten mehrere Solidaritätsgruppen aufgerufen.

Caracas, 15. März 2013Mehrere Millionen Menschen haben am gestrigen Freitag dem am 5. März verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez das letzte Geleit gegeben. Der Leichnam des Comandante wurde aus der Militärakademie, wo er mehr als neun Tage lang aufgebahrt worden war, in das Militärgeschichtliche Museum in dem für seine kämpferischen Traditionen bekannten Stadtviertel 23 de Enero überführt. Drei Stunden lang zog der Trauerzog durch Caracas, bis er an dem Museum, das dem von Hugo Chávez geführten Aufstand vom 4. Februar 1992 gewidmet ist, von Kadetten und dem Oberkommando der Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) willkommen geheißen wurde. Zu Ehren des venezolanischen Präsidenten waren die Nationalflaggen der 32 Mitgliedsstaaten der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) gehisst worden, an deren Entstehung Chávez entscheidenden Anteil hatte.

Route des Trauerzuges durch CaracasNach mehr als neun Tagen ist in der vergangenen Nacht um 2.35 Uhr Ortszeit die öffentliche Aufbahrung des am 5. März verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez beendet worden. Bis zuletzt zogen Tausende an dem offenen Sarg im Ehrensaal der Militärakademie vorbei, um ihrem Comandante die letzte Ehre zu erweisen. Der letzte in der Schlange, der vorgelassen wurde, war Félix Bolívar, ein Mitglied der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV), der dem Reporter der staatlichen Nachrichtenagentur AVN anschließend sagte, Chávez sei für ihn zu Lebzeiten »Bruder und Kampfgefährte« gewesen. Tag und Nacht waren zuvor mehrere Millionen Menschen am Sarg vorbeigezogen. Soldaten grüßten militärisch, andere erhoben die geballte Faust oder bekreuzigten sich als letztes »Hasta siempre« für Hugo Chávez.

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.