Uhrzeit in Venezuela

Hugo ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez muss sich in Havanna erneut einer Krebsoperation unterziehen. Das kündigte der Staatschef am Samstag abend (Ortszeit) in einer über alle Fernseh- und Rundfunksender des Landes übertragenen Ansprache an. Chávez war erst am Freitag aus der kubanischen Hauptstadt nach Venezuela zurückgekehrt, wo er sich aufgrund von Schmerzen in der Beckengegend hatte untersuchen lassen. Dabei waren erneut bösartige Zellen entdeckt werden, die nun chirurgisch entfernt werden müssen, teilte der Präsident mit.

Hugo ChávezVenezuelas Nationalversammlung hat am Dienstag einem Antrag von Präsident Hugo Chávez stattgegeben, zur Fortsetzung seiner medizinischen Behandlung nach Kuba reisen zu dürfen. Wie es in dem an die Parlamentarier übergebenen Bericht heisst, müsse Chávez sich sechs Monate nach Beendigung seiner Krebstherapie planmäßig einer hyperbaren Sauerstofftherapie unterziehen, um seine Gesundheit weiter zu stärken.

Aufräumarbeiten in Santiago de CubaVenezuelas Regierung hat am Mittwoch (Ortszeit) eine Luftbrücke eingerichtet, um Hilfsgüter nach Kuba und Haiti zu transportieren. Die beiden Karibikstaaten waren von dem Wirbelsturm »Sandy« schwer getroffen worden. Die haitianische Regierung hat inzwischen den nationalen Notstand ausgerufen, während in Kuba die Aufräumarbeiten vorangehen.

Nationaler WahlratMit einigen Tagen Verspätung hat Venezuelas Nationaler Wahlrat (CNE) inzwischen das Ergebnis veröffentlicht, wie die in Deutschland lebenden Venezolaner am 7. Oktober abgestimmt haben. Zusammenfassend kann gesagt werden: Sie gehören fast alle zu den Verlierern. Oppositionskandidat Henrique Capriles Radonski erreichte in den drei Wahllokalen, die in der venezolanischen Botschaft in Berlin sowie in den Generalkonsulaten Hamburg und Frankfurt eingerichtet wurden, insgesamt 789 Stimmen, was 87,86 Prozent entspricht. Amtsinhaber und Wahlgewinner Hugo Chávez wurde von 97 Wahlberechtigten gewählt, das sind 10,80 Prozent. Die anderen Kandidaten blieben auch in Deutschland bedeutungslos.

Hugo ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez hat heute einige Veränderungen in seinem Kabinett bekanntgegeben. Diese waren erwartet worden, da mehrere seiner bisherigen Minister bei den Regionalwahlen am 16. Dezember als Gouverneure in den Bundesstaaten kandidieren. Bereits bekannt war, dass Außenminister Nicolás Maduro zusätzlich die Funktionen des Vizepräsidenten übernimmt, nachdem der bisherige Amtsinhaber Elías Jaua in Miranda kandidiert.

¡Adelante, Venezuela! Mit diesen Bildern verabschieden wir uns von diesem jW Online Spezial  über die Präsidentschaftswahl 2012 in Venezuela. Hugo Chávez bleibt Staatschef und Comandante der Bolivarischen Revolution bis 2019. Die junge Welt wird den Prozeß in diesem südamerikanischen Land weiter aktuell begleiten – wenn Ihr dafür sorgt, daß wir dies können: Dein Abo fehlt!
Kurs auf Regionalwahlen Die Atempause zwischen zwei Wahlkämpfen ist für die Venezolaner nur kurz. Bereits am 1. November beginnt offiziell die Kampagne für die Regionalwahlen am 16. Dezember. An diesem Tag entscheiden die Venezolanerinnen und Venezolaner in den 24 Bundesstaaten über die Gouverneure und die Zusammensetzung der Regionalparlamente.

Die Einschreibefrist für die Kandidatinnen und Kandidaten endet am heutigen Freitag. Deshalb begleitete die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) mit großen Kundgebungen ihre Vertreter bei der Einschreibung in den jeweiligen regionalen Wahlbehörden. Auch die verbündeten Organisationen wie PPT, Tupamaros oder die Kommunistische Partei PCV nahmen an diesen Versammlungen teil. Die PCV hat allerdings in allen Bundesstaaten eigene Kandidaten angemeldet. Damit kritisieren die Kommunisten das Vorgehen der PSUV, die i
Venezuela fast ganz rot Am Montag (Ortszeit) verbreitete der Nationale Wahlrat Venezuelas (CNE) ein aktualisiertes Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom Sonntag, das sich auf einen Auszählungsstand von 97,65 Prozent  bezog. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei für das Land historischen 80,72 Prozent. In 22 der 24 Bundesstaaten Venezuelas konnte sich Chávez durchsetzen, nur Mérida und Táchira an der Grenze zu Kolumbien fielen an die Opposition. Auch im von Henrique Capriles Radonski als Gouverneur regierten Miranda setzte sich Chávez – wenn auch knapp – durch. Am Mittwoch soll Hugo Chávez vom CNE offiziell zum Wahlsieger proklamiert werden.

