Donnerstag, 23. März 2017
Solidaritätsanzeige

Nordamerika

Während Barack Obama seinen Vorsprung vor McCain laut Umfragen immer weiter ausbaut, ist im Bundesstaat New York ein neuer Kandidat aufgetaucht mit dem niemand gerechnet hatte.

Etliche Briefwähler im US-Bundesstaat New York werden überrascht sein, wenn sie den Namen des demokratischen Präsidentschaftskandidaten auf dem Wahlschein sehen. Darauf steht nämlich “Barack Osama”. Der Lieblingsterrorist der USA, Osama bin Laden, als Kandidat bei der Präsidentschaftswahl?

Die republikanische Kandidaten für die Vizepräsidentschaft, Sarah Palin, hat offenbar erneut Einblick in ihre Geisteswelt gewährt. Wie ein Universitätsprofessor in Wasilla in der "Los Angeles Times" berichtete, habe Palin - kurz nachdem sie 1996 zur Bürgermeisterin dieses Ortes in Alaska gewählt worden war - erklärt, Menschen und Dinosaurier hätten die Erde zur selben Zeit bevölkert, und diese sei erst vor rund 6000 Jahren erschaffen worden. Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass die meisten Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren ausgestorben sind.

"In diesem Drama aus dem wirklichen Leben lassen Bush und (Finanzminister) Paulson lassen John Dillinger, den legendären Bankräuber aus den Jahren der Weltwirtschaftskrise, wie einen Pfadfinder aussehen", kommentiert die Kommunistische Partei der USA (CPUSA) die Forderung der Administration in Washington an den Kongress, 700 Milliarden Dollar für die angeschlagenen Banken zu bewilligen - und das, bitte schön, ohne Diskussion und ohne Einschränkungen. Wenn es nicht so ernst wäre, hätte der Vorgang etwas komisches an sich, heisst es in einer Analyse des Nationalvorstandes der Partei.

Mit dem neuen Präsidenten von Paraguay, Fernando Lugo, dem kubanischen Vizepräsidenten José Ramón Machado Ventura sowie dem honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya haben nach Boliviens Staatschef Evo Morales weitere führende Repräsentanten Lateinamerikas die UNO-Vollversammlung für scharfe Angriffe auf die USA und den Kapitalismus genutzt. Im Mittelpunkt ihrer Reden standen auch die Folgen der US-Finanzkrise für die Menschen in Mittel- und Südamerika.
Die für freizügige Foto- und Videoaufnahmen wohlbekannte und ansonsten u.a. als Fotomodell, Schauspielerin, Sängerin und vor allem Partygirl titulierte Paris Hilton will bei den Präsidentschaftswahlen in den USA antreten und somit Barack Obama und John McCain Konkurrenz machen. Das erklärt sie jedenfalls in einem derzeit im Internet kursierenden Video (siehe unten), mit dem sie auf einen Wahlkampfspot des republikanischen Kandidaten McCain reagiert. Die republikanischen Wahlkämpfer hatten in einem Fernsehspot Obama mit Paris Hilton verglichen, um dessen Popularität zu relativieren.
Am heutigen 15. Juli jährt sich zum zwanzigsten Mal der Tag, an dem sich Adriana Pérez und Gerardo Hernández in Cuba das Ja-Wort gaben. Doch seit über zehn Jahren konnten sie sich nicht mehr sehen. Gerardo Hernández ist einer der fünf Kubaner, die seit fast 10 Jahren in US-amerikanischen Gefängnissen inhaftiert sind, weil sie von Miami aus gegen Cuba operierende Terrorgruppen unterwandert hatten. Bis heute verweigern die US-Behörden Adriana Pérez ein Einreisevisum, damit sie ihren inhaftierten Ehemann besuchen kann. Auch zum 20. Hochzeitstag machten die US-Behörden keine Ausnahme.
Ein Drittel der Bevölkerung von New York verfügt nicht über die notwendigen Mittel, um die benötigten Lebensmittel zu erwerben. Das bedeutet, dass in dieser Metropole des Kapitalismus täglich rund drei Millionen Menschen abends hungrig zu Bett gehen. Darauf wies Carolus Wimmer hin, der für Venezuela in der Kommission für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei des Lateinamerikanischen Parlaments sitzt.
Das Appelationsgericht von Atlanta, Georgia, hat am Mittwoch die Urteile gegen die fünf kubanischen Aufklärer im Wesentlichen bestätigt, die seit 10 Jahren in US-Gefängnissen inhaftiert sind, weil sie antikubanische Terrororganisationen in Miami ausgekundschaftet hatten, um Anschläge in Cuba zu verhindern. In einem 99 Seiten umfassenden Urteil behaupteten die drei Richter, die Beschwerde gegen den Schuldspruch der fünf Kubaner, die in ihrer Heimat als Helden verehrt werden, sei "unbegründet".
Die International Longshore and Warehouse Union (ILWU), die Gewerkschaft der Hafenarbeiter an der Westküste der USA, ruft für den 1. Mai - der in den Vereinigten Staaten nicht arbeitsfrei ist - zu einem politischen Streik gegen den Krieg der USA in Irak und für eine sofortige und sichere Rückkehr der US-Soldaten in ihre Heimat auf. Die Arbeiter sollen in den Häfen des US-Bundesstaaten Kalifornien, Washington und Oregon die Arbeit für acht Stunden niederlegen und sich zu Kundgebungen versammeln, kündigte ILWU-Präsident Bob McEllrath an.
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