Sonntag, 30. April 2017
Solidaritätsanzeige

Naher und Mittlerer Osten

Halt stand, freies Kobane!Aus dem Kanton der Märtyrer und Märtyrerinnen, der Stadt des Widerstands, Kobanê, grüßen wir alle Arbeiter der Welt.

Der 1. Mai ist der Tag, an dem der Kampf und Widerstand gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeiterklasse gefeiert wird. Seit der Revolution des Volkes aus Rojava gibt es in dem Kampf der Arbeiter und Arbeiterinnen sowie in dem der Unterdrückten im Mittleren Osten und der Welt eine Kehrtwendung. Unser Kampf und Widerstand gegen die Terroristen des sogenannten Islamischen Staats (IS) richtet sich nicht nur an die Würde und Ehre unseres Volkes, sondern ist ein Kampf für die Menschheit. Es ist ein Kampf der Arbeiter, der Ausgebeuteten, der Frauen sowie der der Jugend und der Unterdrückten. Unser Kampf ist der Kampf jener mit Ehre und Würde. Zudem ist das Ziel der Rojava-Revolution und des Systems der Demokratischen Autonomie die Erreichung der Ziele der Arbeiterklasse. Unsere Revolution ist das Resultat des Widerstands der Arbeiter und Arbeiterinnen. Die Besatzungspolitik in Rojava wurde mit einer radikalen demokratischen Methode niedergeschlagen. Infolge des Widerstands unserer heldenhaften Freunde und Freundinnen, Kämpfer der YPG und YPJ, wurden die Terroristen aus der Stadt vertrieben.

Wir dokumentieren nachstehend eine gemeinsame Erklärung der kommunistischen Jugendverbände aus Frankreich und Deutschland. Sie wurde am 18. April 2015 auf der Homepage der SDAJ veröffentlicht:

Für die Anerkennung PalästinasIm November 2014 hat das französische Parlament den Staat Palästina anerkannt, im März 2015 wurde bekannt gegeben, dass das deutsche Parlament ebenfalls zu dieser Frage entscheiden wird.

Diese politische Anerkennung ist ein notwendiger Schritt, ein erster Sieg auf dem Weg zur Schaffung eines palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen von 1967 und mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Wir verurteilen den fortgesetzten israelischen Expansionismus und Imperialismus, der jeden gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten verhindert.

Jubel bei der »Gemeinsamen Liste«. Foto: Al-Jabha / FacebookIn Israel ist die Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei den Parlamentswahlen am gestrigen Dienstag stärkste Kraft geworden. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen liegt sie mit 29 bis 30 Sitzen in der 120 Abgeordnete umfassenden Knesset in Front. Das oppositionelle »Zionistische Lager« um Herausforderer Izchak Herzog erreichte demnach 24 Sitze. Jubeln konnte die von linken und arabischen Parteien gebildete »Gemeinsame Liste«. Ihr Spitzenkandidat Ayman Odeh, der Vorsitzende der von der Kommunistischen Partei Israels geführten Allianz Chadasch (Demokratische Front für Frieden und Gleichberechtigung), erklärte: »Heute geben wir unsere Antwort auf den Rassismus und an die, die uns ausschließen wollen.«

Letztes Geleit für Ivana Hoffmann. Foto: Solidaritätskomitee / FacebookMehr als 6.000 Menschen haben heute in Duisburg Abschied von Ivana Hoffmann genommen. Die 19-jährige Kommunistin, eine Deutsche mit afrikanischen Wurzeln, war am 7. März im kurdisch-syrischen Til Temir in einem Gefecht mit den Terrormilizen des »Islamischen Staat« getötet worden. Sie ist die erste Deutsche aus den Reihen der in den kurdischen Gebieten Nordsyriens gebildeten Internationalen Brigaden, die den Widerstand gegen die IS-Terroristen mit ihrem Leben bezahlt hat.

Der Angriffe des Islamischen Staates auf die kurdische Stadt Kobanê im Norden Syriens dauern seit dem 15. September 2014 an. In Folge des Krieges sind Großteile der Stadt und der umgebenden Dörfer zerstört und verwüstet wurden. Erschwert wird die humanitäre Notstandssituation durch ein faktisch bestehendes Embargo. Da sämtliche Wege nach Kobanê versperrt gehalten werden, können keine humanitären Hilfsgüter in die Stadt gelangen. Aufgrund der misslichen Lage der Flüchtlinge aus Kobanê, die sich in der Türkei befinden, kehren immer mehr Menschen nach Kobanê zurück. Die Stadtverwaltung von Kobanê wird derzeit von Freiwilligen betrieben.

Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der AntifaschistenInternationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der AntifaschistenWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten zum heutigen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem.

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten, die Dachorganisation ehemaliger Partisanen, Kämpfer gegen den Faschismus, Angehöriger der Anti-Hitler-Koalition, Verfolgter des Naziregimes und Antifaschisten heutiger Generationen, hat mit großer Betroffenheit die Nachricht von dem Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem erhalten.

Gedenken an Andrea Wolf. Foto: http://defterares.blogspot.de/2013/04/kzm-andrea-oldu-lilo-wolf.htmlGedenken an Andrea Wolf. Foto: http://defterares.blogspot.de/2013/04/kzm-andrea-oldu-lilo-wolf.htmlVor 16 Jahren, am 23. Oktober 1998, wurde die deutsche Internationalistin Andrea Wolf, die sich dem bewaffneten Kampf der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) angeschlossen hatte, von der türkischen Armee ermordet. Als Beitrag über die aktuell neu aufgeflammte Diskussion über das von der deutschen Bundesregierung verhängte PKK-Verbot bringen nachstehend einen ausführlichen biographischen Beitrag über die Aktivistin, die auch unter ihrem Kampfnamen Ronahi bekanntgeworden ist. Er wurde zuerst in türkischer Sprache von einer kurdischen Zeitschrift veröffentlicht, die Übersetzung stellte RedGlobe ein Leser zur Verfügung.

Ronahi (Andrea Wolf) wurde am 15. Januar in München geboren. Ihr Vater, der in einem sozialen Projekt in Afrika arbeitete, starb, als sie elf Jahre alt war. Das Geschwisterpaar Tom und Andrea wurde von ihrer Mutter, Tilo Wolf, erzogen. In den 70er und 80er Jahren sah sich Tilo in Deutschland mit einem Land konfrontiert, dessen Schlagzeilen damals der wachsende Konsumwahn, das Feuer der 68er Bewegung, der Wehrdienst, Frauenrechte, Umweltprobleme und das Naziregime, von dem es immer noch Spuren gab, war.

Hamburger Rathaus besetzt. Foto: ISKUHamburger Rathaus besetzt. Foto: ISKUAm heutigen Dienstag ist das Hamburger Rathaus im Rahmen einer Solidaritätsaktion für die Einwohner der belagerten  und angegriffenen Stadt Kobanê (Ain Al-Arab) von linken Gruppen für etwa eine Dreiviertelstunde besetzt worden. Nach der Aktion wurde noch eine spontane Kundgebung am Jungfernstieg durchgeführt.

Wir dokumentieren nachstehend das bei den Aktionen verbreitete Flugblatt der Aktivisten.

Libanesische Kommunistische ParteiLibanesische Kommunistische ParteiWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung aus dem Englischen eine Erklärung der Libanesischen Kommunistischen Partei gegen das terroristische Massaker der IS-Milizen in Kobanê  (Ain Al-Arab).

Seit zwei Monaten leistet die Stadt Kobanê – Ain Al-Arab den barbarischen Angriffen der terroristischen Organisation (ISIS) Widerstand, die versucht, die Stadt einzunehmen. Diese genießt dabei die offizielle türkische Komplizenschaft, die sich darin manifestiert, Zivilisten von der Flucht in die Türkei abzuhalten, während das Militär an der türkisch-syrischen Grenzen die Bewegungsfreiheit der Terroristen nicht einschränkt. Dadurch will die türkische Regierung eine Pufferzone durchsetzen, die eine Verletzung des Völkerrechts darstellen würde. Zugleich setzt die sogenannte Internationale Koalition zur Bekämpfung des Terrorismus unter Führung der Vereinigten Staaten ihre Luftangriffe fort, ohne die militärischen Fähigkeiten der terroristischen Organisationen zu treffen. All das deutet darauf hin, dass diese Allianz nicht das Ziel verfolgt, den Terrorismus zu eliminieren, sondern anstrebt, ihren Einfluss in der Region wiederherzustellen. Die terroristischen Organisationen sind Werkzeuge für die Durchsetzung des aggressiven imperialistischen Projekts im Mittleren Osten.

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