17 | 10 | 2018

Nicolás MaduroIn einem Interview mit dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur hat Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro über seine zwei Besuche beim erkrankten Staatschef des südamerikanischen Landes, Hugo Chávez, berichtet. Er habe in den Tagen seit seiner Ankunft in Havanna zweimal mit Chávez sprechen können: »Er ist sich der Kompliziertheit der Lage nach der Operation vollkommen bewusst und hat von uns ausdrücklich verlangt, dass wir das Volk immer informiert halten, so hart die Wahrheit in bestimmten Umständen auch sein mag.« Er habe Chávez mit »gigantischer Kraft« erlebt, berichtete er.

Bolivarische Republik VenezuelaBolivarische Republik VenezuelaDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela erfüllt ihre Pflicht, das venezolanische Volk über die klinische Entwicklung des Präsidenten Hugo Chávez nach dem am vergangenen 11. Dezember in Havanna vorgenommenen chirurgischen Eingriff zu informieren. Wie bekannt ist, sind wir am 28. Dezember aufgrund von Instruktionen nach Havanna gereist, aufgrunddessen ich folgenden Bericht vortragen möchte:

Nicolás MaduroNicolás MaduroAm Sonntag abend (Ortszeit) hat Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro in Havanna auf Bitten von Staatschef Hugo Chávez in einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender verbreiteten Erklärung ein Kommuniqué verlesen, indem er die venezolanische und internationale Öffentlichkeit über erneute Komplikationen informierte, die 19 Tage nach der erneuten Krebsoperation den Genesungsprozess von Chávez erschweren. In den Stunden zuvor war in Venezuela eine Gerüchtekampagne über den angeblichen Tod des Comandante entfesselt worden, die unter den Venezolanern für Empörung sorgte.

Brief von Hugo ChávezBrief von Hugo ChávezMit seiner traditionellen Botschaft an die Bolivarischen Streitkräfte zum Jahresende hat sich Venezuelas Präsident Hugo Chávez erstmals nach seiner schweren Operation wieder zu Wort gemeldet. In der von Vizepräsident Nicolás Maduro bei einer Zeremonie auf einer Luftwaffenbasis in Barcelona, Anzoátegui, verlesenen Mitteilung grüßte Chávez seine »Waffengefährten« in »tiefem bolivarischen und sozialistischen Gefühl«.

Nicolás MaduroNicolás MaduroErstmals nach seiner schweren Operation am 11. Dezember hat sich Venezuelas Präsident Hugo Chávez wieder per Telefon zu Wort gemeldet. Berichten venezolanischer Medien zufolge rief Chávez bei seinem Vizepräsidenten Nicolás Maduro an, um diesem frohe Weihnachten zu wünschen und sich über die Lage in Venezuela zu informieren. Das Gespräch habe rund 20 Minuten gedauert, berichtete Maduro anschliessend gegenüber dem staatlichen Fernsehen Venezolana de Televisión. Der Staatschef sei gut gelaut gewesen und haben ihn mit seiner Energie angesteckt, so Maduro.

Nicolás MaduroNicolás MaduroVenezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro hat am Freitag (Ortszeit) noch einmal klargestellt, dass er kein »Übergangs-« oder »Interimspräsident« sei. Er reagierte damit auf Formulierungen des Oppositionsbündnisses MUD. In Venezuela gäbe es »nur einen Präsidenten: Hugo Chávez«. Sowohl er wie seine Mitarbeiter erfüllten lediglich die ihnen vom Comandante der Revolution übertragenen Aufgaben.

Hugo ChávezHugo ChávezDie Gesundheit des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez stabilisiert sich weiter, sein Genesungsprozess schreitet voran. Das erklärte Vizepräsident Nicolás Maduro am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Guárico, bei der am 16. Dezember neugewählte Gouverneur dieses Bundesstaates, Ramón Rodríguez Chacín, offiziell proklamiert wurde. Unter Berufung auf das jüngste Bulletin der Ärzte, die Chávez in Havanna behandeln, erklärte Maduro, der Allgemeinzustand des Comandante sei nach der Atemwegsinfektion, über die am 18. Dezember informiert worden war, nun von stetiger Stabilisierung geprägt.

