25 | 04 | 2019
24. April 2019
Maduro empfängt deutschen Abgeordneten

Andrej Hunko und Nicolás Maduro. Foto: Prensa PresidencialVenezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Dienstagabend (Ortszeit) im Regierungspalast Miraflores den deutschen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Die Linke) empfangen. Der Politiker hält sich seit mehreren Tagen in dem südamerikanischen Land auf, um sich ein Bild von der aktuellen Lage zu machen.

Über Twitter hob Maduro anschließend hervor, dass er mit Hunko ein wichtiges Gespräch geführt habe, um die Beziehungen mit der Europäischen Gemeinschaft zu stärken und den Respekt für das Völkerrecht zu fördern.

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22. April 2019
„Captain America, meine Zukunft hängt von dir ab“

Der venezolanische Kulturminister Ernesto Villegas hat die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass die chavistische Opposition bei Demonstrationen und Kundgebungen Yankee-Symbole verwendet. Die US-Fahne, Abbilder von Uncle Sam, Repliken der Freiheitsstatue bis hin zu Pesonen der Unterhaltungsindustrie sind [ ... ]

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22. April 2019
Der Masterplan der USA gegen Venezuela

Ein unglaublicher Plan ist in Gange und sein Ziel ist: mit dem bolivarischen Venezuela Schluss zu machen. Die Einzelheiten dieses Projekts erscheinen genauestens in einem Dokument dargelegt, das die Unterschrift von Admiral Kurt WalterTidd, dem Leiter des Südlichen Kommandos der USA trägt.

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18. April 2019
Erklärung der Regierung Venezuelas zu den neuen US-Sanktionen

Die Bolivarische Regierung prangert vor der internationalen Gemeinschaft eine weitere Aggression der Regierung von Donald Trump gegen das venezolanische Volk an, durch die auf willkürliche, illegale und einseitige Weise Zwangsmaßnahmen gegen die Zentralbank Venezuelas ergriffen werden, die so die Sicherheit [ ... ]

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17. April 2019
Echte Hilfe angekommen

Venezuelas Gesundheitsminister Carlos Alvarado hat am Dienstag (Ortszeit) die erste Lieferung humanitärer Hilfsgüter des Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen entgegengenommen. Auf dem Internationalen Flughafen Maiquetía in Caracas hob der Minister hervor, dass die Einfuhr der 24 Tonnen umfassende [ ... ]

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15. April 2019
US-Sanktionen gefährden das Leben von Venezolanern

In einer offiziellen Erklärung hat Venezuelas Außenministerium am Montag auf die dramatischen Folgen hingewiesen, die die von Washington gegen das südamerikanische Land verhängten Sanktionen für die Gesundheitsprogramme des Erdölkonzerns PDVSA haben. Die Blockade der Finanzmittel des Staatsunternehmens [ ... ]

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15. April 2019
Internationale Solidaritätsmission in Venezuela

Bericht aus Venezuela von der Schweizer Delegation gechrieben von N.B.

Ankunft Delegierte 11. April in Caracas

Die Delegation der Delegierten aus der Schweiz besteht aus vier Personen, die folgende Organisationen vertreten: ALBA Suiza, Vereinigung Schweiz-Cuba, Schweizeische Friedensbewegung, Partei [ ... ]

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12. April 2019
Wie vor 17 Jahren leistet die Bolivarische Revolution Widerstand und siegt

Jene Stunden schienen kein Ende zu nehmen und in Kuba, wie in vielen Teilen der Welt - vor allem in der lateinamerikanischen und karibischen Region- erlebte man diese Momente sehr intensiv. Es war der April 2002, als man einen Staatsstreich gegen den bolivarischen Präsidenten Hugo Chávez inszenierte, [ ... ]

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12. April 2019
Kundgebung und Deklaration für Venezuela in Berlin

Am Sonnabend, dem 13. April, 14 Uhr, wird es in Berlin am Brandenburger Tor wieder eine Kundgebung zur Unterstützung der Bolivarischen Republik Venezuela geben. Bitte kommt zahlreich. Wer möchte, kann auch eine Deklaration unterzeichnen, in welcher die Bundesregierung und deutsche Medien aufgefordert [ ... ]