Die Wahlergebnisse im einzelnen:

Hugo Chávez: 8062056 Stimmen, 55,14 Prozent
Davon:
  • Vereinte Sozialistische Partei (PSUV): 6287638 Stimmen (43,01%)
  • Kommunistische Partei (PCV): 482317 Stimmen (3,29%)
  • Heimatland für alle
Detaillierte Zahlen: PSUV bleibt stärkste Partei Venezuelas Der Nationale Wahlrat (CNE) hat am Montag auf der Grundlage eines Auszälungsstandes von 97,46 Prozent detailliertere Ergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 7. Oktober veröffentlicht. Von besonderem Interesse ist dabei, wie sich die Ergebnisse der Kandidaten auf die sie unterstützenden Parteien verteilen. So bleibt die vom wiedergewählten Staatschef Hugo Chávez geführte Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) mit fast 43 Prozent der Stimmen klar stärkste Partei des Landes. Im Gegensatz zu früheren Abstimmungen waren diesmal jedoch die Stimmen der mit der PSUV verbündeten Parteien ausschlaggebend für den Gewinn der Mehrheit gegen das Oppositionslager. Die Kommunistische Partei PCV wurde erstmals zweitstärkste Kraft im chavistischen Lager, was Parteichef Oscar Figuera im Gespräch mit junge Welt als »große Verantwortung« würdigte.

D
Jubel in den Straßen von Caracas Zehntausende Menschen haben am Sonntag abend (Ortszeit) am Präsidentenpalast Miraflores im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas und auf den umliegenden Straßen begeistert den erneuten Wahlsieg von Hugo Chávez gefeiert. Bereits vor der Bekanntgabe der ersten offiziellen Zahlen durch den Nationalen Wahlrat (CNE) hatten sich Tausende in der Umgebung versammelt. Die jW-Korrespondenten waren mittendrin und haben viele Fotos mitgebracht. Unsere Bildstrecke findet Ihr hier.

VenezuelaVenezuelaHugo Chávez bleibt Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela! Tibisay Lucena, Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) gab um 22 Uhr Ortszeit die ersten offiziellen Ergebnisse bekannt. Demnach erreichte Amtsinhaber Hugo Chávez mit mehr als acht Millionen Stimmen 54,42 Prozent. Fast zwei Millionen Stimmen weniger erreichte Henrique Capriles Radonski, der auf 44,97 Prozent kam.

Die Wahlbeteiligung lag mit 80,9 Prozent historisch hoch.

Hugo Chávez bleibt Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela! Tibisay Lucena, Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) gab um 22 Uhr Ortszeit die ersten offiziellen Ergebnisse bekannt. Demnach erreichte Amtsinhaber Hugo Chávez mit mehr als acht Millionen Stimmen 54,42 Prozent. Fast zwei Millionen Stimmen weniger erreichte Henrique Capriles Radonski, der auf 44,97 Prozent kam.

Die Wahlbeteiligung lag mit 80,9 Prozent historisch hoch.

Nationaler WahlratNationaler WahlratIn Venezuela hat Amtsinhaber Hugo Chavez offenbar die Wahl gewonnen. Inoffiziellen Zahlen zufolge, die RedGlobe und der Tageszeitung junge Welt zugespielt wurden, soll der Staatschef 12 Prozentpunkte Vorsprung vor seinem wichtigsten Herausforderer Henrique Capriles Radonski haben. Noch hat der Nationale Wahlrat (CNE) keine offiziellen Angaben gemacht, doch die Quellen dieser Informationen dürften über sehr genaue Informationen verfügen.

  In Venezuela deutet alles darauf hin, daβ Hugo Chavez im Amt bleibt. Der Sprecher des Wahlkampfstabs des Staatschefs, Jorge Rodriguez, nannte bei einer Pressekonferenz um 20 Uhr Ortszeit den Wahltag »historisch«. Die Wahlbeteiligung sei so hoch gewesen wie noch nie zuvor. Zudem sagte er mit einem breiten Lachen: »Ich habe den Verdacht, daβ wir uns heute nochmal sehen«.

Wie junge Welt inoffiziell aus Regierungskreisen erfuhr, soll Chavez die heutige Wahl mit zwölf Prozentpunkten Vorsprung gewonnen haben.

Noch ist unklar, wann der Nationale Wahlrat (CNE) sein erstes Bulletin verbreitet und damit die ersten offiziellen Zahlen nennt. (jW)
Als »gute Nachricht« verbreitet die Onlineredaktion der Tribuna Popular, der Zeitung der Kommunistischen Partei Venezuelas, unter Berufung auf einen hohen Beamten der Regionalregierung der Hauptstadt Caracas die Information, daβ der Präsidentenpalast Miraflores hell beleuchtet sei und am sogenannten »Balkon des Volkes« gerade eine Bühne aufgebaut wird. Dies wird als Vorbereitung auf eine mögliche Siegesfeier gewertet.

Auch die Opposition, die gerade eine Pressekonferenz durchführt, erweckt derzeit nicht den Eindruck, sich als Sieger zu sehen. Statt dessen verweist sie auf die hohe Wahlbeteiligung, durch die alle Venezolanerinnen und Venezolaner Sieger dieses historischen Tages seien.

Alle Seiten bemühen sich derzeit jedoch, die Vorgabe des Nationalen Wahlrats (CNE) einzuhalten, keine Ergebnisse bekanntzugeben, bevor die Behörde i

Wahlaufrufe per SMS Bislang ohne große Zwischenfälle hat in Venezuela die Präsidentschaftswahl begonnen. Nachdem morgens um 3 Uhr Ortszeit (9.30 Uhr MESZ) der Wahltag mit Fanfaren und Feuerwerk begrüßt wurde, konnten um 6 Uhr morgens die ersten Menschen ihre Stimmen abgeben. Vor den Wahllokalen haben sich bereits lange Schlangen gebildet, geduldig warten die Venezolanerinnen und Venezolaner darauf, ihre Stimme abgeben zu können.

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