Venezuela aktuellVenezuela aktuellDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela wendet sich erneut an das Land, um ihrer Pflicht nachzukommen, umgehend über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des Präsidenten, Comandante Hugo Chávez, zu informieren.

Der allgemeine Gesundheitszustand des Präsidenten ist zum jetzigen Zeitpunkt stabil, nachdem bei ihm gestern, am Montag, 17. Dezember, eine Infektion der Atemwege diagnostiziert wurde, deren Behandlung das medizinische Team sogleich aufnahm und die unter Kontrolle gebracht wurde.

Oscar FigueraOscar FigueraBei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz im Gebäude ihres Zentralkomitees hat die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) am Montag die Ergebnisse der gestrigen Regionalwahlen als großen Sieg gefeiert. 20 der 23 Regionalregierungen werden künftig von der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) und ihren Verbündeten geführt. »Das Volk hat sich erneut für den Veränderungsprozess ausgesprochen«, hob Parteichef Oscar Figuera dieses Resultat hervor. Speziell spiegele das Ergebnis die Anerkennung und Zuneigung von weiten Teilen der Bevölkerung für den erkrankten Staatschef Hugo Chávez wider, so Figuera.

Venezuela ist rotVenezuela ist rotWahlergebnisse auf der Homepage des CNE: Hier klicken

20 der 23 Bundesstaaten Venezuelas werden in den kommenden Jahren von der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas regiert, fünf mehr als bislang. Wie die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, soeben mitteilte, gewannen die sozialistischen Kandidaten die Abstimmung in Anzoátegui, Apure, Aragua, Barinas, Carabobo, Cojedes, Delta Amacuro, Falcón, Guarico, Merida, Monagas, Portuguesa, Sucre, Táchira, Trujillo, Vargas, Yaracuy, Zulia und Nueva Esparta. In Amazonas und Bolívar sind die vorliegenden Ergebnisse noch nicht unumkehrbar. Die Tendenz deutet aber auch in Bolívar auf einen Sieg der PSUV hin, während Amazonas wohl an die Rechte geht. Oppositionelle Kandidaten gewannen lediglich in Lara und in Miranda.

Elías JauaElías JauaOhne nennenswerte Zwischenfälle sind die Regionalwahlen in Venezuela zu Ende gegangen. Die letzten Wahllokale schliessen in diesen Minuten. Als Sprecherin des Nationalen Wahlrats (CNE) forderte dessen Direktorin Sandra Oblitas, nun in Ruhe das erste offizielle Bulletin ihrer Behörde abzuwarten. Dieses werde veröffentlicht, sobald die Tendenz »unumkehrbar« sei.

Evo Morales, Nicolás Maduro und Manuel Zelaya am Samstag in CaracasEvo Morales, Nicolás Maduro und Manuel Zelaya am Samstag in CaracasMit einer Festveranstaltung auf der Plaza Bolívar im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben hochrangige Vertreter der Mitgliedsstaaten am Samstag den achten Jahrestag der Gründung der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) begangen. Zu der Zeremonie waren unter anderem Boliviens Präsident Evo Morales und der 2009 durch einen Putsch gestürzte honduranische Staatschef Manuel Zelaya angereist. Ecuador war durch Außenminister Ricardo Patiño vertreten, Kuba hatte Miguel Díaz Canel geschicht, der Hochschulminister seines Landes ist und dem Politbüro der KP Kubas angehört. Auch die anderen Mitgliedsstaaten der ALBA waren hochrangig vertreten. Telefonisch aus Havanna übermittelte Venezuelas Wissenschaftsminister Jorge Arreaza Grüße von Präsident Hugo Chávez, der sich dort von seiner Krebsoperation erholt. Dessen Genesung schreite stetig voran, so der Minister.