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11. April 2019
Erklärung der Regierung Venezuelas zur OAS

Am 9. April hat die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einen Vertreter des Putschisten Juan Guaidó als »Repräsentanten Venezuelas« bei der Organisation anerkannt. Dazu erklärt die rechtmäßige Regierung des südamerikanischen Landes:

Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela verurteilt [ ... ]

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11. April 2019
Kuba wird sich niemals der Solidarität mit Venezuela entziehen

Das Skript scheint perfekt geschrieben zu sein. Jene, die es benutzen, kennen es auswendig und behaupten immer wieder, dass eine oft wiederholte Lüge „Wahrheit" werden kann. So hat die US-Regierung am Mittwoch versucht, im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ihre befremdlichen und bedrohlichen Argumente [ ... ]

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10. April 2019
Unannehmbare Einmischung in die Angelegenheiten Venezuelas

Der Ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat auf einer außerordentlichen Tagung unter dem Vorsitz der Vereinigten Staaten eine Entschließung verabschiedet, in der er »einen Vertreter akzeptiert, der für einen Mitgliedstaat zuständig ist, der dies nicht beantragt hat«, erklärte [ ... ]

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09. April 2019
WBDJ tagt in Caracas

Janohi Rosas bei der Pressekonferenz am Montag in Caracas. Foto: AVNIn Venezuela wird am heutigen Dienstag die Tagung des Generalrats des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ) eröffnet. Erwartet wurden Delegierte von 60 antiimperialistischen Jugendorganisationen aus 37 Ländern. Das teilte Janohi [ ... ]

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09. April 2019
Kuba lehnt Erpressung ab

Der Ausschuss für Internationale Beziehungen der kubanischen Nationalversammlung lehnte am Montag in einer Erklärung die Resolution mit dem Titel „Über die Notsituation in Venezuela“ ab, die das Europäische Parlament kürzlich in einer Plenarsitzung angenommen hat.

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08. April 2019
Maduro klagt USA, Chile und Kolumbien an

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat beklagt, dass die Angriffe auf das Nationale venezolanische Elektrizitätssystem (SEN) von der Stadt Houston in den USA sowie von Chile und Kolumbien aus durchgeführt worden seien. Vor Tausenden Menschen, die sich am Samstag vor dem Präsidentenpalast Miraflores [ ... ]

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08. April 2019
Díaz-Canel verurteilt neue US-Sanktionen gegen Venezuela

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, verurteilte die am Freitag von den USA verkündeten Sanktionen gegen Schiffe des venezolanischen Ölsektors und anderer, die Öl nach Kuba transportieren, als Exterritorialität, Einmischung und imperiale [ ... ]

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07. April 2019
Chavistas gewinnen Kräftemessen mit der Opposition

Großkundgebung der Chavistas. Foto: VTVAm Samstag, 6. April, führten sowohl die Regierung als auch die Opposition in Venezuelas Hauptstadt Caracas Kundgebungen durch. Die von der oppositionellen Nationalversammlung organisierte Demonstration fand in El Marqués statt, einem Mittelschichtsgebiet im Osten [ ... ]

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07. April 2019
Erklärung der Regierung Venezuelas zu neuen Sanktionen der USA

Die USA haben ihren Wirtschaftskrieg gegen Venezuelas Ölindustrie weiter verschärft und am Freitag (Ortszeit) neue Sanktionen gegen zwei Unternehmen sowie einen Öltanker verhängt. Wie das Finanzministerium in Washington mitteilte, sollen die neuen Maßnahmen nicht nur »korrupte venezolanische Unternehmen [ ... ]

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06. April 2019
Schweiz soll USA in Venezuela vertreten

Die Schweiz soll die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika in Venezuela vertreten. Der Schweizer Bundesrat Ignazio Cassis hat deshalb am Freitag  in Bern zusammen mit US-Botschafter Edward T. McMullen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Die Umsetzung hängt noch von der Zustimmung [ ... ]

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05. April 2019
Nach fast 100 Tagen Guaidó: US-Strategie scheitert

Das Schema des extremen Drucks auf die venezolanischen militärischen Einrichtungen, damit sie dem Diktat des Weißen Hauses Folge leisten und einen Staatsstreich gegen Maduro durchführen, scheint sich zu erschöpfen, ohne die erhofften Ergebnisse gebracht zu haben.

Gleichzeitig wiederholt sich das [ ... ]

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04. April 2019
Das Imperium verzweifelt

Venezuelas Botschafter in Kuba, Adán Chávez, hat bei einer Pressekonferenz in Havanna gewarnt, dass selektive Morde oder auch eine Erstürmung des Präsidentenpalastes die nächsten Schritte des gescheiterten ultrarechten Putschversuchs in Venezuela sein könnten, nachdem das Drehbuch der Terroristen [ ... ]

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04. April 2019
China dementiert Entsendung von Militärs nach Venezuela

Geng Shuang bei der Pressekonferenz. Foto: fmprc.gov.cnDas chinesische Außenministerium hat am Mittwoch Berichte dementiert, wonach Militärberater aus der Volksrepublik in Venezuela eingesetzt seien. Bei der regulären Pressekonferenz in Beijing sagte Ministeriumssprecher Geng Shuang auf eine entsprechende [ ... ]

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02. April 2019
Venezuela kämpft einen historischen Kampf um die Rechte Amerikas

Die Bolivarische Regierung Venezuelas informierte in einer Erklärung über die Arbeiten, die zur Wiederherstellung des Gleichgewichts im Angebot der elektrischen Dienstleistungen durchgeführt werden, wozu man die totale Verfügbarkeit aller Arbeiter dieses Bereichs benötigt, der wiederholt von terroristischen [ ... ]

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02. April 2019
Maduro ernennt neue Minister

Maduro während der Ansprache. Screenshot: VTVVenezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Montagabend (Ortszeit) zwei neue Minister ernannt. Der bisherige Minister für elektrische Energie, Generalmajor Luis Motta Domínguez, der das Amt vier Jahre lang ausgeübt hatte, wird abgelöst. Er solle sich [ ... ]

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02. April 2019
Richter wollen Guaidós Immunität aufheben

Der Präsident des Obersten Gerichtshofs Venezuelas, Maikel Moreno, hat am Montag die Verfassunggebende Versammlung des südamerikanischen Landes aufgefordert, die parlamentarische Immunität des Abgeordneten Juan Guaidó aufzuheben. Die Richter werfen dem Politiker vor, sich über eine Auflage des Gerichts [ ... ]

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Oscar Figuera, Generalsekretär der KP VenezuelasWenn Gleichgesinnte aus verschiedenen Ländern zusammenkommen, dann ist es meist ziemlich leicht, eine gemeinsame Sprache zu finden. So war es auch vor wenigen Tagen in Athen, wo sich Vertreter von 79 kommunistischen und Arbeiterparteien aus 59 Ländern bereits zu ihrem 13. internationalen Treffen begegneten. Die meisten Teilnehmer waren alte Bekannte, besser gesagt alte Freunde, und auch die neu Hinzugekommenen wurden rasch in den Freundeskreis aufgenommen. Es geht nicht sehr formal zu bei solchen Treffen, man verzichtet gern auf Attribute wie Schlips und Kragen, auch auf Förmlichkeiten gegenüber dem Gastgeber. Die Redebeiträge im Plenum sind zwar schriftlich ausgearbeitet, wurden aber mit Rücksicht auf die lange Rednerliste auf sieben Minuten gekürzt, so daß man sich in den Ansprachen darauf konzentrierte, das zu sagen, was für die gemeinsame Einschätzung der Lage auf nationalem und internationalem Gebiet und für die Definition der kommenden Aufgaben nach Ansicht der jeweiligen Partei gesagt werden sollte. Die ausführlichen Berichte über die Arbeit im jeweiligen Land sind in den Originalfassungen der Beiträge nachzulesen, die im Foyer ausgelegt und inzwischen zum großen Teil auch auf der Internetplattform www.solid­net.org veröffentlicht wurden.