Toque de dianaToque de dianaIn Venezuela haben mit der traditionellen Fanfare »Toque de diana« die Regionalwahlen begonnen, bei denen die Menschen in 23 Bundesstaaten des südamerikanischen Landes über ihre Gouverneure und die Zusammensetzung der Regionalparlamente entscheiden. Mehr als 17,4 Millionen Menschen sind aufgerufen, ab 6.00 Uhr Ortszeit (11.30 Uhr MEZ) ihre Stimme in einem der 12.748 Wahllokale abzugeben.

Hugo Chávez, Fidel Castro und Evo MoralesHugo Chávez, Fidel Castro und Evo MoralesBrief des Comandante Fidel Castro an Nicolás Maduro, verlesen auf der Gedenkveranstaltung zum 8. Jahrestag der Gründung der ALBA am 15. Dezember 2012

Lieber Nicolás Maduro,

aus Anlass der Jahrestage, die ihr heute feiert, möchte ich das folgende ausdrücken:

Die Abwesenheit des von mehr als acht Millionen Venezolanern gewählten Präsidenten bewegt uns alle.

Ich habe Hugo Chávez vor genau 18 Jahren kennengelernt. Irgendjemand hat ihn nach Kuba eingeladen, und er hat die Einladung angenommen. Er hat mir erzählt, dass er die Idee hatte, um ein Gespräch mit mir zu bitten. Ich war weit davon entfernt mir vorzustellen, dass diese von den Nachrichtenagenturen als Putschisten bezeichneten Militärs, die über Jahre mit solcher Diskretion ihre Ideen ausgesät hatten, eine ausgewählte Gruppe von bolivarischen Revolutionären war. Ich erwartete Chávez am Flughafen, brachte ihn zum Ort seiner Unterkunft und unterhielt mich mehrere Stunden lang mit ihm, um Ideen auszutauschen.

Immer dasselbeImmer dasselbeIn einer offiziellen Erklärung hat die venezolanische Regierung die »empörenden Erklärungen« von US-Präsident Barack Obama über Präsident Hugo Chávez und Venezuela zurückgewiesen. Der politisch Verantwortliche für das US-Folterlager Guantánamo hatte am Freitag in Miami in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Univisión erklärt, er wolle nicht über den Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten spekulieren, aber: »Wir haben in der Vergangenheit von Chávez autoritäre Politik und Unterdrückung der Dissidenz erlebt.« An die in Miami lebenden Venezolaner - unter ihnen Putschisten, denen Washington Asyl gewährt hat - versprach Obama, die US-Politik sei darauf gerichtet zu garantieren, dass die einfachen Venezolaner die Freiheit haben, »Erfolg zu haben, wenn sie sich anstrengen«.

Gouverneur Tareck El Aissami und Vizepräsident Nicolás Maduro in AraguaGouverneur Tareck El Aissami und Vizepräsident Nicolás Maduro in AraguaDer Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez hat sich nach Angaben der Regierung in Caracas gebessert. Der am Dienstag vorgenommene, sich über sechs Stunden hinziehende chirurgische Eingriff sei kompliziert gewesen, erklärte Vizepräsident Nicolás Maduro bei einer Wahlkampfkundgebung in Aragua. Dabei habe es wegen einer unvorhergesehenen Blutung Komplikationen gegeben, die jedoch hätten kontrolliert werden können. »In jedem Fall erfordert eine solche Operation einen langen und delikaten postoperativen Prozess. In den vergangenen Stunden hat sich dieser Prozess von stabil zu günstig entwickelt. Auf dieser Grundlage können wir eine zunehmende Genesung des Comandante Hugo Chávez diagnostizieren«, sagte Maduro. Die Tausende Zuhörer, die zum Abschluss der Kampagne vor den Regionalwahlen des kommenden Sonntags zur Unterstützung von Gouverneur Tareck El Aissami in Aragua zusammengekommen waren, brachen daraufhin in Jubel aus.

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