Abwälzung der Krisenlasten auf die Werktätigen

Sehr weitgehend war die Übereinstimmung unter den Delegierten von allen fünf Kontinenten über den Charakter der gegenwärtigen Krise. In vielen Beiträgen wurde über die konkreten Auswirkungen der Krise und der kapitalistischen Versuche der Krisenbewältigung in den jeweiligen Ländern berichtet. Nicht nur die Generalsekretärin der gastgebenden Kommunistischen Partei Griechenlands, Aleka Papariga, und die Vertreter der Parteien Spaniens, Portugals und Irlands sprachen über die Wirkungen der unter der Regie der EU und des Internationalen Währungsfonds eingeleiteten Austeritätsprogramme. In allen Reden wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, daß die Abwälzung der Krisenlasten auf die Werktätigen zwar in den einzelnen Ländern noch unterschiedlich stark ist, aber von der herrschenden Klasse aller kapitalistischen Länder als das allein seligmachende Rezept betrachtet wird. Sehr unterschiedlich ist auch der Grad des Widerstandes gegen die Kürzungsorgien, wenn auch in immer mehr Ländern eine wachsende Gegenbewegung spürbar wird.

Zustimmung fand bei vielen Genossen aus Europa die Einschätzung der Kommunistischen Partei Luxemburgs (KPL), daß die herrschenden Kräfte Deutschlands und Frankreichs dabei sind, eine Europäische Union nach ihren Vorstellungen zu errichten. »66 Jahre nach seiner militärischen Niederlage im Zweiten Weltkrieg befindet sich der deutsche Imperialismus erneut auf dem Weg, die Herrschaft über andere Länder zu übernehmen«, heißt es im Beitrag der KPL. »Mit dem Ziel der Maximierung der Profite des deutschen Kapitals drängt die deutsche Regierung anderen Ländern ihr Modell der Führung der Gesellschaft und der Wirtschaft auf.«

Der Vertreter der KPL berichtete über die wachsende Schere zwischen Arm und Reich in Luxemburg, über die Auswirkungen der Politik der Indexmanipulation und darüber, wie schamlos bereits neue Manipulierungen zu Lasten der Schaffenden angekündigt wurden. »Sie laden die Lasten der Krise auf die Schultern der Werktätigen, der Jugend, der Arbeitslosen und der Rentner – während die sogenannten ‚Oberen Zehntausend’ ihren Besitz mehren. In Luxemburg verfügen gerade einmal zehn Prozent der Haushalte über 80 Prozent des Vermögens.«

Krise des Systems


In der einmütig angenommenen Abschlußerklärung heißt es dazu: »Für Millionen arbeitende Menschen wird immer deutlicher, daß es sich bei der gegenwärtigen Krise um eine Krise des Systems handelt. Es sind nicht Fehlfunktionen innerhalb des Systems, sondern das System selbst ist falsch, da es regelmäßige und periodische Krisen hervorruft. Das resultiert aus der Verschärfung des Grundwiderspruchs des Kapitalismus zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Produktion und der privaten kapitalistischen Aneignung – und nicht aus irgendeiner Abart der Ausübung des Managements oder aus Verirrungen aufgrund der Gier einiger Banker oder einzelner Kapitalisten, und ebenso wenig aus dem Fehlen regulatorischer Mechanismen. Die Krise unterstreicht die historischen Grenzen des Kapitalismus und die Notwendigkeit der Stärkung der Kämpfe für antimonopolitische und antikapitalistische Brüche, für die revolutionäre Überwindung des Kapitalismus.«

Die Kommunisten aus 59 Ländern kommen zu der Einschätzung, daß in den USA, in Japan, in der EU und in anderen kapitalistischen Staaten deutlich wird, daß die verschiedenen Arten der bürgerlichen Herrschaft in die Sackgasse führen. »Einerseits führt die restriktive Linie der Politik in eine andauernde und tiefe Krise, und andererseits intensiviert das expansionistische politische Management, mit seinen umfangreichen staatlichen Hilfspaketen für Monopolgruppen, für das Finanzkapital und die Banken die Inflation, was zum Anwachsen der öffentlichen Schulden führt. Der Kapitalismus konvertiert Unternehmenspleiten in öffentliche Pleiten. Der Kapitalismus findet für die Krise keine andere Antwort als die massenweise Zerstörung von Produktivkräften und von Ressourcen, als Massenentlassungen, Fabrikschließungen sowie die umfassenden Angriffe gegen die Rechte der Arbeiter und der Gewerkschaften, auf Löhne und Gehälter, Renten und soziale Sicherheit, sowie die Verringerung der Einkommen der Menschen, das gewaltige Anwachsen von Arbeitslosigkeit und Armut.«

Gefahr imperialistischer Kriege

Die gemeinsame Erklärung warnt auch eindrücklich davor, daß die Intensität der Krise, ihre weltweite Synchronisation, die Aussicht auf nur langsame und geringe Erholung die Schwierigkeiten der bürgerlichen Kräfte bei der Beherrschung der Krise verstärken und zu einer Verschärfung der innerimperialistischen Widersprüche und Rivalitäten führen wird, während die Gefahr imperialistischer Kriege weiter ansteigt. In diesem Zusammenhang wendet sich die Erklärung der Parteien auch gegen die wachsenden Attacken der herrschenden Kräfte des Kapitals gegen die Staaten und Völker, die unter größten Anstrengungen den Sozialismus aufbauen. Die Delegierten erklärten ihre Solidarität mit der Kommunistischen Partei Kubas, deren Vertreter in einer mit großem Beifall bedachten Rede unmißverständlich erklärte, daß jegliche von der Partei und der kubanischen Regierung eingeleiteten Reformen einzig dazu dienen, das System des Sozialismus auf Kuba zu stärken und das Leben der Menschen zu verbessern. »Die Veränderungen in Kuba haben 1959 begonnen, und sie wurden nie beendet«, sagte Oscar Martínez von der KP Kubas. »Sie werden resolut alles verändern, was verändert werden muß, aber im Rahmen unserer Revolution und für den Sozialismus. Was wir nicht ändern werden, sind die Errungenschaften, für die wir mit Opferbereitschaft und Hingabe gekämpft haben.«

Sehr weitgehende Über­einstimmung unter allen Teilnehmern bestand auch in der Einschätzung der sozialen Bewegungen in Nordafrika und im Mittleren Osten. Dazu heißt es in der Abschlußerklärung: »Wir begrüßen den anwachsenden Kampf und die Aufstände der Völker und der Arbeiter für demokratische, soziale und politische Rechte gegen volksfeindliche Regime im Nahen Osten und in Nordafrika, namentlich in Tunesien und Ägypten. Trotz der Widersprüche, die in der gegenwärtigen Situation zum Ausdruck kommen, stellen sie eine bedeutende Erfahrung dar, die von der kommunistischen Bewegung studiert und genutzt werden muß. Gleichzeitig verurteilen wir auf das Schärfste den imperialistischen Krieg der NATO und der EU gegen das libysche Volk sowie die Bedrohungen und die Einmischungen in die internen Angelegenheiten Syriens, des Iran und anderer Länder. Wir betrachten jegliche ausländische Intervention gegen den Iran, ganz gleich unter welchem Vorwand, als Angriff gegen die Interessen der iranischen Arbeiter und deren Kämpfe für demokratische Freiheiten, für soziale Gerechtigkeit und soziale Rechte.«

Verschärfung der Widersprüche

Die Konferenz beschäftigte sich auch mit den aktuellen Veränderungen im internationalen Kräfteverhältnis. »Die beständige relative Schwä­chung der Position der USA, die allgemeine Stagnation der Produktion in den am weitesten entwickelten kapitalistischen Staaten und das Entstehen neuer globaler Wirtschaftsmächte, insbesondere Chinas, setzen sich fort. Die Tendenz der Verschärfung der Widersprüche zwischen den imperialistischen Zentren und den sogenannten aufstrebenden Wirtschaftsmächten verstärkt sich.«

Die Teilnehmer schätzen ein, daß die Aggressivität des Imperialismus zunimmt. »Es gibt verschiedene regionale Spannungen und Kriege, und sie verstärken sich: in Asien und Afrika, im Nahen Osten mit der zunehmenden Aggressivität Israels insbesondere gegen das palästinensische Volk. Gleichzeitig ist ein Anwachsen neonazistischer und fremdenfeindlicher Kräfte in Europa festzustellen, und ebenso vielfältige Bedrohungen und Offensiven gegen die Volksbewegungen und gegen fortschrittliche politische Kräfte in Lateinamerika. Die Militarisierung nimmt immer größere Ausmaße an. Das Risiko eines allgemeinen Brandherdes auf regionaler Ebene wird immer größer. Unter diesem Aspekt gewinnen die Erweiterung und Stärkung einer breiten gesellschaftlichen und politischen antiimperialistischen Front und der Kampf für den Frieden mit dem Ziel der Beseitigung der Ursachen imperialistischer Kriege immer mehr an grundsätzlicher Bedeutung.«

In den meisten Beiträgen im Plenum wurde deutlich, daß die heutigen Bedingungen reif sind »für die Schaffung breiter gesellschaftlicher antimonopolistischer und antikapitalistischer Bündnisse, die in der Lage sein können, die vielfältigen imperialistischen Offensiven und Angriffe zu zerschlagen, um die Macht zu kämpfen und tiefgreifende, radikale und revolutionäre Veränderungen herbeizuführen.« Grundlegende Voraussetzung dafür ist die Schaffung wirksamer gesellschaftlicher Bündnisse mit der Bauernschaft, mit den städtischen Mittelschichten, mit der Frauen- und der Jugendbewegung.

Stärkung der internationalen Zusammenarbeit


Der Vertreter der KPL berichtete in seinem Beitrag über die Erfahrungen der im Jahre 2005 begonnenen intensiven Zusammenarbeit zwischen den Bruderparteien aus Luxemburg, Belgien, Deutschland und den Niederlanden und über die vielen konkreten Beispiele für den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Parteien der vier Länder. Diese Zusammenarbeit macht deutlich, daß der persönliche Kontakt zwischen Kommunisten verschiedener Länder und deren gegenseitige Unterstützung eine wichtige Rolle für die Stärkung der Parteien auf nationaler Ebene spielen. Auf ähnliche Erfahrungen verwiesen auch Vertreter der Parteien der skandinavischen Länder und Parteien aus Latein­amerika.

Folgerichtig wird darum auch in der Abschlußerklärung der Konferenz auf die Notwendigkeit der Stärkung der Zusammenarbeit der kommunistischen und Arbeiterparteien hingewiesen. »Die gemeinsame und koordinierte Tätigkeit der kommunistischen und Arbeiterparteien, der kommunistischen Jugendorganisationen, sowie der antiimperialistischen Organisationen, in denen Kommunisten einen wichtigen Beitrag leisten, ist eines der zuverlässigsten Elemente für die Erweiterung des antiimperialistischen Kampfes und die Stärkung der antiimperialistischen Front.«

In ihren Reden und in persönlichen Gesprächen stimmten Vertreter anderer Parteien der Auffassung der KPL zu, in deren Beitrag es heißt: »Die kommunistischen und Arbeiterparteien in aller Welt haben ein gemeinsames Programm: das Manifest der Kommunistischen Partei, das die Grundlage unserer gemeinsamen Ideologie und die gemeinsame Richtlinie in unserem Kampf für eine bessere Gesellschaft darstellt, die nur der Sozialismus sein kann. Laßt uns die Leitlinie des Manifests von 1848 wörtlich nehmen: Proletarier aller Länder, vereinigt euch!« Ganz in diesem Sinne schließt die gemeinsame Erklärung der 13. Konferenz mit den Worten: »Nur der Sozialismus kann die Voraussetzungen für die Abschaffung von Kriegen, Arbeitslosigkeit, Hunger, Elend, Analphabetentum, der Unsicherheit für Millionen Menschen, der Zerstörung der Umwelt schaffen. Nur der Sozialismus schafft die Voraussetzungen für eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der Arbeiter entspricht.

Arbeitende Menschen, Bauern, Arbeiter in Stadt und Land, Frauen, Jugendliche – wir rufen Euch auf, gemeinsam zu kämpfen, um der kapitalistischen Barbarei ein Ende zu bereiten. Es gibt Hoffnungen, es gibt eine Perspektive. Die Zukunft gehört dem Sozialismus.«

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek / RedGlobe

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